Prager Zentrum: Alt- und Neustadt

Wenn der Prager vom Zentrum spricht, meint er normalerweise die Gegend zwischen Nationaltheater, Moldauknie, Hauptbahnhof und Karlsplatz (Karlovo náměstí).

Hier befindet sich das Gros der Museen und anderer Sehenswürdigkeiten, die meisten Theater, Galerien, Kinos und die bekanntesten Einkaufsmeilen wie die Pariser Straße (Pařížská) und die Straße Am Graben (Na Příkopě). Historisch und verwaltungsmäßig gesprochen umfasst das “Zentrum” die Viertel Altstadt (Staré Město) und Neustadt (Nové Město) - wobei diese Begriffe nichts mit dem Alter des Baubestandes zu tun haben, sondern mit den Etappen der Stadtentwicklung.

Im Zentrum befinden sich die bekanntesten traditionellen Cafés der Stadt, das Louvre, Slavia, Orient (im Haus zur Schwarzen Mutter Gottes). Und es war auch in der Altstadt, wo Prags Weg in die Kaffee-Epoche begann: Im Haus Zur Goldenen Schlange (U Zlatého hada) an der Ecke von Karlsgasse (Karlova) und Liliova gründete ein Armenier aus Syrien im 18. Jahrhundert das erste Prager Kaffeehaus. Heute wird dort allerdings kein Kaffee verkauft, sondern Souvenirs.

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