Kommunisten und Christdemokraten verlieren, ODS und Grüne stabil
Prag - Wenn im März in Tschechien Parlamentswahlen gewesen wären, wären die oppositionellen Sozialdemokraten mit 36,9 Prozent der Wählerstimmen stärkste Partei geworden.
Auf dem zweiten Platz wären die Bürgerlichen Demokraten von Ministerpräsidet Mirek Topolánek mit 29,8 Prozent gelandet. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer von der Agentur Median durchgeführten Umfrage.
Auf dem dritten Platz wären demnach mit 13,2 Prozent die Kommunisten gelandet, gefolgt von den Grünen mit 8 Prozent und den Christdemokraten, die mit 6,1 Prozent die kleinste im Prager Parlament vertretene Partei wären.
Die ÈSSD konnte der Median-Umfrage nach gegenüber einer Umnfrage im Februar um drei Prozentpunke zulegen, während bei der ODS keine nenenswerte Änderung zu verzeichnen war.
Verloren hat jedoch die KSÈM, die gegenüber Februar zwei Prozentpunkte einbüßte. Die Wählerpräferenzen für die Grünen blieben stabil, die KDU-ÈSL verlor knapp ein Prozent. 60,3 Prozent der Befragten gaben an, zur Wahl gehen zu wollen.
Eine im Februar von der Meinungsforschungsagentur CVVM durchgeführte Umfrage sah die Sozialdemokraten fast zehn Prozent vor der ODS.
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Wählerpräferenzen: ÈSSD erhöht ihren VorsprungTschechien Online, 8.4.2008. Foto: ÈTK