Weites Feld der Ironie: Der Schriftsteller Pavel Kohout wird 80

In seinem autobiografischen Roman "Wo der Hund begraben liegt" aus dem Jahr 1987 schildert Pavel Kohout (Bild) eine Szene von fast kafkaeskem Zuschnitt: Beim Versuch, mit seiner Frau im Auto wieder in die Tschechoslowakei einzureisen, wird er von Soldaten aufgehalten und samt Wagen rückwärts über die Grenze nach Österreich geschoben: "Sogleich beginnt sich dann der elektrisch bediente Schlagbaum zu schließen." An der Grenze geht das Licht aus, und die "alte Heimat" versinkt in Dunkelheit.



Morgenweb, 19.07.2008
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