"Klassische" westliche Wintersportländer wesentlich teurer
Berlin/Prag - Wer in diesem Jahr günstig Winterurlaub machen will, könnte sich für Tschechien oder Slowenien entscheiden.
Zwar ist der Wechselkurs der tschechischen Krone seit dem vergangenen Winter gestiegen und damit der Kaufkraftvorteil geschrumpft. Dennoch ist der Euro in Tschechien nach Angaben des Bundesverbands der deutschen Banken (BdB) immer noch etwa ein Fünftel mehr wert als daheim.
In den "klassischen" Wintersportländern Österreich, Schweiz, Frankreich und Italien müssen Urlauber dagegen tiefer in die Tasche greifen. In Frankreich zum Beispiel kosten Waren und Dienstleistungen einen Euro, für die in Deutschland im Schnitt nur etwa 87 Cent zu zahlen sind. Noch etwas teurer ist die Schweiz, wo der Gegenwert des Euro in diesem Winter etwa 84 Cent beträgt.
Zur Ermittlung des Urlauber-Euro vergleicht man die Kaufkraft des Euro im Inland mit seiner Kaufkraft im Ausland. Dabei werden das unterschiedliche Preisniveau und beim Umtausch in andere Währungen zudem der Wechselkurs berücksichtigt.
Tschechien Online, 5.12.2005