In Tschechien machen Sonderbezüge ein Drittel eines Durchschnittsgehalts aus
Prag - Unterschiedliche Prämien und Sondervergütungen stellen etwa ein Drittel eines durchschnittlichen tschechischen Gehalts dar. Das geht aus einer Analyse des Staatlichen Statistikamts (ÈSÚ) hervor, die am Mittwoch veröffentlicht worden ist.
In den Jahren 2005 bis 2009 bildete das Grundgehalt in der freien Wirtschaft 67,6 Prozent der Gesamtbezüge.
Der Rest setzte sich aus Prämien (17,6 Prozent) und anderen Sonderzahlungen zusammen, etwa für Bereitschaftsdienste, Überstunden oder Fahrten.
Ähnliche setzten sich die Einkünfte von Beschäftigten in öffentlicher Verwaltung und Staatsdienst zusammen, einschließlich Schulwesen und Militär. Hier machte das Grundgehalt 66,1 Prozent des Gesamteinkommens aus, Ausgleichszahlungen und Zusatzvergütungen 27,1 und Prämien 6,8 Prozent.
Mit Hinblick auf die regionalen Unterschiede wurden in Prag die relativ höchsten Grundgehälter gezahlt (69,7 Prozent). Dagegen waren die Zusatzvergütungen im Bezirk Vysoèina anteilsmäßig die größten in landesweiten Durchschnitt. (gp)
Tschechien Online, 2.6.2010