Vorbild sind repräsentative Erholungspromenaden an der Seine in Paris und an der Spree in Berlin
Prag - Die tschechische Hauptstadt hat endlich eine vorzeigbare Uferpromenade an der Moldau: Die bisher wenig ansehnlichen Schwemmgebiete am Ufer gegenüber der Stadteile Smíchov und der Kleinseite wurden in eine mehrere Kilometer lange Erholungszone für Spaziergänger umgewandelt.
Gestern wurde die sogenannte Moldau-Promenade am Ra¹ín-Kai in der Nähe der Brücke Jiráskùv most feierlich von Vertretern der Stadteile Prag 1 und Prag 2 eröffnet.
Derzeit findet am an der Uferpromenade zwar nur einige Stände mit Erfrischungen, nach den Plänen der Stadtteilvertreter sollen hier aber künftig Bootsverleihe und kulturelle Veranstaltungen zur Belebung des Moldauufers beitragen. Auch über weitere Moldaufreibäder werde nachgedacht, meldet die Nachrichtenagentur Nachrichtenagentur ÈTK.
Schon am 1. August soll der Öffentlichkeit ein weiterer Abschnitt der Moldau-Promenade übergeben werden, der vom Schwemmgebiet des Dvoøak-Kais bis zur Höhe des Krankenhauses Na Franti¹ku reicht. Ziel ist es, ähnlich belebte und repräsentative Uferpromenaden zu schaffen, wie es sie in Paris an der Seine und in Berlin an der Spree gibt.
Tschechien Online, 27.7.2007. Foto: ÈTK