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Tschechien OnlineTschechien Online | 15. August 2019, 00:02 Uhr

Prag - Tschechien gilt als wahres Märchenland. Die atemberaubende Natur und die unzähligen Sehenswürdigkeiten machen das Land zu einem beliebten Reiseziel.

Mittelalterliche Burgen, bezaubernde Städtchen, naturbelassene Wälder und malerische Täler prägen das Stadt- und Landschaftsbild von Tschechien. Sowohl Kultur- und Geschichtsinteressierte, als auch Naturliebhaber kommen bei einem Trip nach Tschechien voll auf Ihre Kosten.

Die beliebtesten Städte in Tschechien

Bevor man eine Reise in das wunderschöne Land bucht, sollte man sich überlegen, welche Stadt man gerne ausgiebig erkunden möchte. Passende Angebote für einen Wochenendtrip nach Tschechien findet man auf Seiten, wie Voyage Privé. Als beliebtestes Reiseziel gilt in jedem Fall die Hauptstadt Prag. Pilsen oder Brünn gelten heute als echte Insidertipps für eine Reise nach Tschechien. Die blühende Kulturszene, die Stadtgeschichte und die unzähligen Erlebnismöglichkeiten findet man in jeder der tollen tschechischen Städte.

Prag – die goldene Stadt

Sie wird als eine der schönsten Metropolen Europas bezeichnet: Prag. Was auf keinen Fall bei einer Reise in die Hauptstadt fehlen darf, ist ein Besuch der Top-Sehenswürdigkeiten, wie die Prager Burg, die Karlsbrücke und der Wenzelsplatz. Als frühere königliche und kaiserliche Residenzstadt steht der altertümliche Stadtkern heute unter dem Schutz des UNESCO-Kulturerbes. Direkt an der Moldau gelegen, reihen sich hier wunderschöne Gebäude, gemütliche Cafés und Restaurants aneinander, sodass einem die Auswahl schwerfällt. Als Wahrzeichen der Stadt ist die Karlsbrücke als historisch bedeutsame Steinbrücke weltberühmt. Sie führt über die Moldau und stammt aus dem 14. Jahrhundert. Auf jeden Fall sollte auch ein Besuch des goldenen Gässchens an der inneren Mauer der Prager Burg auf dem Plan stehen. Die elf Häuschen haben eine ganz außergewöhnliche Geschichte. Falls man Prag mit allen Sinnen genießen möchte, kann man die Top-Sehenswürdigkeiten von Prag mit dem Fahrrad erkunden.

Pilsen – die kleine Schwester von Prag

Pilsen ist die entspannte Alternative zur Großstadt Prag. Jeder der bei dem Namen an das Bier denkt, hat vollkommen recht. Hier ist die Pilsner Urquell-Brauerei zu finden, welche sogar regelmäßige Führungen mit Verkostung anbietet. Gleich daneben kann man die Geschichte der Brauerei im Museum erkunden. Dazu gehören die historischen Gänge, welche im 14. Jahrhundert unter der Stadt angelegt wurden. Als Wahrzeichen der Stadt gilt die St.-Bartholomäus-Kathedrale. Der gotische Bau wurde im 6. Jahrhundert vollendet. Jeder der den Aufstieg wagt, wird mit einem unvergleichlichen Blick über die Stadt belohnt. In Pilsen befindet sich der größte Stadtplatz Europas. Der Platz der Republik, wie dieser bezeichnet wird, ist von wunderschönen Häusern aus Renaissance und Barock umrahmt.

Brünn – die zweite Hauptstadt von Tschechien

In Brünn findet man moderne Architektur direkt neben zeitgenössischen Gebäuden. Geschichte, Kultur und die kulinarischen Highlights des Landes finden in der tollen Stadt einen festen Platz. Im Gegensatz zu Prag, ist Brünn eher dynamisch und folgt dem modernen Zeitgeist. Natürlich findet man auch hier die typischen altertümlichen Ecken, im Vergleich zu Prag jedoch deutlich weniger. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem das größte Opernhaus Osteuropas, die erste Moschee von Tschechien und das weltweit einzige Museum für Kultur der Roma. Darüber hinaus befindet sich in Brünn der populärste Schwulenclub der gesamten Stadt. (dap)

Rubrik: Sport | 14. August 2019, 09:48 Uhr
Steeplechase von Pardubice: Sehen und gesehen werden beim ältesten Cross Country Pferderennen in Europa

Pardubice/Prag - Das traditionsreiche Pardubitzer Steeplechase (Velká pardubická) ist nicht nur ein sportliches, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis.

Auch diejenigen Tschechen, die sich sonst herzlich wenig für Pferdesport und Pferderennen interessieren, zieht es vor die Bildschirme - oder eben nach Pardubice auf die Rennbahn.

Allerdings: Das seit 1874, heute jeweils am zweiten Sonntag im Oktober veranstaltete Rennen gilt als das schwierigste in Europa und das zweitschwierigste der Welt.

Der Parcours ist berüchtigt für die Größe der Hindernisse, nur ein geringer Teil der startenden Pferde erreicht überhaupt das Ziel. In den 114 Rennen bis zum Jahre 2005 starben bisher über 50 Pferde oder mussten eingeschläfert werden.

Als mörderisch gilt der Taxis-Graben, ein Wassergraben von ursprünglich 5,10 m Breite, der sich hinter einer Hecke von jeweils 1,40 m Höhe und Breite befand. Schon bei der Errichtung dieses Hindernisse wurde von verschiedener Seite seine Beseitigung gefordert, einer seiner stärksten Befürworter war der Fürst von Thurn und Taxis, dessen Namen das Hindernis erhielt. Andere unrühmlichere Bezeichnungen dafür sind das Blutbad, der Pferdeschlachthof oder das Todeshindernis. Im Jahre 1927 starb am Taxis-Graben das erste Pferd nach einem Sturz durch Genickbruch. In den Jahren 1974, 1979 und 1989 erfolgten weitere tödliche Stürze.

Für Nervenkitzel bei Reitern und Zuschauern ist also bei dem Pardubitzer Steeplechase mit Sicherheit wieder gesorgt. (nk)

Bildnachweis:
Vpcp.cz
Rubrik: Reise | 14. August 2019, 09:44 Uhr
Zu Glühwein, Punsch und Schlittschuhlaufen auf den Christkindlmarkt in Cheb

Cheb/Prag - Der Weihnachtsmarkt auf dem zentralen Marktplatz des westböhmischen Städtchens Eger kann sich von seiner Größe zwar nicht mit den ganz großen des Landes wie in Prag, Pilsen oder Budweis messen. 

Doch bietet er dabei alles, was man von einem schönen Christkindlmarkt erwartet. Dass er etwas überschaubarer ist, dürften Familien mit Kindern eher noch als Plus empfinden. Drehorgelspieler, Glockenspiel und Karussell lassen die Traditionen der "Böhmischen Weihnacht" anklingen. 

Eine besondere Attraktion ist die Eislaufbahn vor der romantischen Kulisse des historischen Markplatzes (in Betrieb bis zum 1. Januar 2020). 

Öffnungszeiten

Die Verkaufsstände sind täglich von 11.00 bis 20.00 Uhr geöffnet, die Schenke am Eislaufplatz bis 21.00 Uhr.  

Die Schlittschuhbahn ist an Wochentagen bis 14.00 Uhr für Schulklassen reserviert, danach steht sie bis 21.00 Uhr der Öffentlichkeit zur Verfügung (an Wochenenden 9.30 Uhr bis 21.00 Uhr). (nk)

Bildnachweis:
Chebskevanoce.cz
Rubrik: Reise, Gastronomie | 11. August 2019, 13:36 Uhr
Punsch und Eislaufen im Zentrum von Olmütz - Neujahrsfeuerwerk am 1. Januar 2020

Olomouc/ Prag - Wer einmal Olmütz besuchen möchte, dem sei die Adventszeit empfohlen. Die Zeit vor dem näher rückenden Weihnachtsfest ist der ideale Zeitpunkt für einen Bummel über den hiesigen Christkindlmarkt.

Olomouc rühmt sich zwar damit, die meisten Kirchen pro Einwohner in Tschechien zu haben, doch vermutlich kann auch der Weihnachtsmarkt mit einem ähnlichen Superlativ aufwarten: nämlich, die meisten Punschsorten pro Einwohner zu haben.

Der Christkindlmarkt in der Universitätsstadt ist dabei nicht nur einer der schönsten und vielseitigsten in Tschechien mit dem gewissen Etwas (nämlich Atmosphäre), er beginnt auch als einer der ersten meist schon Mitte November.

Seit einigen Jahren kann sogar der Martinstag am 11. November als Richtmarke für den Beginn der Glühwein- und Punschsaison in Olomouc genommen werden. Auf dem Oberring (Horní náměstí) wird an diesem Tag der St.-Martinsmarkt eröffnet, der im Grunde den Auftakt für den Beginn des Christkindlmarktes auf dem großen Platz vor dem Rathaus mit seiner markanten Dreifaltigkeitssäule bildet.

Bereits Anfang November wird traditionell zudem auf dem Niederring (Dolní náměstí) eine öffentliche Eislauffläche zum Gratis-Schlittschuhlafen in Betrieb genommen.

Am 1. Januar 2020 wird um 18 Uhr dann zur Begrüßung des neuen Jahres ein Neujahrsfeuerwerk gezündet. (nk)

Öffnungszeiten

Die beiden Weihnachtsmärkte in Olmütz haben täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Am 24. Dezember schließen die Märkte bereits um 16.00 Uhr. Die Eislauffläche ist vom 11.11.2019 bis 31.12.2019 geöffnet.

Bildnachweis:
Facebook │Vánoční trhy Olomouc
Rubrik: Reise | 11. August 2019, 12:56 Uhr
Ausstellung von individuell konstruierten oder umgebauten Motorrädern in Prag

Prag - Die Ausstellung "All Ride Show" in Prag findet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt und bietet Motorradfans wieder die Chance, alte Motorräder, Raritäten und Einzelstücke von Konstrukteuren aus Tschechien und Mitteleuropa zu sehen.

Dabei werden in der Pragovka in Prag-Vysočany nicht nur individuell konstruierte oder in Garagen in Eigenregie umgebaute Motorbikes ausgestellt, sondern auch Workshops rund um die knatternden Maschinen angeboten.

Zum Begleitprogramm gehören auch Livemusik und - natürlich passend zum Thema - Kunst- und Designausstellungen, die Präsentation von Tattoostudios sowie Verkaufsstände für Bekleidung und Ausrüstung. Wer Glück hat, kann gar die Erstpräsentation von selbstgebauten Bikes miterleben. Motto der Veranstaltung: "Everything's gonna be all ride!" (anfr/nk)

Bildnachweis: