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prag aktuellprag aktuell | Rubrik: Kultur, Feuilleton | 8. Oktober 2019, 20:33 Uhr
Gott ist tot – Friedrich Nietzsche, den Philosophen, der 1882 diese Aussage in seinem Buch “Die fröhliche Wissenschaft” kundtat, hatte Gott noch überlebt, aber Karel? / Von Michael Magercord

Straßburg/Prag - Vorbemerkung: Gott ist tot – der Ausspruch hat es in sich. Nietzsche wollte damit ausdrücken, dass der Mensch sich einer überweltlichen Leitfigur entledigt hätte und nun – mit allen Konsequenzen – sein Schicksal selbst in die Hand genommen habe. Es bleibt natürlich jedem Leser überlassen, inwieweit er der These über die Sterblichkeit des Unsterblichen zustimmt. Wenn aber jemand stirbt, der Gott heißt, erhält jede Aussage über ihn und sein Leben eine seltsame Schwere, oder wird – schlimmer noch – zu einem flachen Witz. Bůh! Das wollen wir nicht. Trotzdem möchten wir davon berichten, dass Gott gestorben ist, wohl wissend, dass ab sofort jeder Satz unfreiwillig beim Leser etwas Anderes erzeugt, als er besagt.

Ich bin Gott begegnet – wenn auch nur kurz und nur ein einziges Mal. Ich fertigte mir ein Bildnis von ihm an. Und eines mit ihm, für meine Mutter. Er ließ es sich gefallen, wie er es sich immer gefallen ließ, wenn sich seine Anhänger um ihn scharrten. Dann konnte er das Gefühl vermitteln, dass er die Menschen aufrichtig liebte. Ich muss zwar sagen, dass ich damals vor bald zwanzig Jahren nicht auch zu einem seiner Jünger geworden bin, trotzdem: Wem eine Begegnung mit Gott widerfuhr, der kann nicht anders, als berührt zu sein von der Nachricht seines Todes.

Gott war stets freundlich und fröhlich – und dabei auch immer etwas weltfremd. Natürlich nicht im Sinne, dass ihm die Welt fremd war, im Gegenteil, er hatte die Möglichkeiten, die sich ihm in seiner Welt boten, immer bestens genutzt. Aber es schien, als wandele Gott ein wenig über den Wogen der Zeitläufte. Er konnte trotz der hohen Mauern zwischen den Welten ungehindert von Ost nach West hin und her wechseln.

Gott wurde im westböhmischen Pilsen geboren, als das Land unter fremder Besatzung stand. Die Mutter Gottes hieß Marie, der Vater des Knaben war Handwerker und sorgte dafür, dass sein Sohn ebenfalls ein Handwerk erlernte. Gott wurde Starkstromelektriker. Doch schon früh gesellte sich der aufgeweckte Junge unter Gleichgesinnte. Im jugendlichen Alter tauchte er zum ersten Mal in den Musentempeln der Hauptstadt auf und erstaunte die Älteren mit seinem Talent. Nach der Lehre folgte Gott schließlich seiner inneren Stimme. Die Fürsprache eines frühen Mitstreiters trug ihn ins Konservatorium auf dem rechten Ufer der Moldau. Er übte fleißig und bald folgten viele öffentliche Auftritte und schließlich große Tourneen, die ihn weit in der ganzen Welt herum brachten.

Das war nicht selbstverständlich, kam Gott doch aus einem Land, dass sich als Arbeiterparadies verstand. Wen dieses absurde Wortgebilde aus zwei sich paradox gegenüberstehenden Begriffen – Arbeit und Paradies – nicht schon schreckt, den ließ die Wirklichkeit verzweifeln. Wie viel Bespitzelung, Einschränkung und auch Verstellung waren nötig, um den Zustand, den diese beiden zusammengepressten Worte beschreiben, aufrechtzuerhalten? Gott litt an dieser Situation: immer mal wieder wollte er das gelobte Land verlassen, entschied sich aber zu bleiben.

Gott machte Kompromisse. Er unterschrieb 1977 sogar eine regimetreue Erklärung gegen die Jünger der Freiheit. Als schließlich deren Trompeten die Mauern zum Einsturz brachten, erhoben so manche von ihnen Vorwürfe gegen Gott. Als Gott aber am 4. Dezember 1989 auf einer Kundgebung mit dem Bürgerrechtler und Liedermacher Karel Kryl vor 200.000 Menschen erschien und die Nationalhymne sag, war alles vergeben. Die kritischen Stimmen verstummten beim Ertönen der hellen Stimme Gottes. Gott gewann allein 42mal den tschechischen jährlichen Publikumspreis „Goldene Nachtigall“ und wurde fortan von seinen Anhängern liebevoll „Mistr“, Meister, genannt.

Nicht, dass Gott seine Hände in Unschuld wusch. Für ihn war dieses Kapitel einfach abgeschlossen. Gott rührte auch nicht an den Akten, die der Geheimdienst StB über ihn angefertigt hatte und ihm wie eine Schlangengrube schienen: Er wolle gar nicht wissen, wer da was über ihn gesagt habe, denn dieses Wissen zerstöre nur schöne Illusionen, sagte er einmal dazu. Ist das weltfremd? Oder eben doch im Gegenteil: der Welt und ihrer Gegenwart zugewandt? Darüber mögen andere den Stab brechen, lag es doch im Wesen Gottes, immer ein wenig über den Dingen zu schweben, ja dem Übersinnlichen zuzuneigen. Für den „Club der Skeptiker Sisyfos“, einer Vereinigung von tschechischen Wissenschaftlern, die für die Rationalität und gegen Verschwörungstheorien kämpfen, boten die Schriften Gottes Anlass genug, ihm einen ausgeprägten Hang zur Esoterik zu bescheinigen. Gott wird in dem Interviewbuch „Wie Gott es sieht“ aus dem Jahr 1992 mit Aussagen über Geheimlogen, die diese Welt ins Chaos stürzen wollten und einer Warnung vor einer totalitären Globalisierung zitiert. In einem Zeitungsinterview 2001 sprach Gott davon, dass unser Planet nicht nur physisch verwundet ist, sondern vor allem daran leide, dass seine Energie spirituell geschwächt sei.

Gott ist nun am 1. Oktober von uns gegangen. Ein Staatsbegräbnis im Veitsdom auf der Prager Burg wird Gott – entgegen erster Absichten der amtierenden tschechischen Regierung – nicht zuteil. Kritik daran kam insbesondere vom Religionswissenschaftler Tomáš Halík. Der bezeichnete das Vorhaben als „wahnsinnige und geschmacklose“ Idee und „moralischen Kitsch“, der nur dem Populismus von Staatspräsident Miloš Zeman und Ministerpräsident Andrej Babiš diene. Dieser Gott, der ein Produkt der Unterhaltungsindustrie aus der Zeit der sogenannten Normalisierung nach dem Prager Frühling von 1968 ist, solle mythisiert werden, um die Dissidentenbewegung und die „wirklichen kreativen Künstler und Bürger, die sich vor der kommunistischen Macht nicht gebeugt haben“ nachträglich abzuwerten. Gott würde so posthum zu einem tragikomischem Botschafter des fragwürdigen nationalen Selbstverständnisses des gegenwärtigen Regimes.

Diese Auferstehung bleibt Gott erspart. Am kommenden Samstag wird der Prager Erzbischof Kardinal Dominik Duka lediglich eine Seelenmesse für Gott im Veitsdom lesen. Alles darüber hinaus hätte ihm auch nicht entsprochen, denn mit Gott geht jemand dahin, der die Gabe hatte, einfach zu tun, was er wirklich wollte, egal, wie die Umstände waren und was sie von ihm einforderten. Fast möchte man sagen, mit ihm geht ein unbeschwertes Gotteskind, das nichts weiter wollte, als zu singen, singen und singen, wie ein früher Weggefährte es ausdrückte, und natürlich auch beliebt und geliebt sein wollte, dabei aber immer freundlich blieb gegenüber allen, auf die er traf, und auch irgendwie immer fröhlich zu sein schien. Vielleicht war er einer der letzten dieser Art, denn Gott ist tot.

Nachbemerkung. Karel Gott war kein Künstlername, er hieß wirklich so. Als er 2003 während einer Regierungskrise in Tschechien sogar für das Amt des Staatspräsidenten ins Gespräch gebracht wurde, winkte er ab: „Jetzt sagen alle Herr Gott zu mir, danach nur noch Herr Präsident – welch’ Absturz“. Das sagte er allerdings in einer Talkshow des deutschen Fernsehens, denn auf Tschechisch funktioniert der Witz gar nicht. Wie all die vermeintlichen Witze zuvor. Auf Tschechisch heißt Gott nämlich Bůh. Und ihm galten auch Karels letzten Worte in seinem letzten Song, den er – vom Krebsleiden gezeichnet – zusammen mit seiner Tochter einspielte und den Hörern – wie so oft in den zumindest besseren Schlagertexten – eine scheinbar hausbackene, aber eben doch auch kluge Lebensweisheit mit auf den Weg gab. Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm deine Pläne, besagt ein bekanntes Sprichwort – bei Karel heißt es nun: „Někdy se ví, co Bůh chystá“ – Manchmal weiß man, was Gott vorhat. (mm)

 

Redaktioneller Hinweis: Der Nachruf erschien zuerst am 7. Oktober bei Eurojournalist.eu in der Rubrik "Kolumne" und wurde hier leicht gekürzt wiedergegeben.  

prag aktuellprag aktuell | Rubrik: Feuilleton | 2. Oktober 2019, 23:22 Uhr
Der tschechische Pianist Jan Bartoš zeigt auf zwei CDs, wie sich ein Jahrhundert zusammenzieht / Von Michael Magercord

Prag - Das Klavier ist die Königin der Instrumente. Und doch gelten die Klavierwerke der berühmten Komponisten oft nicht viel mehr als Studien für ihre wahrhaft großen Werke. Dabei entspinnt sich gerade an der kleinen Form ihre tatsächliche Sensibilität. Zumal, wenn sie von einem sensiblen Pianisten gespielt werden wie Jan Bartoš.

Ludwig van Beethoven, wer kennt nicht seine Symphonien – und natürlich auch einige seiner Klavierwerke. Die Mondscheinsonate etwa oder das Stück, von dem jeder Klavierschüler zumindest die ersten drei Takte beherrscht: Für Elise. Aber dies ist es natürlich nicht, was Jan Bartoš auf seiner Doppel-CD eingespielt hat. Der tschechische Pianist stellte die Werke nach einem überlegten Konzept zusammen. Zwar vollziehen sich die Sonaten und Variationen in chronologischer Reihenfolge, doch folgt jedem Werk eines, das eine Weiterentwicklung zum vorherigen darstellt. So ist zwar die berühmte "Appassionata" dabei, nicht aber die Sonate Nr. 31, in der Motive aus der 9. Symphonie verarbeitet wurden.

Beethoven war der erste Komponist, der ausdrücklich darauf verwies, seine Sonaten seien auf einem Hammerklavier zu spielen. Zuvor war das Cembalo das Instrument der kontrapunktischen Komponisten, doch das Piano Forte erweitere nun dessen kurzen und präzisen Klang sowohl um lange Schwingungen und Bögen, als auch die Möglichkeit, durch Tastendruck und Pedalbetätigung große Unterschiede in der Intensität und Lautstärke zu erzeugen. Dem oftmals wuchtigen und bestimmten Klassiker Beethoven kam die Hammertechnik sehr entgegen.

Wir wissen natürlich nicht, wie der Komponist seine Werke spielte. Jan Bartoš betont in seiner Einspielung und auf seinen Konzerten die andere, die feine und gefühlige Seite Beethovens. Insbesondere in dessen letzter Sonate Nr. 32 erhebt seine Interpretation die streichelnde Höhen und fugenartigen Bässe des Arietta-Satzes in eine außerweltliche Sphäre. Man vermeint zu verstehen, warum der Schriftsteller Aldous Huxley, Autor der apokalyptischen "Schönen neuen Welt", dieses bald halbstündige Klavierwerk als "die größte Philosophie aller Zeiten" bezeichnete.

Bald einhundert Jahrhundert später wirkte Leoš Janáček, der vor allem als Opernkomponist international bekannt wurde und bis heute zu den bedeutendsten Musikschaffenden der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts gehört. Sein Klavierwerk ist zwar nicht sehr umfangreich, gehört aber zu den richtungsweisenden der Gattung. Und zu den sensibelsten, ist also gerade das Richtige für einen Pianisten wie Jan Bartoš. Auf seiner neuesten CD hat er unter anderem die beiden großen Zyklen "Im Nebel" und „Auf überwuchertem Pfad“ eingespielt. Und zwar so einfühlsam, dass man vermeint, auf den melancholischen Wanderungen durch den mährischen Herbst dabei zu sein.

Wer nun auch wirklich dabei sein will, dem bieten sich bis zum Jahresende einige Gelegenheiten bei Konzerten von Jan Bartoš. Das erste bereits am 5. Oktober bei einem Klavierseminar in Litvínov und eine Woche später auf dem internationalen Festival von Opočno. Auftritte in Prag und Brünn folgen im November – wenn es dann wirklich neblig ist. (mm)

 

Weiterführende Links:

Alle Konzertdaten von Jan Bartoš: www.janbartospianist.com/schedule

Informationen und Hörbeispiele aus beiden CDs:

Beethoven- Klaviersonaten:www.supraphon.com/album/397441-beethoven-piano-sonatas

Janáček - Klavierwerke: www.supraphon.com/album/467827-janacek-piano-works

Bildnachweis:
© Antonín Kratochvíl (Supraphon)
prag aktuellprag aktuell | Rubrik: Politik | 2. Oktober 2019, 15:17 Uhr
Tschechiens Premier Andrej Babiš beruft Sondersitzung der Regierung ein

Prag - Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babiš (ANO) will seiner Regierung vorschlagen, den am Dienstag in Prag verstorbenen Schlagersänger Karel Gott mit einem Staatsbegräbnis und einem Tag Staatstrauer zu ehren.

Das sagte der Regierungschef gegenüber der in Prag erscheinenden Tageszeitung Mladá fronta Dnes, berichtet die Online-Ausgabe des Blattes. Babiš wolle seinem Kabinett für Karel Gott einen Trauergottesdienst im Veitsdom, einen Tag Staatstrauer und Beflaggung auf Halbmast empfehlen. 

Für 16 Uhr berief der Premier eine außerordentliche Sitzung der Regierung in dieser Angelegenheit ein. Er sprach demnach auch mit Kulturminister Lubomír Zaorálek vom Koalitionspartner ČSSD, der Babišs Absicht unterstütze. 

Die Regierung wolle das Staatsbegräbnis in Zusammenarbeit mit der Familie des Verstorbenen vorbereiten und es habe dafür seitens der Familie bereits grünes Licht gegeben. 

"Karel Gott. Er begleitete mich, seit ich jung war. Und jeden von uns. Einer der größten Tschechen, den wir erleben durften. Er ist gestorben. Ich glaubte, er würde für immer hier sein. Es tut mir so leid. Ich zünde eine Kerze an und höre etwas von ihm aus den 60ern. Meister, ich habe dich geschätzt. Mehr als ich sagen kann", twitterte Babiš zum Tode der "tschechischen Nachtigall".

Unterdessen pilgerten Fans des Sängers zur Villa des Verstorbenen in Prag, legten Blumen ab und zündeten Kerzen an. Das öffentliche-rechtliche Tschechische Fernsehen (ČT) ehrt Karel Gott mit etlichen Sondersendungen. (nk)

prag aktuellprag aktuell | Rubrik: Kultur, Musik | 2. Oktober 2019, 12:27 Uhr
Tschechiens bekanntester Sänger verstarb 80jährig im Kreise seiner Familie an Leukämie

Prag - Am Dienstag kurz vor Mitternacht starb der tschechische Sänger Karel Gott. Das meldet heute die tschechische Nachrichtenagentur ČTK. 

Den Tod des 80-jährigen Schlagerstars bestätigte inzwischen dessen Frau Ivana Gottová. Karel Gott starb demnach zu Hause in Prag im Kreise seiner Familie.

"Mit dem tiefsten Kummer in meinem Herzen gebe ich bekannt, dass mein geliebter Ehemann Karel Gott uns gestern (Dienstag) kurz vor Mitternacht nach einer schweren und langen Krankheit verlassen hat. Er verließ uns zu Hause, in einem ruhigen Schlaf, in seinem Familienkreis ", teilte die 43-jährige Mutter der gemeinsamen Töchter Charlotte Ella (13) und Nelly Sofie (11) mit.

Im September hatte der Unterhaltungskünstler bestätigt, dass er an akuter Leukämie leide und sich in Behandlung befinde. Schon seit 2016 kämpfte Karel Gott mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen.

Dennoch verstummte die "goldene Stimme aus Prag" nicht: Erst vor wenigen Monaten hatte Gott mit seiner Tochter Charlotte Ella ein neues Duett aufgenommen mit dem Titel "Srdce nehasnou" (Herzen erlöschen nicht). 

Im Laufe seiner langen Karriere gewann der gebürtige Pilsener insgesamt 42 mal den Publikumspreis "Böhmische Nachtigall", wurde vom kommunistischen Regime ausgezeichnet mit dem Titel eines "Nationalkünstlers", erhielt unzählige weitere Preise und rundete 2009 seine Sammlung ab, als er vom damaligen tschechischen Staatspräsidenten Václav Klaus die Verdienstmedaille ersten Grades erhielt.

Neben seinen zwei minderjährigen Töchtern mit Ehefrau Ivana hinterlässt Karel Gott zwei weitere erwachsene Töchter, die aus früheren Beziehungen stammen. (nk)

Rubrik: Reise | 14. September 2019, 23:13 Uhr
Glühwein und buntes Adventsprogramm auf dem Platz der Republik

Plzeň/Prag - In Pilsen findet der beliebte Weihnachtsmarkt traditionell auf dem zentralen Platz der Republik statt.

Den offiziellen Startschuss für den Christkindlmarkt bildet das Feuerwerk am Freitag um 18 Uhr. Am ersten Advent um 18 Uhr werden dann feierlich die Lichter des Christbaums auf dem Platz vor der St.-Bartholomäus-Kathedrale entzündet. 

Während des gesamten Advents lockt der Weihnachtsmarkt nicht nur mit weihnachtlichen Leckereien, Verkaufsständen mit regionalem Kunsthandwerk, sondern auch einem bunten Kulturprogramm für die ganze Familie. (nk)

Öffnungszeiten 

Die Verkaufsstände auf dem Weihnachtmarkt Pilsen haben täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

Bildnachweis:
Plzen.eu / Autor: M. Chaloupka