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MDR.deMDR.de | Hintergrund | Rubrik: Panorama, Gesellschaft | 22.11.2016

Knapp 19.000 Menschen bekennen sich heute noch zur deutschen Minderheit in Tschechien. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Mehrzahl der Deutschen aus der Tschechoslowakei vertrieben, nur wenige durften bleiben. Deutsch verschwand aus dem öffentlichen Leben und wurde oft nur noch in den Familien gesprochen. Die Vielzahl und Einzigartigkeit dieser inzwischen fast ausgestorbenen Dialekte dokumentiert das Projekt "mundArt" der Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik.

Themen: deutsche Minderheit, Sudetendeutsche, Linguistik, Dokumentarfilm

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Die Gemeinde zählt etwa 140 deutschsprachige Mitglieder unterschiedlicher Nationalitäten und Bekenntnisse, die zeitweise oder dauerhaft in Prag leben. Ein Schwerpunkt der Aktivitäten ist die Arbeit mit Familien und Kindern. Die Gottesdienste finden sonntags in der Kirche St. Martin in der Mauer statt.

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