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Der StandardDer Standard | Presseschau | Rubrik: Reise | 28.4.2015
Der tschechische Nationalpark Šumava war nach Ende des Zweiten Weltkriegs 45 Jahre lang Sperrgebiet. Eine Tour durch Natur, die sich selbst überlassen wurde

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden große Teile des Böhmerwalds zur Enklave. Bis zum Jahr 1990 blieb das Gebiet auf damals tschechoslowakischer Seite für die Öffentlichkeit unzugänglich. 45 Jahre lang waren die Menschen in diesem Gebiet voneinander getrennt, nur die Tiere und Pflanzen profitierten von diesem "Niemandsland". Quer durch Europa werden diese ehemaligen, sich selber überlassenen Grenzgebiete als "Grünes Band" bezeichnet. In Österreich und Bayern ist der Böhmerwald ein Natura-2000-Gebiet, in Tschechien der Nationalpark Šumava.

Themen: Böhmerwald, Nationalpark Šumava, Grenzregion, Wanderungen

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