FORUM ERZIEHUNG: Babyabitur oder Wissbegier stärken?

Konzepte der frühkindlichen Bildung

Prag - Am 15.4. (18 Uhr) referieren der Erziehungswissenschaftler Dr. Claus Stieve und doc. Milada Rabu¹icová am Goethe-Institut Prag im Rahmen der Veranstaltungsreihe FORUM ERZIEHUNG über Konzepte der frühkindlichen Bildung in Deutschland und Tschechien.


Dr. Claus Stieve ist Vertretungsprofessor für Pädagogik der Kindheit und Familienbildung an der Fachhochschule Köln. Stieve verbrachte ein Studienjahr an der Karlsuniversität in Prag.

Schwerpunkte seines Vortrages in Prag sind: Struktur der Elementarerziehung in Deutschland, Forschungsstand zur Gehirnentwicklung von Kleinstkindern aus entwicklungspsychologischer Perspektive sowie Konzepte der frühkindlichen Bildung. Dabei geht Stieve insbesondere auf Forschungsergebnisse der Bertelsmann Stiftung aus dem Projekt „Kind & Ko“ ein, die einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem frühen Besuch einer guten Kindertagesstätte und dem späteren Schulerfolg vorweisen.

Doc. PhDr. Milada Rabu¹icová von der Philosophischen Fakultät der Masaryk Universität in Brünn ist in Tschechien eine angesehene Spezialistin im Bereich der vorschulischen Bildung. Sie ist Vizepräsidentin für Europa der World Organisation for Early Childhood Education (OMEP) und Vorsitzende der Tschechischen Assoziation für pädagogische Forschung (ÈAPV).

FORUM ERZIEHUNG ist eine Veranstaltungsreihe des Goethe-Insti-tuts Prag, der von Laer Stiftung aus Bielefeld und der Deutschen Schule Prag. Das Forum findet in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Fakultät der Karlsuniversität Prag statt und richtet sich mit Vorträgen und Diskussionsrunden an Eltern, Fachleute und Interessierte. In loser Abfolge (nächste Veranstaltung am 11.6. mit Prof. Fthenakis) werden Themen vorgestellt, die in Deutschland und Tschechien für kontroverse Debatten Anlass geben.

Weitere Informationen auf www.goethe.de/prag

Konzepte der frühkindlichen Bildung
Vortrag und Diskussion mit Dr. Stieve (FH Köln), doc. Rabu¹icová (Masaryk Universität Brünn)


am 15.4.2008, 18 - 20 Uhr
im Goethe-Institut
Masarykovo nábøe¾í 32, Prag 1
Großer Saal, 2. Stock

Simultanübersetzung:
Tschechisch, Deutsch

Presseinformationen und Interviewtermin bitte erfragen.

Kontakt
Madlen Domaschke
Goethe-Institut Prag
Tel. +420 221 962 224
domaschke@prag.goethe.org

Presseeinladung des Goethe-Instituts Prag, 8.4.2008
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