Stellvertretender Finanzminister Fuksa: „Zeitgleiche Privatisierung beider Unternehmen denkbar“
Prag - Die staatliche Fluggesellschaft ÈSA und der Flughafenbetreiber Leti¹tì Praha könnten im Rahmen der angestrebten Privatisierung an einen Investor verkauft werden, zitiert die Wirtschaftszeitung „E15“ den stellvertretenden Finanzminister Ivan Fuksa.
Darüber hinaus sei eine gleichzeitige Privatisierung beider Unternehmen nach Ansicht des stellvertretenden Finanzministers sowie eine flexiblere Gestaltung des Privatisierungsprozesses seitens der Regierung denkbar, meldet die Nachrichtenagentur Thomson Financial News.
So soll laut früheren Medienberichtenden der Betreiber des Flughafens Prag-Ruzynì, Leti¹tì Praha, vor der ÈSA privatisiert werden.
Mögliche Bieter für den Flughafenbetreiber und Fluggesellschaft sind, so die Wirtschaftszeitung „E15“, die tschechische Private- Equity-Gruppe Penta Investments sowie die Essar-Gruppe, das größte Industrieunternehmen in Indien, in einem Joint Venture mit dem Baudienstleister Hochtief.
Nach Ansicht von Analysten ist die staatliche Fluggesellschaft zwischen vier Milliarden und sechs Milliarden Kronen wert. Darüber hinaus würde der Verkauf der restlichen 92 Prozent der Unternehmensanteile an Leti¹tì Praha zwischen 80 Milliarden und 100 Milliarden Kronen in die staatlichen Kassen spülen.
Tschechien Online, 29.4.2008. Foto: ÈTK