Nettogewinne steigen im Jahresvergleich um 23 Prozent auf insgesamt 12,7 Milliarden Kronen
Prag - Trotz der anhaltenden internationalen Finanzkrise starteten die größten Banken in Tschechen mit positiven Ergebnissen in das Jahr 2008.
Nach Angaben der Tschechischen Zentralbank ÈNB (Foto), konnten die Banken im ersten Quartal 2008 einen Anstieg der Nettogewinne im Jahresvergleich um 23 Prozent auf insgesamt 12,7 Milliarden Kronen verbuchen.
Allein die drei größten Banken in Tschechien Èeska Spoøitelna, ÈSOB und Komerèní banka konnten im ersten Quartal 2008 zusammen einen Nettogwinn von fast neun Milliarden Kronen erwirtschaften, meldet die Nachrichtenagentur ÈTK (Prag).
Èeska Spoøitelna, die größte tschechische Bank gemessen an der Kundenzahl, erwirtschaftete im ersten Quartal des Jahres einen Nettogewinn von 3,23 Milliarden Kronen, was einem Anstieg von 18,5 Prozent im Jahresvergleich entspricht.
Komerèní banka erhöhte ihren Nettogewinn im selben Zeitraum um 17 Prozent auf 3,05 Milliarden Kronen, gefolgt von der ÈSOB mit einem Anstieg von 3,7 Prozent auf 2,53 Milliarden Kronen.
Insgesamt stieg der Nettogewinn der Banken in Tschechien aus dem Finanzierungsgeschäft im ersten Quartal um fast 11 Prozent auf insgesamt 33,6 Milliarden Kronen. Der Nettogewinn aus Zinseinnahmen stieg in diesem Zeitraum um 18 Prozent auf insgesamt 23 Milliarden Kronen.
Derzeit sind 37 Banken in Tschechien tätig. Davon entfallen acht Bankhäuser auf tschechische Eigentümer. Die restlichen Banken werden von ausländischen Eigentümern kontrolliert. Insgesamt beschäftigte das Bankwesen in Tschechien Ende März 40.015 Menschen.
Tschechien Online, 3.6.2008. Foto: ÈTK