Tschechisches Finanzministerium rechnet für dieses Jahr mit Einnahmen aus der Körperschaftssteuer in Höhe von 118 Milliarden Kronen
Prag - Der staatliche Energiekonzern ÈEZ zahlte nach Angaben des Finanzministeriums im vergangenen Jahr die meiste Körperschaftssteuer an den tschechischen Fiskus.
Dem Energiekonzern folgten das Telekommunikationsunternehmen Telefónica O2 und der weltweit agierende Stahlkonzern ArcelorMittal.
Der Energiekonzern nahm damit den Platz der ÈSOB Bank ein, die 2007 auf den 21 Platz fiel.
Allerdings berücksichtigt diese Aufstellung des Finanzministeriums zur gezahlten Körperschaftssteuer nur jene Unternehmen, die der Veröffentlichung ihrer Daten zugestimmt haben, meldet die Nachrichtenagentur ÈTK (Prag).
Insgesamt nahm das Finanzministerium im vergangenen Jahr Körperschaftssteuern in Höhe von 115 Milliarden Kronen ein. Die Summe liegt damit um ein Drittel über der im Jahr 2006 gezahlten Körperschaftssteuer.
Für dieses Jahr erwartet das Finanzministerium Einnahmen aus der Körperschaftssteuer von insgesamt 118 Milliarden Kronen.
Tschechien Online, 13.6.2008. Foto: ÈTK