Französischer Pharmakonzern bietet 1.050 Kronen pro Aktie
Prag - Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis ist in die Bieterschlacht um Zentiva eingestiegen.
Wie die Nachrichtenagentur ÈTK (Prag) meldet, veröffentlichte Sanofi-Aventis ein offizielles Kaufangebot an die Aktionäre des größten tschechischen Pharmakonzerns von 1.050 Kronen je Aktie.
Damit überbietet Sanofi-Aventis ein entsprechendes Kaufangebot der Finanzgruppe PPF. Ein Tochterunternehmen der PPF bot den Zentiva-Aktionären unlängst 950 Kronen je Aktie.
Die Geschäftsführung des Pharmakonzerns wertete dieses Angebot als unzureichend und riet den Aktionären von einem Verkauf zu diesen Konditionen ab.
Sanofi-Aventis wie auch die Finanzgruppe PPF sind bereits an Zentiva beteiligt. So hält der französische Pharmakonzern gegenwärtig fast ein Viertel der Unternehmensanteile. Die PPF ist durch eine Beteiligung der Generali PPF Holding zu knapp 20 Prozent mittelbar an Zentiva beteiligt.
Analysten erwarten durch die anhaltende Bieterschlacht um Zentiva einen steigenden Aktienkurs des Unternehmens. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Generika spezialisiert und beschäftigt derzeit 6.000 Menschen in Tschechien, der Slowakei, Rumänien und der Türkei. (bl)
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Finanzgruppe PPF: Übernahmeangebot für ZentivaTschechien Online, 13.7.2008. Foto: ÈTK