In Böhmen, Mähren und Schlesien gibt es mehr als 2000 Burgen und Schlösser - einige von ihnen stehen auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes
Prag - Die Länder der böhmischen Krone sind außerordentlich reich an Kulturdenkmälern. Die über 2000 erhalten gebliebenen Burgen und Schlösser bilden nicht nur wegen ihrer Anzahl, sondern vor allem dank ihres kulturgeschichtlichen und historischen Wertes einen der wichtigsten Bestandteile des kulturellen Reichtums der Tschechischen Republik.
Eine Reihe von ihnen steht auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes, was ihre internationale Bedeutung verdeutlicht.
Wenn Sie während Ihres Aufenthalts in Tschechien auch einige dieser wertvollen historischen Sehenswürdigkeiten besichtigen möchten, finden Sie in der folgenden Sektion viele nützliche Tipps und Informationen über Burgen und Schlösser in allen Regionen des Landes.
Das Schloss Libochovice in Mittelböhmen
Libochovice/Prag - Im Bezirk Leitmeritz (Okres Litomìøice), in Nordböhmen, der Heimat der slawischen Stämme um den legendären "Urvater der Böhmen, Èech", liegt das Schloss Libochovice. Mit seiner großzügigen Parkanlage und dem Schlossteich finden wir es eingebettet in der gleichnamigen, typisch nordböhmischen Kleinstadt.
Das frühbarocke Schloss beherbergt neben einer Sammlung von wertvollen Kunstgegenständen eine ständige Ausstellung über den bedeutenden tschechischen Wissenschaftler Jan Evangelista Purkynì.
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Krásný Dvùr und die Königin am Schlossteich
Krásný Dvùr/Prag - Barocke Architektur, eine einzigartige Bildergalerie und Sammlung edler Kunstgegenstände sowie der romantische Naturlandschaftspark laden von April bis Oktober zu einem Besuch von Krásný Dvùr ein.
Die Königin von Krásný Dvùr - die 1000jährige Eiche am Schlossteich, der Goethe-Pavillon, die Erimitage, der Pan-Tempel sind zu jeder Jahreszeit einen romantischen Spaziergang wert.
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Wo Casanova einst süßen Erinnerungen nachhing: Schloss Duchcov (Dux) in Nordböhmen
Duchcov/Prag - Im Gelände des heutigen Schlosses Duchcov stand einst die romanische Burg Hrabi¹in, wo im 12. und 13. Jahrhundert das einflußreiche Adelsgeschlecht der Hrabi¹ici herrschte. Auf zwei Perioden des gotischen Aufbaus schließen zwei Renaissanceperioden an, von der Feste der Herren von Sulevic bis zum Lobkowiczer Schloss, das mit herrlichen Fresken geschmückt ist.
Für viele Gäste ist schon allein die Tatsache von Interesse, dass in Dux Giacomo Casanova als gräflicher Bibliothekar seine 13 letzten Lebensjahre verbrachte und hier seine weltberühmten Memoiren schrieb.
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Böhmisches Bäderdreieck: Schloss Königswart - Auf den Spuren Metternichs
Königswart/Prag - Im westlichsten Winkel der Tschechischen Republik, im böhmischen Bäderdreieck 11 km nordwestlich von Marienbad (Marianské Láznì), zwischen Karlsbad - Marienbad - Franzensbad gelegen, lädt das Schloss Königswart (Státní zámek Kyn¾vart) zu Ausflügen ein.
Das Schloss kann nicht nur auf eine interessante Geschichte zurückblicken, sondern hat auch heute noch viel zu bieten. Für den Fürsten von Metternich wurde das ältere, gegen Ende des 17. Jahrhunderts erbaute Barockschloss, zwischen 1820 und 1833 unter der Leitung des Wiener Baumeisters Pietro Nobile umgebaut. Das Schloss ist seither ein einzigartiges Beispiel einer ländlichen Repräsentationsresidenz im Stile des Wiener Klassizismus und Empires.
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Sächsische Renaissance im Norden Böhmens: Schloss Bene¹ov nad Plouènicí (Bensen)
Bene¹ov nad Plouènicí/Prag - Einzigartig erhaltene Architektur und eine thematische Ausstellung geben Einblick in das Leben und Wirken des Adels im 16. und 17. Jahrhundert.
In Bene¹ov nad Plouènicí hat sich ein kunsthistorisch bedeutender Komplex zweier selbständiger Schlösser erhalten - das Obere und das Untere Schloss. Ihnen kann man noch die benachbarte Pfarrkirche Maria-Geburt als drittes Beispiel unverfälscht erhaltener Renaissancearchitektur zuordnen.
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Das Schloss Jezeøí (Eisenberg) : Eine bewegte Geschichte
Jezeøí/Prag - Das Schloss Jezeøí (Eisenberg) und seine bewegte Geschichte: Mittelalterliche Ritterburg, Renaissanceschloss, Herrschaftssitz derer von Lobkovicz, Opfer der Wirren des Dreißigjährigen Krieges, Barockisierung, Treffpunkt von Künstlern und Philosophen, Internierungslager der Nazis, Kaserne der tschechoslowakischen Armee.
Heute ist es als Nationales Kulturdenkmal ein Beispiel für die Anstrengungen des Nationalen Denkmalamts zur Erhaltung des Kulturguts auch für die Öffentlichkeit zugänglich.
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Die Burgruine Házmburk in Nordböhmen
Libochovice/Prag - Im Norden Böhmens, zwischen Øip und Most, steht verfallen aber erhaben auf einem grünen Hügel die Burgruine Házmburk. Diese exponierte Lage und die daraus resultierende strategische Bedeutung, erklärt die stürmische Geschichte um die Burg im Laufe der Jahrhunderte.
Heute locken nicht nur die schöne Aussicht und die Möglichkeit der Besichtigung des Burggeländes mit Führung, samt Besteigung des „Weißen Turmes“ zahlreiche Besucher an. In der Saison werden auch eine Reihe von verschiedenen thematischen Veranstaltungen und musikalischen Programmen angeboten.
den ganzen Artikel anzeigen Tschechien Online, 6.11.2005