PPF zieht Übernahmeangebot zugunsten von Sanofi-Aventis zurück
Prag - Die Finanzgruppe PPF des tschechischen Milliardärs Petr Kellner will sich nicht an einer Bieterschlacht um den Pharmakonzern Zentiva beteiligen.
So ist nach Angaben der Finanzgruppe die Rücknahme des Kaufangebots an die Aktionäre des größten tschechischen Pharmakonzerns von 950 Kronen je Aktie geplant.
PPF will durch die Rücknahme des Kaufangebots eine Bieterschlacht mit dem französischen Pharmakonzern Sanofi-Aventis vermeiden, teilte das Unternehmen mit. Sanofi-Aventis hatte, nachdem das Kaufangebot der PPF bekannt wurde, den Zentiva-Aktionären 1.050 Kronen geboten. PPF und Sanofi-Aventis sind bereits an Zentiva beteiligt.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, wurde der Schritt der PPF mit Zweifeln an dem tatsächlichen Unternehmenswert Zentivas und mit den jüngsten Reaktionen des Zentiva-Managements auf das Kaufangebot der PPF begründet.
Zentiva wollte sich zu dieser Entscheidung bislang nicht äußern. (bl)
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