Moldaufähren sind in ÖPNV integriert - Tickets zu 26 Kronen
Prag - Genau um Punkt 12 Uhr Mittag wurden am Freitag feierlich zwei neue Fährverbindungen in der tschechischen Hauptstadt in Betrieb genommen, meldet die Nachrichtenagentur ÈTK (Prag).
Sie werden ab heute regulär des rechte und linke Moldauufer sowie einige der zentral gelegenen Modlauinseln miteinander verbinden und bilden eine praktische Alternative zum "Übersetzen" per Straßenbahn.
Der Betrieb der beiden Schiffe
Alka mit einer Kapazität für elf Fahrgäste und
Blanice mit einer Kapazität von 50 Personen wird in der Kompetenz des Unternehmens První v¹eobecná èlunovací spoleènost liegen, wird von der Hauptstadt Prag subventioniert und ist in das Tarifsystem der öffentlichen Prager Verkehrsbetriebe integriert.
Der Beförderungstarif beträgt 26 Kronen und man kann dafür sowohl die Umsteigetickets der Prager Verkehrsbetriebe zu 26 Kronen verwenden als auch Dauerfahrscheine. Der Transport von Fahrrädern und Kinderwagen ist kostenlos. Die Fährschiffe pendeln bis Ende Oktober täglich von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends hin und her.
Linie P4: Nationaltheater - Schützeninsel - Jirasék-Brücke
Die Fährlinie P4 wird in 20-Minuten-Intervallen von der Anlegestelle Nationaltheater - Galerie Hollar ablegen (Zugang vom Smetana-Kai beim Café Slavia), dann zunächst die Schützeninsel (Støelecký ostrov) ansteuern, von dort dann zur Sophineinsel (®ofín) und weiter zur Kinderinsel (Dìtský ostrov) fahren.
Die Strecke knüpft dabei an die einstige Fährverbindung an, die bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts bereits unter der Bezeichnung "®elva" (Schildkröte) existierte. "Diese Tradition wollen wir erneuern", so der Bürgermeister von Prag 1, Petr Hejma (ODS).
Jirásek-Brücke - Botel Admirál - Výtoò
Die zweite neue Fährlinie P5 wird von der Anlegestelle unter der Jirásek-Brücke ablegen, von dort zunächst am anderen Modlauufer das Botel Admirál ansteuern, dann erneut die Modau in Richtung Výtoò überqueren, von wo sie zur Insel Císaøská louká übersetzt. Die Strecke wird in einem Intervall von 30 Minuten befahren. (nk)
Tschechien Online, 1.8.2008. Foto: ÈTK, Karten: Magistrat.praha-mesto.cz