Provokatives, Klassiker und die großen Themen des Lebens

Erste Tschechische Filmwoche in Berlin vom 25. bis 30. Januar 2010

Prag - Am gestrigen Montag hat in Berlin die erste Tschechische Filmwoche begonnen, die bis zum 30. Januar im Kleisthaus cineastische Leckerbissen aus drei Jahrzehnten zeigt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation der Tschechischen Botschaft und des Tschechischen Zentrums Berlin mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen statt.

Die meisten der gezeigten Streifen handeln von großen Gefühlen und Themen, die mal komisch mal tragisch umgesetzt worden sind.

Zu sehen sind „Die Jahreszeit des Glücks“, „Frühling im Herbst“, „Sex in Brno“, „Der Dorflehrer“ und „Ich habe den englischen König bedient“.

Zwei dürfen nicht fehlen, wenn es um tschechischen Film geht – Drehbuchautor und Schauspieler Zdenìk Svìrák und sein Sohn, der Regisseur Jan Svìrák, dessen Film „Kolja“ mit einem Oskar ausgezeichnet wurde. Beide haben erneut in der Komödie „Leergut“ aus dem Jahr 2007 zusammengearbeitet, die diese Woche in Berlin zu sehen ist.

Ebenso unentbehrlich sind die berühmten tschechischen Märchenfilme aus den 70ern und 80ern. Insgesamt drei Märchenfilme werden im Zuge der Filmwoche gezeigt: „Wie Honza beinahe König geworden wäre“, „Die Prinzessin und der fliegende Schuster“ und selbstverständlich auch der Publikumsliebling „Drei Nüsse für Aschenbrödel“. (kb)

Tschechien Online, 26.1.2010. Foto: Kleisthaus.de
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