Herta Müller unterstützt Havel-Vorschlag eines Friedensnobelpreises für Liu Xiaobo

Die deutsche Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller setzt sich dafür ein, dass der inhaftierte chinesische Menschenrechtler Liu Xiaobo den Friedensnobelpreis erhält. Das meldete am Sonntag die Deutsche Presse-Agentur. Herta Müller unterstützt damit einen Vorschlag des früheren tschechischen Präsidenten Václav Havel. Liu Xiaobo habe ihrer Ansicht nach den Friedensnobelpreis verdient, weil er trotz aller Drohungen des Regimes in China und der Gefahr für sein Leben unbeirrt für die Freiheit des einzelnen Menschen eintrete, schrieb Müller an das Nobelkomitee in Stockholm.



Tschechien Online, 08.02.2010
Quelle: Radio Praha
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