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Rubrik: Sport, Fußball | 21. Juni 2026, 20:59 Uhr
Fußball WM 2026 in Nord-Amerika: Der Rauch und Dampf hat sich über der Fußball WM verzogen, es ist Zeit für ein paar Gedanken und Ansichten von Gerd Lemke

Von den vielen Spielen finden Erwähnung: Deutschland – Elfenbeinküste 2:1, Schweden – Tunesien 5:1, England – Kroatien 4:2, Uruguay – Saudi Arabien (?) 1:1, Ecuador – Curacao 0:0, Niederlande – Schweden 5:1, Brasilien – Marokko 1:1, Kanada – Katar ?:0, Tschechien - Südkorea 1:2

Zehn Tage frisst sich die mega maga muga WM bereits durch unsere Zeit, oder sind es schon elf oder doch erst neun? Man weiß ja gar nicht mehr, ob die Spiele von gestern erst heute stattfinden oder umgekehrt. Wenn man es noch rechtzeitig ins Bett schafft, vermeidet man Spiele wie Ecuador gegen Curacao weit nach der Geisterstunde. Und wenn man dann morgens aufwacht, stellt man beim ersten Blick aus dem windows fest, dass man schon wieder drei Spiele verpasst hat. Die giga gaga Show in Trumpistan und noch anzuschließenden Nachbarländern raubt Europa den Schlaf.

Drei Eröffnungsspiele

Alleine das Eröffnungsspiel hat drei Tage gedauert, bis dann das Team „Ämerigä föst“ seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Der Ober-Maga wird’s mit Genugtuung genossen haben, wenn's ihm denn zwischen Iran-Krieg und Abschlag auf Loch sieben zu Ohren gekommen sein sollte.

Was bleibt nach gefühlt 50 Spielen? Neue Regeln gibt’s, richtig. Wenn einem der Pausentee während des hydration breaks aufstößt, sollte man gegen alle Anstandsregeln nicht die Hand vor den Mund nehmen, denn das gibt eine Rote Karte. Andererseits kann man die Wadenmuskulatur seines Gegenspielers ungestraft auf Stollenresistenz testen, zumindest wenn man Messi heißt. Der hat vor dreieinhalb Jahren diesen Kokolores mit dem halbseidenen Negligé als Siegerehrung mitgemacht, der hat von Infantino, dem Oberstrippenzieher bei der mega maga gaga Weh Emm eine wild card bekommen und kann sich auf dem Platz nach Lust und Laune austoben. Der „Zwerg“ (Zitat: Z. Ibrahimovic) tritt jetzt zurück, da macht der VAR auch nichts mehr.

Gibt es noch public viewing?

Tagelang habe ich mich nicht aus dem Haus getraut, nachdem ich am ersten Spieltagssamstag in der Straßenbahn einen interessanten Dialog gehört habe, geführt selbstverständlich in der üblichen Verkehrssprache, genannt simpleng. Ich zitiere wörtlich: „Can you look, if there is a fan zone like in Germany?“ Darauf die Replik: „I only work for salary.“ Ich fürchte, die Gruppe multinationaler unternehmungslustiger gemischtgeschlechtlicher – jetzt ganz ohne Diskriminierung aller anderen 35 Geschlechter – Jungprofessioneller ist leider leer ausgegangen und hat sich Marokko gegen Brasilien einfach in einer supranationalen Bar anschauen müssen.

Fan Zone in Prag bei Anstoßzeiten um 0, 2, 3oder 6 Uhr? Bitte. Schon das erste Spiel der tschechischen Mannschaft (4h in der Früh) hat das Tschechische Fernsehen zu bester Sendezeit am Freitagabend nach den zprávy wiederholt, damit sich die gesamte Nation von der überlegenen südkoreanischen Technik überzeugen konnte, nicht nur bei den Atommeilern Temelín 5 und 6, sondern auch auf dem Grün, das für manche die Welt bedeutet.

Beinbruch – leider in echt

Erste Verluste gibt es ja auch schon, ein Katarer – warum sind die denn schon wieder dabei?, ach ja, 48 Mannschaften - hat einem Kanadier das Bein gebrochen. Das sah so übel aus, dass die TieWie-Redaktion auf eine Wiederholung des Anschlags verzichtet hat. Gut zu hören ist, wie ein Betreuer den vierten Schiedsrichter an der Seite mehrfach erklären musste, „his leg is broken“, bis der endlich die Sanitäter auf den Platz gelassen hat.

Kosten eines Kopfes

In Erinnerung geblieben ist auch die schnelle Reaktion des tunesischen Verbands auf die blamable 1:5 Niederlage gegen Schweden. Die hat den Trainer anschließend den Kopf gekostet – also sprichwörtlich, nicht wörtlich, in manchen Ländern sollte man mit der Metapher vorsichtig sein. Genützt hat es leider nichts, denn Tunesien ging mit neuem Trainer auch im zweiten Spiel baden: 0:4 gegen Japan. Schweden machte es übrigens in seinem zweiten Spiel ähnlich schlecht, 1:5 gegen die Niederlande. Und das war das erste Spiel, das ich in einem recht überschaulichen public viewing verfolgt habe, zusammen mit zwei Schweden. Die waren zwar nicht begeistert und Fred hat den Großteil der zweiten Halbzeit vor seiner Bar verbracht, statt hinter dem TieWie, aber doch gefasst. Könnte noch reichen für das Sechzehntelfinale – welch ein bescheuertes Wort, das mir beim Schreiben einen Knoten in die Fingerkuppen macht.

Spielt Blixa Bargeld noch bei Nick Cave's Bad Seeds?

Wie ich festgestellt habe, gibt es tatsächlich Personen, welche all die kleinen Geschichten am Rande als unterhaltsames Infotainment ernst nehmen und dazu etwas sagen können. Während des Spiels habe ich den interessanten Tipp erhalten, mir mal Blixa Bargeld liest den Katalog von Hornbach anzuhören: „Schlagbohrmaschine, viertausend Watt“. Muss ich gleich mal machen.

Aber erst noch zum zweiten Spiel, denn da müssen wir natürlich hin, zur deutschen Mannschaft. Nach den Minderleistungen 2018 und 2022 konnte die Mannschaft, wie die Schweden sie nennen (auf Schwedisch klingst das so ähnlich wie „manskop“) die nächste Runde klarmachen, Glückwunsch! Ich schaute in Fred's Bar, die mittlerweile von einem seiner Söhne geführt wird, im Kreis von zweieinhalb Mitsehern. Undav sei Dank gab es ein 2:1 in letzter Minute gegen die Elfenbeinküste, womit eigentlich der Gruppensieg vor dem letzten Spiel feststehen dürfte, wenn ich die Regularien richtig verstehe und sie nicht gleich wieder geändert werden. Trotzdem droht wohl im Achtelfinale Frankreich, habe ich mir sagen lassen

Schlaglichter

So, was kann man denn noch so erzählen? Das beste Spiel war England gegen Kroatien, emotional bewegt hat mich Uruguay gegen, na, es war wohl Saudi Arabien, oder doch ein anderer Gegner. Der gebührende Respekt vor dem Altmeister und die Erinnerungen an Diego Forlan, WM 2010, gemischt mit den beherzten, wenn auch teils unbeholfenen Bemühungen um den Ausgleich, der dann spät auch fallen sollte, weckten bei mir so ein klein bisschen etwas wie ein Fußballfierberchen (mit Reminiszenz an K.H. Rummenigge), könnte man sagen. Ansonsten muss man mal sagen, dass der Fußball mittlerweile durchglobalisiert ist, eine Mannschaft wie Usbekistan (habe ich, ehrlich gesagt, noch nicht gesehen) benutzt die gleichen taktischen Mittel wie die Kapverdischen Inseln. Pep Guardiola, den man im Gegensatz zum Ober-Maga in Trumpistan auf den Rängen gesehen hat, sucht vergeblich nach neuen spieltechnischen Erleuchtungen. Eigentlich spielen alle den gleichen Fußball, die einen nur etwas besser. Und Team „Ämerigä föst“ wird Weltmeister. So hat es der Ober-Maga beschlossen und seine Getreuen tragen es in die Haut geritzt hinaus in die Welt der Ober- und Unterränge.     

Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Wirtschaft | 4. Juni 2026, 20:12 Uhr
Landesweiter Durchschnittslohn erstmals über 2000 Euro - Prag nähert sich der 3000-Euro-Marke

Prag - Der durchschnittliche monatliche Bruttolohn in Tschechien betrug im ersten Quartal 2026 nach den heute veröffentlichten Angaben des Tschechischen Statistikamts (ČSÚ) 50.282 Kronen (etwa 2079 Euro) - ein nominaler Anstieg von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zum ersten Mal übersteigt der Durchschnittslohn damit die 50.000-Kronen- sowie die 2000-Euro-Marke. Nach Abzug der Verbraucherpreissteigerung von 1,6 Prozent, ergibt sich ein Zuwachs von 6,4 Prozent. 

Dabei zeigen sich nicht nur nach Branchen starke Unterschiede in Bezug auf Höhe und Anstieg des Durchschnittslohnes, sondern auch gravierende regionale Unterschiede. 

Prag liegt bei Lohnniveau weit vorn und die Schere geht weiter auseinander

Die höchsten Einkommen haben laut Statistikamt – wieder einmal traditionell – die Menschen in der Hauptstadt Prag. Das Durchschnittseinkommen liegt hier bei 67.945 Kronen (etwa 2809 Euro) und ist im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um mehr als 5000 gestiegen. 

Am anderen Ende der Skala befinden sich mit durchschnittlich 42.391 Kronen die Beschäftigten aus der Region Karlovy Vary.

Am stärksten stiegen die Löhne der Menschen aus der Region Mährisch-Schlesien, und zwar um fast ein Zehntel. Am wenigsten stiegen sie in der Region Ústí nad Labem, und zwar um 6,3 Prozent. 

Nach Branchen verzeichneten Immobilientätigkeiten (+22,1 Prozent), administrative Dienstleistungen (+18,8 Prozent) und das Baugewerbe (+12,6 Prozent) die stärksten Zuwächse. Den höchsten Durchschnittslohn verzeichnete wie üblich der Bereich der Informations- und Kommunikationsdienstleistungen mit 98.776 Kronen. (nk)

Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Reise, Gesundheit | 13. Mai 2026, 16:35 Uhr
Brillenträger und Kontaktlinsenträger können ihren Tschechien-Urlaub unbeschwert genießen – wenn sie ein paar praktische Dinge im Voraus bedenken

Prag - Wer Tschechien zum ersten Mal bereist, denkt an Prags Altstadtgassen, an das Böhmische Paradies oder die Kurpromenaden von Karlsbad. Was dabei selten auf die Packliste kommt, ist die Frage nach der eigenen Sehkraft. Dabei spielt gutes Sehen gerade auf Reisen eine unterschätzte Rolle: Beschilderungen in tschechischer Sprache lesen, Stadtpläne entziffern, in schlecht beleuchteten Restaurants die Speisekarte studieren. Wer schlecht sieht und unvorbereitet aufbricht, kann auch im schönsten Urlaub unnötige Schwierigkeiten erleben.

Tschechien ist für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hervorragend erreichbar. Prag liegt von München oder Dresden aus in wenigen Fahrstunden. Wer mit dem Zug anreist, schätzt die entspannte Atmosphäre an Bord – und genau dann fällt es häufig erst auf, dass Reservierungszettel, Fahrkarte oder Reiseführer kaum zu lesen sind, weil die Ersatzbrille zuhause geblieben ist. Solche Momente sind ärgerlich, aber vermeidbar.

Diese fünf Punkte sollten Brillenträger vor der Abreise beachten

  1. Ersatzbrille oder Reservelinsen einpacken. Das klingt selbstverständlich, wird aber erstaunlich oft vergessen. Im Ausland sind Brillenrezepte aus Deutschland nicht immer sofort verwertbar, und die Wartezeit bei einem tschechischen Optiker kann je nach Ort und Saison variieren.
  2. Rezeptwerte notieren. Die genauen Dioptrienwerte sowie der Achswinkel bei Astigmatismus sollten schriftlich vorliegen. Im Notfall lässt sich damit in jeder Apotheke oder beim Augenoptiker schnell weiterhelfen.
  3. Kontaktlinsenvorrat großzügig kalkulieren. Gerade bei längeren Aufenthalten in Tschechien empfiehlt es sich, mehr Tageslinsen oder Pflegemittel mitzunehmen als eigentlich geplant. In kleineren Kurorten ist das Sortiment in Drogerien oft begrenzt.
  4. Sonnenbrille nicht vergessen. Tschechien hat im Sommer viele Sonnenstunden, und wer am Lipno-Stausee oder in den Hügellandschaften Südmährens wandert, wird UV-Schutz dankbar zu schätzen wissen. Eine Tönungsbrille oder Korrektionssonnenbrille ist kein Luxus, sondern Augenpflege.
  5. Augenarzttermin vor Abreise. Wer länger nicht beim Augenoptiker war, sollte vor einer längeren Tschechien-Reise kurz vorbeischauen. Veränderte Werte bleiben häufig lange unbemerkt und beeinflussen die Reisequalität erheblich.

In Tschechien selbst ist die Augenoptik gut entwickelt. Insbesondere in Prag und den größeren Städten wie Brünn oder Ostrava gibt es zahlreiche Fachbetriebe. Wer jedoch einen akuten Sehhilfe-Bedarf hat, ist mit einer deutschen Anlaufstelle vor Abreise besser beraten, da Kommunikationshürden und unterschiedliche Produktstandards den Aufwand erhöhen können. Einen Überblick über medizinische Einrichtungen und Apotheken in Tschechien bietet das Gesundheitsverzeichnis für Tschechien-Reisende auf Tschechien Online, das Anlaufstellen nach Region auflistet.

Wer noch vor der Abreise seine Sehkraft prüfen lassen oder eine neue Brille anfertigen möchte, findet in Deutschland ein dichtes Netz an Augenoptikern. Ketten wie der Optiker eyes + more mit seinem breiten Brillensortiment bieten neben Sehtests auch Beratung zu Korrektionsgläsern für besondere Lichtverhältnisse an, wie sie beim Wandern in Tschechiens Mittelgebirgen oder beim Besichtigen von Kirchen auftreten.

Tschechien belohnt aufmerksame Reisende. Das Böhmische Paradies mit seinen Sandsteintürmen, die verwinkelten Barockgassen Telécs oder das beleuchtete Panorama der Prager Burg bei Nacht – all das will gesehen werden. Tschechiens Nationalparks und Naturschutzgebiete gehören zu den visuell eindrucksvollsten Reisezielen Mitteleuropas und lohnen eine Planung, die auch die eigene Sehgesundheit einschließt. Ein kurzer Blick auf den Brillenkoffer ist da die einfachste Reisevorbereitung. (dap)

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Tschechien OnlineTschechien Online | 27. März 2026, 13:28 Uhr

Prag - Tschechien gehört zu den klassischen Bierländern Europas. Kaum ein anderes Land ist so stark mit Braukunst verbunden. Wer unterwegs ist, merkt schnell: Bier ist hier nicht nur ein Getränk, sondern Teil der Kultur. Von traditionsreichen Großbrauereien bis zu kleineren Häusern lohnt sich ein Besuch oft direkt vor Ort.

1. Pilsner Urquell – Wo das Pils erfunden wurde

Die wohl bekannteste Brauerei des Landes steht in Plzeň. Die Pilsner Urquell Brewery gilt als Ursprung des weltweit verbreiteten Pilsners. Bereits seit 1842 wird hier Bier gebraut.

Ein Besuch zeigt nicht nur moderne Produktion, sondern auch historische Kelleranlagen. Besonders interessant ist die Verkostung direkt aus dem Holzfass. Genau dort entsteht ein Geschmack, den man so kaum irgendwo anders bekommt.

Wenn Sie nur eine Brauerei besuchen möchten, ist das oft die erste Wahl.

2. Budweiser Budvar – Tradition mit eigenem Charakter

In České Budějovice befindet sich die Budweiser Budvar Brewery. Diese Brauerei existiert seit 1895 und gehört bis heute dem Staat.

Wichtig: Dieses Bier hat nichts mit dem amerikanischen „Budweiser“ zu tun. Die tschechische Variante steht für eine eigene Tradition und einen deutlich volleren Geschmack.

Vor Ort bekommen Sie einen guten Einblick in die Herstellung klassischer Lagerbiere. Die Führungen sind ruhig, informativ und weniger touristisch als in größeren Anlagen.

3. Staropramen – Braukunst mitten in Prag

Wer nicht weit reisen möchte, findet auch in der Hauptstadt eine große Adresse: die Staropramen Brewery. Sie wurde 1869 gegründet und ist heute eine der größten Brauereien des Landes.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Sie können den Besuch direkt mit einem Aufenthalt in Prag verbinden. Die Ausstellung ist modern aufgebaut und erklärt die Entwicklung der Brauerei sehr anschaulich.

Gerade für einen ersten Einblick in die tschechische Bierwelt ist das ein unkomplizierter Einstieg.

4. Bernard – Die unabhängige Alternative

Neben den großen Namen gibt es auch Brauereien, die bewusst unabhängig geblieben sind. Die Marke Bernard gehört dazu und ist im Land weit verbreitet.

Hier geht es weniger um Masse, sondern um Qualität und handwerkliche Prozesse. Die Biere sind oft etwas charakterstärker und unterscheiden sich deutlich von den klassischen Lagerbieren.

Ein Besuch lohnt sich vor allem, wenn Sie sich für unterschiedliche Braustile interessieren.

5. Velkopopovický Kozel – Bekannt und dennoch bodenständig

Nur wenige Kilometer südlich von Prag liegt die Brauerei Velkopopovický Kozel. Diese gehört zu den bekanntesten Marken im Land und ist besonders für ihr dunkles Bier beliebt.

Die Anlage ist überschaubar, die Führungen sind persönlich und weniger überlaufen. Das macht den Besuch entspannter als in den großen touristischen Zentren.

Hier bekommt man ein gutes Gefühl dafür, wie stark Bier im Alltag der Menschen verankert ist.

Warum sich eine Brauereireise lohnt

Tschechien hat eine außergewöhnlich dichte Brauereikultur. Neben den bekannten Namen existieren hunderte kleinere Betriebe im ganzen Land.

Viele dieser Brauereien öffnen ihre Türen für Besucher. Sie zeigen, wie traditionelles Handwerk und moderne Technik zusammenkommen. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig Bier wirtschaftlich und kulturell ist.

Wer mehrere Stationen verbindet, entdeckt schnell die Unterschiede zwischen Regionen und Braustilen.

Was Sie bei der Planung beachten sollten

Nicht jede Brauerei funktioniert gleich. Manche sind stark touristisch geprägt, andere eher ruhig und lokal. Es lohnt sich, im Voraus zu prüfen:

  • Gibt es Führungen in Ihrer Sprache?
  • Müssen Sie Tickets vorab buchen?
  • Ist eine Verkostung Teil des Programms?

Gerade in bekannten Brauereien kann es schnell voll werden. Eine frühzeitige Planung hilft, Wartezeiten zu vermeiden.

Sicherheit und Planung unterwegs

Viele Reisende organisieren ihre Besuche inzwischen komplett digital. Tickets buchen, Öffnungszeiten prüfen oder Navigation nutzen – all das läuft oft über öffentliche WLAN-Netzwerke, etwa in Cafés, Hotels oder unterwegs in der Bahn.

Gerade dabei entstehen Risiken. Öffentliche Netzwerke sind häufig schlecht gesichert, und persönliche Daten können leichter abgefangen werden. Das betrifft nicht nur Zahlungsinformationen, sondern auch Logins oder Reisedaten.

Hinzu kommt: Manche Inhalte oder Buchungsseiten verhalten sich im Ausland anders oder sind eingeschränkt erreichbar.

In solchen Fällen nutzen einige Reisende gezielt ein US-VPN, um auf Inhalte zuzugreifen, die beispielsweise auf US-basierte Dienste zugeschnitten sind, oder um ihre Verbindung zusätzlich abzusichern.

Wichtig ist dabei weniger die konkrete Lösung als das Bewusstsein für digitale Sicherheit. Wer unterwegs plant, sollte nicht nur an Route und Unterkünfte denken, sondern auch daran, wie Daten geschützt werden.

Fazit

Tschechien bietet eine beeindruckende Vielfalt an Brauereien. Von weltbekannten Namen wie Pilsner Urquell bis hin zu kleineren Betrieben finden Sie überall authentische Einblicke in die Braukunst.

Der Reiz liegt nicht nur im Bier selbst, sondern in der Kombination aus Geschichte, Handwerk und regionaler Identität. Wer sich darauf einlässt, erlebt mehr als nur eine Verkostung. Es ist ein Stück Kultur, das man direkt vor Ort versteht. (dap)

prag aktuellprag aktuell | Rubrik: Politik | 20. März 2026, 14:41 Uhr
"The Earthquake Faction" veröffentlicht Video von Brandstiftung in tschechischem Rüstungsbetrieb

Prag/Pardubice – Das heutige Feuer in einem Industriegebiet im tschechischen Pardubice steht vermutlich im Zusammenhang mit einem Terroranschlag. Dies teilte der tschechische Innenminister Lubomír Metnar (ANO) auf dem Netzwerk X mit. 

Wegen des Verdachts auf einen Terroranschlag hat die Nationale Zentrale gegen Terrorismus, Extremismus und Cyberkriminalität (NCTEKK) Ermittlungen aufgenommen.

Wie Online-Dienst Novinky.cz berichtet, bekennt sich die Gruppe "The Earthquake Faction" zu dem Brandanschlag auf dem Gelände, in dem unter anderem das tschechische Unternehmen LPP Holding ansässig ist.

Die Gruppe präsentiert sich dem Bericht nach auf ihrer Website als internationales Untergrundnetzwerk, das die Interessen der Palästinenser vertrete. Auf dem Netzwerk X veröffentlichte die Gruppe inzwischen ein Video des Brandanschlags, den sie als als Angriff auf das "Epizentrum der israelischen Rüstungsindustrie in Europa" bezeichnet.

Namentlich genannt wird das Unternehmen Elbit Systems. Dieses plant, gemeinsam mit dem tschechischen Unternehmen LPP in Pardubice Drohnen zu entwickeln und herzustellen.

Die Anti-Terrorzentrale (NCTEKK) teilte unterdessen im Netzwerk X mit, dass sie in Zusammenarbeit mit der Oberstaatsanwaltschaft in Prag begonnen habe, den Fall wegen des Verdachts auf einen Terroranschlag zu untersuchen. Weitere Informationen werde sie vorerst nicht veröffentlichen. An dem Fall arbeitet auch der tschechische Inlandsgeheimdienst (BIS) mit.

Bei dem Brand kamen keine Menschen zu Schaden, über die Höhe des entstandenen Sachschadens liegen bislang noch keine Informationen vor. 

Für Freitagnachmittag, nach Tagung des Krisenstabes, hat Innenminister Metnar eine Pressekonferenz angekündigt. (nk)

Bildnachweis:
x.com / The Aftershock - Screenshot des auf X.com veröffentlichten Videos