Hauptmitgliederversammlung der DTIHK wählte neuen Vorstand
Prag - Ungeachtet krisenbedingter Probleme blickt die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) auf ein insgesamt erfolgreiches Jahr 2009 zurück. Das teilte die Kammer anlässlich ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung am gestrigen Donnerstag in Prag mit.
Neben dem Rechenschaftsbericht über das vergangene Jahr standen auch die Vorstandswahlen auf dem Programm.
Dabei wählten die Miglieder Martin Herrmann (RWE Transgas) und Jiøí Kuli¹ (Veletrhy Brno) neu in den Vorstand der DTIHK. Für eine zweite Amtsperiode bestätigt wurden Till Oberwörder (Mercedes Benz Èeská republika), Dr. Henning Sommermeyer (Nycomed) und Dr. Jutta Walter (Commerzbank).
In seinem Rückblick auf ein "schweres Jahr 2009" zeigte sich DTIHK-Geschäftsführer Bernard Bauer recht zufrieden: "Unsere Einnahmen insgesamt sind zwar leicht zurückgegangen, aber mit einer Eigenfinanzierungsquote von 85 Prozent liegt die DTIHK im vorderen Drittel der deutschen Auslandshandelskammern. Das ist ein hervorragendes Ergebnis für ein verhältnismäßig kleines Land wie Tschechien und zeigt, wie wichtig der Standort nach wie vor für die deutschen Unternehmen ist.“
Aus Sicht Bauers komme gerade in Zeiten konjunktureller Schwäche Unternehmensverbänden wie der DTIHK eine besondere Bedeutung zu. Die Unternehmen erwarteten Hilfe von der Politik, und Verbände bildeten hier eine entscheidende Schnittstelle. (gp)
Tschechien-Online, 28.5.2010. Foto: Wikimedia Commons