Thema: Die Anerkennung der deutschen Vergangenheit der Sudetengebiete durch ihre heutigen tschechischen Bewohner
Horní Planá/Oberplan - Die jährlichen „Oberplaner Gespräche" finden heuer bereits zum 14. Mal statt, diesmal vom 17.-19. September 2010. Ort und Veranstalter dieser (sudeten)deutsch-tschechischen Begegnung ist das Adalbert-Stifter-Zentrum in Oberplan im Böhmerwald.
Unter dem Motto „PROBLEM UND CHANCE – Die Annahme der deutschen Vergangenheit in den Grenzgebieten als Schritt in die Zukunft" werden die verschiedenen Aspekte dieses nach wie vor kontroversen Themas in Referaten und Diskussionen beleuchtet und analysiert.
Referenten sind dabei Dr. Peter Becher (München), der Geschäftsführer des Adalbert-Stifter-Vereins, Dr. Jaromír Boháè (Eger), langjähriger Kreisarchivar im Bezirk Eger, der Journalist Dr. Rudolf Er-hart (Prag), der aus Grulich im Altvatergebirge stammende Historiker Prof. Alfred Brückner (Weingarten), der Historiker Dr. Raimund Paleczek (München), Vorsitzender des Sudeten-deutschen Instituts, Dr. Roman Salamanczuk (Franzensbad), Vorsitzender der Alois-John-Gesellschaft, und Mgr. Ivan Slavík (Krummau), Geschäftsführender Direktor des südböhmischen Regionalmuseums in Krummau.
Im Kulturprogramm wird Radka Denemarková (Prag) aus ihrem Buch „Ein herrlicher Flecken Erde" (tschechischer Originaltitel: „Penize od Hitlera") lesen.
Wie es in der Einladung heißt, soll das Seminar „Tschechen und heimatvertriebene wie heimatver-bliebene Deutsche aus Böhmen, Mähren und Schlesien, die als Multiplikatoren Verantwortung tra-gen, zusammenführen und dem Austausch von Meinungen und Erfahrungen dienen".
Anfragen können an das Adalbert-Stifter-Zentrum gerichtet werden (Tel. 00420-380738-034, Fax -057, E-mail: cas.asz@horniplana.cz).
Pressemitteilung des Adalbert-Stifter-Zentrums vom 18.8.2010