Prager Top Ten: Klassische Konzerte (nicht nur) in Prager Kirchen und Synagogen

Zahlreiche Top-Sehenswürdigkeiten bieten ein vielfältiges musikalisches Programm -Tickets hier online buchen

Prag - Die Erkundung einer an Sehenswürdigkeiten reichen Stadt wie Prag kann anstrengend sein - unzählige Kirchen, Museen, Brücken und Aussichtspunkte gilt es zu erlaufen. Besucher, denen nur eine kurze Zeit zur Verfügung steht, dürfte das vor eine Herausforderung stellen und manch einer wird sich vielleicht sogar zu viel zumuten.

Ein Vorschlag zum Innehalten: Konzerte an Veranstaltungsorten, die ohnehin ein "Must-See" für jeden Gast der Stadt an der Moldau sind. Kultur als Wellness-Programm: betört die Sinne und entspannt dabei ganz ohne Massage und Steinchenauflegen...

Spanische Synagoge

Das Schmuckstück unweit des Prager Hauptbahnhofs wurde im späten 19. Jahrhundert am Standort der ältesten Synagoge in Prag, der sogenannten Altschul, erbaut. Angelehnt an die spanische Alhambra wurde die Synagoge im maurischen Stil gestaltet und ist im Innenraum mit prachtvollen Ornamenten und stilisierten orientalischen Motiven verziert. Fast täglich können Besucher in diesem märchenhaften Ambiente wie aus 1001 Nacht Konzerte genießen.

Spanische Synagoge (©panìlská synagoga)
Vìzeòská 1, Prag 1
Website: www.jewishmuseum.cz
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Ständetheater

Das Ständetheater ist das älteste Theater Prags und ist nicht nur durch die Uraufführungen zweier Mozart-Opern, nämlich "Don Giovanni" und "La clemenza di Tito", in die Musikgeschichte eingegangen. 1834 erklang hier das Lied "Kde domov mùj", das später zur tschechischen Nationalhymne wurde, zum ersten Mal im Rahmen der Uraufführung von Josef Kajetán Tyls Theaterstück "Fidlovaèka".

Das klassizistische Gebäude wurde 1781 - 1783 erbaut und gehört zu den schönsten Theaterbauten Europas. Milo¹ Forman drehte an diesem Originalschauplatz Teile des Filmklassikers "Amadeus". Auch heute finden hier noch rund ums Jahr Opern und klassische Konzerte statt - wobei Mozart natürlich nicht fehlen darf.

Ständetheater (Stavovské divadlo)
Ovocný trh 1, Prag 1
Website: www.narodni-divadlo.cz
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Gemeindehaus

Das Gemeindehaus, 1903 - 1911 als Ort der Repräsentation und Kultur gebaut, begeistert auch heute noch zahlreiche Gäste. Besucht man ein Konzert im Smetana-Saal des Hauses darf man sich nicht nur über Stücke von Händel, Dvoøák oder Schumann freuen, sondern kann zugleich das prunkvolle Jugendstilambiente genießen.

Der Saal bietet über tausend Besuchern Platz und stilprägende Maler wie Alfons Mucha und Jan Preisler haben an der Gestaltung der beeindruckenden Innenräume und Fassaden mitgewirkt. Das Gemeindehaus beherbergt zudem eines der schönsten Jugendstil-Cafés der Stadt sowie zwei exklusive Restaurants.

Gemeindehaus (Obecní dùm)
nám. Republiky 5, Praha 1
Website: www.obecni-dum.cz
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St. Martin in der Mauer

Wer im Hauptschiff der St.-Martins-Kirche Platz nimmt, den umgibt ein Stück Prager Stadtgeschichte. Bereits 1187 wurde das Bauwerk fertiggestellt. Später bildete die Südwand einen Teil der Stadtmauer, die damals die Prager Altstadt begrenzte - daher der Name "St. Martin in der Mauer".

Ihre Gestalt veränderte sich mit den Jahrhunderten: Gotische und spätgotische Umbauten bis zum 15. Jahrhundert, ein verheerender Brand im 17. Jahrhundert, danach die Schließung und Nutzung als Wohn- und Lagerraum - bis die Stadt Prag sich im 20. Jahrhundert schließlich des historischen Werts der Kirche besann, sie kaufte und die Restaurierung veranlasste.

Das "Old Prague Music Ensemble" präsentiert hier regelmäßig Werke der klassischen Musik aus Tschechien und der ganzen Welt.

St. Martin in der Mauer (Kostel Sv. Martina ve zdi)
Martinská 8, Praha 1
Website: www.martinvezdi.cz
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St. Clemens, Clementinum

Die unmittelbar an der Karlsbrücke auf dem Königsweg gelegene Kathedrale ist Bestandteil eines umfangreichen Gebäudekomplexes, nämlich des Clementinums. Einst ein Jesuitenkolleg, hat heute die Tschechische Nationalbibliothek dort ihren Sitz.

Mit einer Fläche von über zwei Hektar ist das Clementinum nach der Prager Burg die zweitgrößte Gebäudeanlage der Stadt und zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Prager Sehenswürdigkeiten. Den bis heute erhaltenen Gebäudekomplex im Barockstil bauten die Jesuiten in den Jahren 1653 - 1726 und verwendeten ihn als Studentenwohnheim und Unterrichtsstätte.

Dazu gehören die öffentlich zugänglichen Sakralbauten Spiegelkapelle, St.-Clemens-Kirche und Salvatorkirche, der barocke Bibliotheksaal und der astronomische Turm. In der St. Klemens-Kiche finden heute mehrmals wöchentlich Konzerte statt, vor allem Orgelkonzerte.

St.-Clemens-Kirche (Chrám sv. Klimenta), Clementinum
Karlova 1, Praha 1
Website: www.nkp.cz
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Prager Burg, St.-Georgs-Basilika

Das für das Stadtbild prägendste Wahrzeichen, die Prager Burganlage, steht ohnehin auf dem Programm eines jeden Besuchers der tschechischen Hauptstadt.

Auch hier, in der St.-Georgs-Basilika, dem bedeutendsten romanischen Kirchenbau Prags, finden oft klassische Konzerte statt. Gespielt werden unter anderem Stücke von Komponisten wie Pachelbel, Mozart und Vivaldi. Das Prager Royal Orchestra lädt regelmäßig zum „Gala-Schlosskozert“. Dabei sorgt die Schwere und Klarheit, die den Bau prägt, für eine besonders ausgezeichnete Akustik.

St.-Georgs-Basilika (Bazilika sv. Jiøí)
Pra¾ský hrad, Praha 1
Website: www.hrad.cz
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St. Niklas auf der Kleinseite

Kilian Dientzenhofer ist gemeinsam mit seinem Vater für den barocken Stil der St.-Niklas-Kirche auf der Kleinseite verantwortlich. Er verlieh ihr zwischen 1732 und 1757 eine der schönsten Kuppeln Prags.

Klassische Konzerte haben in diesem Gotteshaus am Kleinseitner Ring eine lange Tradition - bereits Mozart spielte hier die Orgel. Und auch heute noch finden hier vor allem Orgel- und Choralkonzerte statt.

St. Niklas auf der Kleinseite (Chrám sv. Mikulá¹e)
Malostranské nám., Praha 1
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Rudolphinum

Das auf der rechten Seite der Moldau auf der Höhe Mánes-Brücke gelegene Rudolphinum ist die Heimatbühne der Tschechischen Philharmonie und verspricht somit ein Konzerterlebniss auf höchstem Niveau.

Das herausragende Gebäude aus hellem Sandstein wurde im Auftrag der böhmischen Sparkassen von den beiden Architekten Josef Zítek und Josef Schulz in den Jahren 1876 - 1884 errichtet. Die gerundete Fassadengestaltung lehnte sich an die der Dresdner Semperoper an. Der feierlichen Eröffnung im Jahr 1885 wohnte der österreichische Kronprinz Rudolph höchspersönlich bei und zu dessen Ehren erhielt das damalige "Haus der Künstler" auch seinen bis heue erhaltenen Namen. Ab 1918 beherbergte der Bau zwischenzeitlich das Parlament der neu gegründeten Tschechoslowakei.

Anfang der neunziger Jahre wurde das prachtvolle Gebäude von Grund auf saniert - der Dvoøák-Saal und der kleinere Suk-Saal zählen seither zu den repräsentativsten Konzertsälen des Landes.

Rudolphinum
Al¹ovo nábøe¾í 12, Praha 1
Website: www.czechphilharmonic.cz
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St. Nikolaus am Altstädter Ring

In der nordwestlichen Ecke des Altstädterrings findet man mit der Nikolaus Kirche einen der bedeutendsten Sakralbauten Prags. Die Kirche wurde 1273 das erste Mal urkundlich erwähnt, später jedoch durch einen Brand fast vollständig zerstört. Nach den Plänen des Architekten Kilian Dientzenhofers wurde St. Nikolaus im 18. Jahrhundert im Barockstil neu errichtet.

Über das ganze Jahr bietet die St.-Nikolaus-Kirche ein vielfältiges Musikprogramm mit hochkarätigen Künstlern und Orchestern.

St. Nikolaus am Altstädter Ring (Kostel sv. Mikulá¹e)
Staromìstské námìstí, Praha 1
Website: www.svmikulas.cz


Nationalmuseum

Das Nationalmuseum, das unübersehbar über dem Wenzelsplatz thront, beherergt eine umfangreiche naturwissenschaftliche Sammlung sowie Exponate der Frühgeschichte des Menschen beheimatet.

Weniger bekannt ist, dass in dem beeindruckenden Bau auch regelmäßig klassische Konzerte aufgeführt werden.

Nationalmuseum (Národní muzeum)
Václavské nám. 68, Prag 1
Website: ://www.nm.cz
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Tschechien Online, 29.11.2010


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