Ausländisches Kapital dominant in Fahrzeugbau, Finanzen und Raffinerie
Prag - In den 19 Jahren seit Bestehen der selbstständigen Tschechischen Republik sind 2,5 Billionen Kronen an ausländischen Direktinvestitionen ins Land geflossen. Das teilte das Tschechische Statistikamt (ÈSÚ) am Donnerstag in Prag mit.
Den Höhepunkt erreichten die Zuflüsse danach um die Jahrtausendwende.
Besonders stark vertreten ist ausländisches Kapital im Fahrzeugbau (90 Prozent) und in der petrochemischen Industrie (88 Prozent). Ähnliches gilt auch für das Bank- und Finanzwesen.
In Unternehmen mit ausländischer Mehrheitsbeteiligung waren 2009 landesweit 1,069 Millionen Menschen beschäftigt, fast sechsmal mehr als im Jahr 1995.
Mit Hinblick auf die gesamte Wirtschaftsleistung stieg der Anteil in diesem Zeitraum von 7,3 auf 42,5 Prozent. Was die Gewinne betrifft, erwirtschafteten die Unternehmen ausländischer Unternehmen knapp drei Fünftel aller Gewinne. (gp)
Tschechien Online, 20.1.2012. Foto: ©koda Auto