Die Tschechische Republik gehört sicherlich nicht zu den Rohstoffriesen des Kontinents. Aufgrund steigender Energiepreise sowie wegen der hohen Importabhängigkeit bei Öl und Gas versucht die Regierung in Prag jedoch, die vorhandenen Vorkommen effizienter zu nutzen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Braun- und Steinkohle. Rund 60% der tschechischen Stromerzeugung erfolgen auf Kohlebasis. Außerdem verfügt das Land über Lagerstätten von Uran, das in den beiden Atomkraftwerken Temelin und Dukovany verwendet wird.
Boerse-Express, 20.02.2012