Prager Ruinen: Lidové noviny thematisiert Verfall historischer Gebäude in Prag

Ehemalige Ausflugsziele dienen heute als Unterschlupf für Obdachlose

Prag - „Prager Ruinen“ überschreibt die in Prag erscheinende Tageszeitung Lidové noviny einen Artikel über historische Gebäude der Hauptstadt, die seit Jahren vergeblich auf eine Restaurierung warten.

Als schlimmstes Beispiel wird das im 19. Jahrhundert beliebte Ausflugslokal im Stromovka-Park angeführt (Foto).


Das im 17. Jahrhundert ursprünglich als Jagdschloss genutzte Gebäude rottet seit Jahren vor sich hin und wurde durch das Jahrhunderthochwasser zusätzlich beschädigt. Besitzer der so genannten „©lechtovka“ ist der Prager Stadtteil 7.

Bis zur Fertigstellung des geplanten Auto-Tunnels unter der Stromovka könne man nicht mit der Restaurierung des Gebäudes beginnen, sagte Martin Voku¹, Sprecher von Prag 7.

Ein ähnliches Schicksal teilt das frühere „Restaurant am See“ auf dem Petøín. Seit der Wende wechselte das Gebäude mehrmals den Besitzer, niemand investierte jedoch in eine Restaurierung. Heute dient das Haus vor allem als Unterschlupf für Obdachlose.

Tschechien Online, 20.5.2006. Foto: ÈTK
Restaurant Reykjavík, Prag 1Triocamp, Prag 8Bar and Books, Prag 1
Das isländische Spezialitäten-Restaurant liegt an der Karlova-Straße, die die Karlsbrücke mit dem Altstädter Ring verbindet. Frischer Fisch aus nordischen Gefilden bildet den Schwerpunkt der Speisekarte.
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Der Campingplatz befindet sich unweit der Zufahrtsstraße von Berlin und Dresden im grünen Norden Prags. Ruhige Umgebung, mitten in einem Obstgarten.
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Die Bar and Books in der Týnská 19, einer kleinen Gasse unweit des Altstädter Rings, ist Teil der Kette gleichnamiger New Yorker Zigarren-Bars, der Lexington und der Hudson Bar and Books.
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