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Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Panorama | 18. September 2016, 21:34 Uhr
Aufruf der Wasserwerke, das Leitungswasser abzukochen, wurde zurückgezogen

Brno/Prag - Das Leitungswasser aus den Wasserhähnen in Brünn kann wieder ohne Bedenken getrunken werden.

Am Samstag hat das Brünner Wasserversorgungsunternehmen Brněnské vodárny a kanalizace nach Konsultation mit der Regionalen Hygienestation der Region Südmähren den Aufruf an die Verbraucher zurückgenommen, das Wasser vor dem Trinken abzukochen.

Labortests hätten ergeben, dass das Wasser wieder in Ordnung sei, sagte der Brünner Oberbürgermeister Petr Vokřál (ANO) gestern auf einer Pressekonferenz.

Grund für die am Donnerstag herausgegebene Warnung war, dass in den regelmäßig entnommenen Wasserproben das Vorhandensein von coliformen Bakterien nachgewiesen worden war, die Unwohlsein und Durchfallerkrankungen verursachen könnten.

Als Gegenmaßnahme hätten die Wasserwerke die Chlorbeigabe erhöht, sowie die öffentlichen Wasserleitungen stärker durchgespült, teilte das Unternehmen Brněnské vodárny a kanalizace mit, was den gewünschten Effekt erreicht habe.

Die genaue Ursache für die Verunreinigung ist bislang nicht bekannt. (nk)

Themen: Trinkwasserversorgung, Brünn
Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Reise, Gesundheit | 16. September 2016, 00:00 Uhr
Leitungswasser enthält coliforme Bakterien - Wasser nur abgekocht trinken

Brno/Prag - Die Brünner Wasserwerke, die für die Trinkwasserversorgung in der südmährischen Messestadt verantwortlich sind, haben heute die Bevölkerung davor gewarnt, Leitungswasser unabgekocht zu trinken. Die heute herausgegebene Warnung gilt bis auf Widerruf.

Grund für die Warnung ist, dass in den regelmäßig entnommenen Wasserproben das Vorhandensein von coliformen Bakterien nachgewiesen wurde, die Unwohlsein und Durchfallerkrankungen verursachen könnten.

Wenngleich diese Bakterien nur in geringer Menge festgestellt und noch keine konkreten Krankheitfälle festgestellt worden seien, sei vorbeugend eine Aufforderung zum Abkochen des Brünner Leitungswassers herausgegeben worden, das normalerweise Trinkwasserqualität besitzt.

Medienberichten nach sind von der Warnung etwa 410.000 Einwohner in Brünn und Umgebung betroffen. Es handele sich damit um eine der größten Probleme in der Trinkwasserversorgung, die in der Region Südmähren in den vergangenen Jahren aufgetreten sei, schreibt die Online-Ausgabe der in Prag erscheinenden Tageszeitung Mladá fronta Dnes.

Die Wasserwerke führen die bakterielle Verunreinigung auf die ungewöhnlich hohen Außentemperaturen der vergangenen Tage zurück, die damit zusammenhänge könne, das das Trinkasser auch aus Stauseen aus der Region gewonnen werde. Von einer Havarie, ähnlich wie in Prag im Mai 2015, bei der damals große Mengen Fäkalien in das Trinkwassersystem gelangt waren, gehen die Brünner Wasserversorger derzeit nicht aus.

Als Gegenmaßnahmen wurden die Dosen an Desinfektionsmitteln mit Chlor erhöht, sowie die öffentlichen Wasserleitungen stärker durchgespült, teilte das Unternehmen heute mit.

Wer in Brünn dieser Tage Restaurants besucht, sollte auf Eiswürfel in seinen Getränken sicherheitshalber verzichten, raten tschechische Gesundheitsexperten. (nk)

Themen: Trinkwasserversorgung, Brünn
14. September 2016, 18:11 Uhr
Deutschland ist Partnerland bei den NATO-Tagen Ostrava, 17.-18.9.2016

Seit 15 Jahren präsentieren sich auf dem Gelände des Flughafens Ostrava Sicherheitskräfte sowie Zivil- und Katastrophenschutzkräfte. Unter den 20 Partnerländern vor allem aus NATO-Staaten ist Deutschland in diesem Jahr Special Partner Nation und wird unter dem Motto „Unsere Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit“ neben Bundeswehr und Polizei auch mit dem Zoll, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Technischen Hilfswerk (THW) vertreten sein.

Entsprechend dem Konzept einer „vernetzten Sicherheit“ präsentiert Deutschland damit ein breites Spektrum an sicherheitsrelevanten Institutionen und Kapazitäten. Sie spiegeln auch Deutschlands weltweites Engagement bei Krisenprävention, Konfliktmanagement und Friedenskonsolidierung wieder.

Auf über 30 Hektar Ausstellungsfläche besteht die Möglichkeit, den „Eurofighter“ und den Kampfhubschrauber „Tiger“ im Flug sowie den Kampfpanzer Leopard II in der Bewegung zu bewundern. Weitere Einsatzfahrzeuge und Waffensysteme stehen Seite an Seite mit Wasserwerfern und Polizeibooten, Wasseraufbereitungsanlagen des THW und humanitären Einsatzfahrzeugen des DRK. Die etwa 200.000 Besucher erwartet zudem die Präsentation des neuen Transportflugzeugs A400 M.

Der Verteidigungsminister der Tschechischen Republik, Martin Stropnický, wird die Veranstaltung am ersten Ausstellungstag feierlich eröffnen. Von deutscher Seite haben der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Markus Grübel, sowie der deutsche Botschafter in Prag, Arndt Freiherr Freytag von Loringhoven, ihre Teilnahme zugesagt.

Das Programm der NATO-Tage Ostrava ist unter www.natodays.cz abrufbar.

Interessierte Journalisten können sich direkt beim Veranstalter informieren und akkreditieren.

Kontakt:
Barbora Urbišová
E-mail: urbisova@crestmorava.cz
Tel.: +420 603 824 189

prag aktuellprag aktuell | Rubrik: Panorama | 13. September 2016, 00:24 Uhr
Grüne Oase und Anwohnertreffpunkt in Prag könnte aufgeblasener Sporthalle weichen - Kleinstgärtner starten Petition

Prag - Das von Bürgern und Bewohnern des Prager Stadtteils Vinohrady initiierte Projekt Zahrada Smetanka steht nach drei Jahren möglicherweise vor dem Aus. Das berichtet heute die in Prag erscheinende Tageszeitung Mladá fronta Dnes.  

Die mit fruchtbarer Erde gefüllten Blumenkübel auf einem großen Innenhof dienen vor allem Familien mit Kindern als urbaner Anbauort für gesunde Nahrung: aus persönlich kontrolliertem Anbau in der Betonwüste des Prager Jugendstil- und Gründerzeitviertels Vinohrady.
 
Doch wo heute noch Kartoffeln, Dill, Spinat und anderes Grünzeug gehegt, gepflegt und gegossen werden und sich das Kleingemüse dann beim Grillen von "špekáčky" am Lagerfeuer trifft, könnte bald schon die tendentiell übergewichtige Jugend im Winter beim Schulsport gedrillt werden.

Denn der Vertrag mit dem zweiten Prager Stadtbezirk, der den Fortbestand des öffentlichen Gemeinschaftsgartens sichert, läuft im Februar 2017 aus. Dem Bericht nach hat eine anliegende Schule Interesse an der Parzelle angemeldet: Die Schulleitung der ZŠ Na Smetance würde auf dem Grundstück gerne eine aufblasbare Sporthalle errichten.

Hat das zarte Grün in Vinohrady eine Zukunft?

"Wir haben Verständnis dafür, dass die Schule ihre Räumlichkeiten erweitern will, wo die Schüler Sport treiben können. Doch wir glauben fest daran, dass die Führung von Prag 2 eine Lösung findet, die dieses Bedürfnis befriedigt und bei der gleichzeitig der eingeführte und sehr beliebte Garten erhalten bleibt", zitiert Mladá fronta Dnes die Vorsitzende der Bürgervereinigung Zelená zahrada, Pavlína Kalousová.

Doch die Pläne im lokalen Rathaus sehen offenbar anders aus. Im kommenden Jahr, so der Bericht der Zeitung, rechne man in der Bürgervertretung mit der Errichtung einer Mehrzwecksporthalle auf dem bislang von der Bürgervereinigung genutzten Grundstück. Als Ersatz könne nach Plänen der Bürgermeisterin Jana Černochová (ODS) den Kleingärtnern für ihre Aktivitäten ein Areal auf dem Schulgrundstück zugewiesen werden.

Die betroffenen Anwohner und Keingärtner halten von derartigen Versprechungen auf eine Zukunft unter schlumeisterlicher Aufsicht offenbar nicht allzu viel. Inzwischen haben sie eine Petition für den Erhalt ihres Paradiesgartens in den Prager Weinbergen ins Leben gerufen.

Sport ja - aber nicht als Argument zum Plattmachen

Vertreter der Bürgerinitiative verweisen darauf, dass die Schule zwei kleine Turnhallen und einen Außenspielplatz habe und somit ohnehin schon in Sachen Sport bedeutend besser gestellt sei als andere vergleichbare Bildungseinrichtungen in Prag.

Unweit der Schule befänden sich zudem Tennisplätze und vor allem das vernachlässigte Areal der Turnervereinigung Sokol im Rieger-Park mit zwei Sportplätzen, von denen der eine gar als Parkplatz zweckentfremdet sei - diese Brachflächen könnten also für den Sport rekultiviert werden, ohne bestehende "Ackerflächen "zu vernichten.

Möglichkeiten, die Petition zu unterzeichnen, gibt es am Samstag, den 17. September. Dann werden in ganz Prag im Rahmen der Aktion "Zažít město jinak" (Die Stadt anders erleben) allerorten Stadtteil- und Anwohnerfeste gefeiert werden.

Wenn es nach dem Willen der gärtnerisch aktiven Bürgerinitiative geht, ist der Zahrada Smetanka jedenfalls auch im kommenden Jahr zur Erntezeit wieder dabei. Auf dass das gesäte und sprießende Grün nicht von Sportschuhen zertreten werde. (nk)

Bildnachweis:
Zahradasmetanka.cz
Themen: Stadtplanung, Vinohrady, Lokales, Prag
prag aktuellprag aktuell | Rubrik: Reise, Einkaufen | 10. September 2016, 10:55 Uhr
Neues Domizil befindet sich auf einem Gelände in der Straße U Elektry im Stadtteil Vysočany

Prag - Der größte Trödelmarkt der tschechischen Hauptstadt, der jedes Wochenende Tausende Schnäppchenjäger auf das Gelände des ehemaligen Maschinenbaubetriebs ČKD Kolbenova in Prag-Vysočany lockte, ist Ende Mai umgezogen.

Die Trödelhändler haben ihr neues Domizil auf einem brachliegenden Gelände in der Straße U Elektry in Prag-Vysočany gefunden.

Den Grund für den Umzug nannte Roman Cileček der Veranstalter und Gründer des populären "Bleší trh" an der Kolbenova gegnüber der Tageszeitung Metro: "Es ist das passiert, was uns schon seit dem Jahr 2009 drohte, als ein ausländischer Investor das Gelände gekauft hat. Wir haben die Kündigung bekommen."

Notgedrungen versucht der "Trödelkönig" dem unfreiwilligen Umzug auch etwas Gutes abzugewinnen: "Die Wege auf dem neuen Gelände werden nicht mehr staubig und matschig, sondern mit Platten belegt sein. Zwischen den Ständen werden Wege aus Pflastersteinen gelegt, und die Verkaufsstellen werden ebenso wie die Parkplätze asphaltiert sein", kündigte Roman Cileček vor dem Umzug an.

Der Flohmarkt ist an der neuen Adresse U Elektry seit Anfang Juni für die Öffentlichkeit wieder samstags und sonntags von 7.00 bis 13.30 Uhr geöffnet.

Zur besseren Erreichbarkeit hat der Flohmarktbetreiber einen kostenlosen Buspendelverkehr eingerichtet. Der orange-gelbe Gelenkbus mit der Aufschrift "Bleší trhy Praha" verkehrt zwischen der Metrostation Hloubětín (Gelbe Linie B) und dem Tödelmarkt. (nk)

Bildnachweis:
Facebook │Bleší trhy Praha - Flohmarkt U Elektry im Juli 2016
Themen: Flohmarkt Kolbenova, Flohmärkte
Standort:
Bleší trh U elektry
ulice U Elektry
Praha 9 , PR
Tschechische Republik
50° 6' 6.8328" N, 14° 31' 6.7188" E
Hauptstadt Prag (Hlavní město Praha) CZ
prag aktuellprag aktuell | Rubrik: Sport | 31. August 2016, 09:44 Uhr
Siebenfache Olympiasiegerin erlag mit 74 Jahren einem Krebsleiden

Prag - Am Dienstag starb im Alter von 74 Jahren die in legendäre Kunstturnerin und siebenfache Olympiasiegerin Věra Čáslavská, berichtet die tschechische Nachrichtenagentur ČTK.

Über den Čáslavskás Tod informierte demnach zunächst der Historiker Pavel Kosatík auf Facebook, die Nachricht bestätigte inzwischen auch das Tschechische Olympische Komittee. Die erfolgreichste tschechische Olympionikin erlag nach langer schwerer Krankheit einem Krebsleiden.

Čáslavská gewann bei den Olympischen Spielen in Tokio 1964 und in Mexiko 1968 sieben Goldmedaillen. Sie war zudem vierfache Weltmeisterein, elffache Europameisterin und vierfache Sportlerin des Jahres der Tschechoslowakei.

Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings im August 1968 wurde sie wegen ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der Invasion der Warschauer-Pakt-Staaten und wegen ihrer Unterschrift unter das Dokument "2000 Worte" aus dem Sportverband ausgeschlossen und betätigte sich fortan als Trainerin.  

Nach der Samtenen Revolution wurde Čáslavská Anfang 1990 nach der Wahl Václav Havels zum Staatspräsidenten der Tschechoslowakei Havels Beraterin für soziale Fragen und Sport und ab Juli 1991 seine Assistentin. Von 1990 bis 1996 war sie die Vorsitzende des Tschechoslowakischen und später des Tschechischen Olympischen Komitees und von 1995 bis 2001 auch Mitglied des IOC.

"Zusammen mit Emil Zátopek ist Věra Čáslavská die größte tschechische Sportlerin, und das nicht nur im Hinblick auf die erreichten sportlichen Erfolge, sondern auch im Hinblick auf ihr Verhältnis zum Sport und ihre menschliche Haltung, durch alles, womit sie sich in die Herzen ihrer Anhänger und die Gedanken ihrer Feinde eingeschrieben hat", heißt es auf den Webseiten des Tschechischen Olympischen Komitees. (nk)

Bildnachweis:
Wikimedia Commons / Autor: Kroon, Ron / Anefo - Věra Čáslavská bei den Europameisterschaften 1967
Themen: Věra Čáslavská
prag aktuellprag aktuell | Rubrik: Reise, Auto-Moto, Transport | 28. August 2016, 14:01 Uhr
Streckenführung ändert sich bei neun Linien, drei Tramlinien kommen neu hinzu

Prag - Am heutigen Sonntag tritt ein neuer Fahrlplan der Prager Verkehrsbetriebe (DPP) in Kraft, der zu etlichen, zum Teil deutlichen dauerhaften Veränderungen im Netz der Prager Straßenbahnen führt.

Statt bislang 21 verkehren künftig 24 Tageslinien in der tschechischen Hauptstadt und neun bestehende Linien ändern ihre Streckenführung. Einige Tageszeitungen bezeichnen die Veränderungen daher gar als "Revolution."  

Das Unternehmen ROPID, das das System des öffentlichen Nahverkehrs in Prag organisiert, verspricht sich von den Änderungen eine Stärkung der Kapazitäten auf den frequentiertesten Strecken. Ein weiterer Vorteil sei die neue direkte Tramverbindung von Stadtteilen, bei denen die Fahrgäste bislang umsteigen mussten.

Über die Änderungen informieren die Prager Verkehrsbetriebe auf ihren Webseiten, zudem werden in den ersten Tagen Mitarbeiter der Prager Verkehrsbetriebe mit Flugblättern und Infoständen ins Terrain geschickt. (nk)  

 

Wichtige Änderungen im Überblick  

  • Linien ohne Änderung der Trasse: 1, 3, 7, 8, 9, 10, 11*, 13**, 16, 17, 22, 26
  • Neu eingeführte Linien: 2, 15, 21
  • Linien mit Änderung der Trasse: 4, 5, 6, 12, 14*, 18, 20, 24, 25

 

Neu eingeführte Linien

Die Linie Nummer 2 wird in der Trasse Sídliště Petřiny – Petřiny – Vojenská nemocnice – Vozovna Střešovice – Hradčanská – Malostranská – Staroměstská – Národní třída – Karlovo náměstí – Palackého náměstí – Dvorce – Nádraží Braník eingeführt.

Die Linie Nummer 15 wird in der Trasse Kotlářka – Anděl – Újezd – Malostranská – Čechův most – Náměstí Republiky – Masarykovo nádraží – Hlavní nádraží – Flora – Olšanské hřbitovy eingeführt.

Die Linie Nummer 21 wird nur in den Spitzenzeiten der Werktage eingeführt, und zwar in der Trasse Kotlářka – Anděl – Palackého náměstí – Dvorce – Nádraží Braník – Nádraží Modřany – Sídliště Modřany/Levského.

 

Linien mit Änderung der Trasse

Die Linie Nummer 4 ist nur in den Spitzenzeiten der Werktage in Betrieb, und zwar in der geänderten Trasse Sídliště Barrandov – Lihovar – Smíchovské nádraží – Anděl – Palackého náměstí – Karlovo náměstí – I. P. Pavlova – Náměstí Míru – Ruská – Čechovo náměstí.

Die Linie Nummer 5 wird neu in der Trasse Sídliště Barrandov – Lihovar – Smíchovské nádraží – Anděl – Jiráskovo náměstí – Myslíkova – Lazarská – Václavské náměstí – Hlavní nádraží – Flora – Želivského – Vozovna Strašnice – Černokostelecká – Depo Hostivař – Ústřední dílny Dopravního podniku geführt.

Die Linie Nummer 6 wird neu in der Trasse Kubánské náměstí – Koh-i-noor – Otakarova – Bruselská – I. P. Pavlova – Karlovo náměstí – Lazarská – Václavské náměstí – Masarykovo nádraží – Náměstí Republiky – Strossmayerovo náměstí – Nádraží Holešovice – Maniny – Palmovka geführt.

Die Linie Nummer 12 wird neu in der Trasse Sídliště Barrandov – Lihovar – Smíchovské nádraží – Anděl – Újezd – Malostranská – Letenské náměstí – Strossmayerovo náměstí – Vltavská – Dělnická – Nádraží Holešovice – Výstaviště Holešovice geführt.

Die Linie Nummer 14* wird neu in der Trasse Spořilov – Michelská – Náměstí Bratří Synků – Albertov – Karlovo náměstí – Lazarská – Václavské náměstí – Masarykovo nádraží – Těšnov – Vltavská – Maniny – Palmovka – Nádraží Vysočany/Vysočanská geführt.

Die Linie Nummer 18 wird neu in der Trasse Nádraží Podbaba – Vítězné náměstí – Hradčanská – Malostranská – Staroměstská – Národní třída – Karlovo náměstí – Albertov – Náměstí Bratří Synků – Pražského povstání – Vozovna Pankrác geführt.

Die Linie Nummer 20 wird neu in der Trasse Divoká Šárka – Nádraží Veleslavín – Bořislavka – Dejvická – Vítězné náměstí – Hradčanská – Malostranská – Újezd – Anděl – Smíchovské nádraží – Lihovar – Sídliště Barrandov geführt.

Die Linie Nummer 24 ist nur an Werktagen von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr in Betrieb, und zwar in der geänderten TrasseKubánské náměstí – Koh-i-noor – Otakarova – Albertov – Karlovo náměstí – Lazarská – Václavské náměstí – Masarykovo nádraží – Florenc – Křižíkova – Invalidovna – Palmovka – Bulovka – Kobylisy / Březiněveská.

Die Linie Nummer 25 wird neu in der Trasse Bílá Hora – Vypich – Malovanka – Hládkov – Hradčanská – Letenské náměstí – Strossmayerovo náměstí – Vltavská – Maniny – Palmovka – Nádraží Libeň – Hloubětín – Lehovec geführt.

 

* Aufgrund von Bauaurbeiten in der Straße Nuselská wird die Linie ab dem 28. August 2016 in der Richtung aus dem Zentrum an der Haltestelle Náměstí Bratří Synků beendet.

** Aufgrund von Bauarbeiten in der Straße Nuselská wird die Linie ab dem 28. August 2016 in der Richtung aus dem Zentrum am Wendeplatz Zvonařka beendet.

Themen: Prager Verkehrsbetriebe (DPP), Straßenbahnen, Lokales, Prag
Rubrik: Wirtschaft | 27. August 2016, 14:42 Uhr

Prag, 26. August 2016 - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel vereinbarte mit ihrem Amtskollegen Bohuslav Sobotka gestern bei ihrem Besuch in Prag eine Vertiefung der Zusammenarbeit beider Länder im Bereich Industrie 4.0. Im Anschluss an die Gespräche unterzeichneten zudem die Technische Universität Prag (ČVUT) und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Anwesenheit beider Regierungschefs eine Kooperationsvereinbarung.

"Wir sind froh, in Tschechien diesen Stein ins Rollen gebracht zu haben und begrüßen sehr, dass das Thema Industrie 4.0 in beiden Nachbarländern nun Chefsache ist", erklärte Axel Limberg, Präsident der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK). In der ČVUT soll ein Testumfeld für kleine und mittelständische Unternehmen entstehen.

Die DTIHK hatte schon 2015 im Rahmen ihres Jahresthemas „Industrie 4.0 – rEvolution gestalten“ eine Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem tschechischen Industrie- und Handelsministerium (MPO) vermittelt. Diese Vereinbarung ist die Grundlage für den Ausbau der Zusammenarbeit.

Im Rahmen des Besuchs hatte Premier Sobotka zu einem Abendessen mit Bundeskanzlerin Merkel auch DTIHK-Geschäftsführer Bernard Bauer und Präsident Axel Limberg geladen.

Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Reise | 24. August 2016, 11:59 Uhr
Die Prager Burg ist nicht nur eines der imposantesten Burgareale der Welt, sondern blickt auch auf eine jahrelange Entstehungsgeschichte zurück

Prag - Die Prager Burg erstreckt sich mit 570 Metern Länge und 128 Metern Breite über ein so großes Areal, dass sie einigen Besuchern selbst wie eine kleine Stadt erscheint. Kein Wunder, so handelt es sich bei dem sich horizontal ausbreitendem Bauwerk um eine der größten Burgen weltweit. Im 9. Jahrhundert erbaut, war sie seither Wohnstätte für Herzöge, Könige, Kaiser und Staatspräsidenten. Die außergewöhnliche Architektur des Wahrzeichens der Stadt mit dem mittig gelegenen Veitsdom kommt nicht von irgendwoher und ist das Werk mehrerer Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte. Erstmals Erwähnung fand die Prager Burg im Jahr 885 im Zuge der Gründung der St.-Marien-Kirche durch den Přemyslidenfürsten Bořivoj. Doch erst sein Nachfolger Spytihněv, der von 895 bis 915 regierte, baute die Grundmauern in einer zweiten Phase so weit aus, dass die Prager Burg als Residenz genutzt werden konnte und schließlich das Zentrum der Přemyslidenherrschaft wurde. Die Přemysliden gehen auf ihren Stammhalter Přemysl den Pflüger zurück, der einer Christianslegende nach die Stadt Prag von einer Seuche befreite.

Přemysl der Pflüger war seinem Namen nach zunächst mit dem Pflügen von Feldern beschäftigt und wurde vom Volk auf Anraten einer Wahrsagerin namens Libuše als Herrscher eingesetzt. Sie ist der Legende nach nicht nur die spätere Frau von Přemysl dem Pflüger, sondern auch diejenige, die durch eine hellseherische Eingebung den Böhmen zum Bau der Prager Burg geraten hat. Die Wahr- und Hellseherei war zur frühmittelalterlichen Zeit faktisch gesehen meist massenbezogen und entstammte im Endeffekt oft dem Klerus. Noch heute gibt es professionelle Wahrsager, wie ein Blick auf Questico beweist.

Eine große Umbauphase fand im 11. Jahrhundert statt, als die ehemalige Holz-Erde-Mauer durch Stein ersetzt wurde. Später blieb die Burg zunächst aufgrund eines Streites zwischen König Vratislav II. und seinem Bruder Jaromir und ab 1303 aufgrund eines Großbrandes als Residenz ungenutzt. Nach dem Wiederaufbau im Jahr 1333 unter Karl IV. wurde das Bistum Prag schließlich zum Erzbistum erhoben. Die Prager Burg ist seinerzeit und auch heute vor allem bekannt für die Basilika St. Georg, den Dom St. Veit sowie die Heilig-Kreuz-Kapelle, in der einst der Domschatz aufbewahrt wurde. Seit 973 war sie ein Bischofssitz. Schließlich erlosch das Interesse an der Burg unter Wenzel IV. jedoch wieder, welcher auf seinen eigens erbauten Königshof übersiedelte. Im Zuge der Renaissance und einem Ausbau der Prager Burg zog die Residenz Ende des 15. Jahrhunderts wieder zurück in die Burg.

Der Dreißigjährige Krieg markierte schließlich eine Wende. Der berühmte Zweite Prager Fenstersturz, bei dem die Statthalter des Kaisers Ferdinand II. aus dem Fenster geworfen wurden, fand in einem Flügel der Prager Burg statt. Im darauffolgenden Dreißigjährigen Krieg kämpften böhmische Protestanten gegen Habsburger Katholiken. In den 400 Jahren danach stand das imposante Gebäude schließlich unter der Obhut der Habsburger. (dap)

Themen: Prager Burg
Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Reise | 16. August 2016, 23:52 Uhr
Sicherheitsmaßnahmen sorgen für lange Schlangen vor der Prager Burg

Prag - Das Haupteingangstor vom Burgplatz zur Prager Burg (Foto) ist seit dem heutigen Dienstag geschlossen.

Touristen werden an einen Nebeneingang umgeleitet und finden nur noch nach strenger Personenkontrolle Einlass in das weitläufige Burgareal (Hradschin), schreibt die in Prag erscheinende Tageszeitung Mladá fronta Dnes. Eine mehrere hundert Meter lange Schlange sei die Folge, so das Blatt.

Der Hauptzugang, benannt nach den ihn schmückenden mit Keule und Dolch ringenden Giganten als "Gigantentor", dient demnach nur noch zum Verlassen des Burgareals. 

Hintergrund: Der Hradschin ist nicht nur eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der tschechischen Hauptstadt und gilt als ein Pflichtprogrammpunkt für einen Prag-Besuch. Die Prager Burg ist auch Amtssitz des tschechischen Staatspräsidenten, Staatsoberhaupt ist derzeit Miloš Zeman. 

Schon in der vergangenen Woche wurden als Reaktion auf die jüngsten islamistischen Terroranschläge in Europa verschärfte Sicherheitsmaßnahmen auf der Burg eingeführt.

Nachdem es Reportern der Mladá fronta Dnes gelungen war, versuchsweise eine Pistole und ein Messer an den Sicherheitskräften vorbeizuschmuggeln, wurden die Kontrollen wie beschrieben nochmals verschärft.  

Warteschlangen bilden sich dem Bericht nach nun auch innerhalb des Burgareals vor dem Zutritt zum Veitsdom. Auch dort wurde der Haupteingang geschlossen. Besucher müssen sich Gepäck- und Leibesvisiten unterziehen. Alle vier Zugänge zum Burgareal werden von Polizisten kontrolliert. (nk)

Themen: Prager Burg, Terrorismus, Prager Sehenswürdigkeiten
Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Reise, Gesundheit | 15. August 2016, 22:13 Uhr
Erkrankungen an Lyme-Borreliose im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls stark gestiegen

České Budějovice/Prag - In Südböhmen haben die Hygieneämter in der vergangenen Woche neun neue Fälle von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) verzeichnet, berichtet heute der Online-Dienst Novinky.cz.

Seit Beginn dieses Jahres wurden damit nach Angaben der Regionalen Hygienestation in Budweis in der Region insgesamt 53 Krankheitsfälle erfasst, 31 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Im Vergleich zum Vorjahr sei insbesondere ein deutlicher Anstieg in den Kreisen Strakonice und Český Krumlov zu verzeichnen.

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute, die durch Viren hervorgerufenen wird, die fast ausschließlich von infizierten Zecken (Foto) auf den Menschen übertragen werden.

Im Jahresvergleich stiegen auch die Fälle einer weiteren von Zecken übertragenen Krankheit an, nämlich der Lyme-Borreliose. Derzeit evidieren die Hygieneämter 92 Fälle, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 74.

Südböhmen gehört im europäischen Vergleich seit Langem zu einem der natürlichen Brennpunkte der von Zecken übertragenen Krankheiten.

Eine aktuelle Vorhersage der Zeckenaktivität in Tschechien gibt jeden Montag und Donnerstag das Tschechische Wetteramt (CHMÚ) in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Gesundheitsinstitut (SZÚ) heraus.

Das Risiko wird dabei in zehn Stufen ausgedrückt. Je nach Stufe werden zudem konkrete Verhaltensregeln empfohlen, wie man sich beim Betreten von Orten schützen sollte, bei denen das Vorkommen von Zecken zu erwarten ist. Derzeit gilt Warnstufe 4, ab Mittwoch dann Warnstufe 3, die ein "mäßiges Risiko" bedeutet. (nk)

Themen: Zecken, FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), Borreliose, Strakonice, Český Krumlov
prag aktuellprag aktuell | Rubrik: Politik | 15. August 2016, 16:25 Uhr
ČTK: Deutsche Bundeskanzlerin besucht am 25. August die tschechische Hauptstadt

Prag - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird am 25. August nach Prag kommen, meldet die tschechische Nachrichtenagentur ČTK.

Den bislang offiziell nicht bekannt gemachten Termin hätten gegenüber ČTK zwei Quellen aus Diplomatenkreisen bestätigt, so die Agentur.

Auf dem Programm steht demnach auch ein Treffen mit dem tschechischen Staatspräsidenten Miloš Zeman, der als ein scharfer Kritiker von Angela Merkels Flüchtlingspolitik bekannt ist. 

Miloš Zemans Sprecher, Jiří Ovčáček, hatte bereits Mitte Juli angekündigt, dass Angela Merkel nach Prag kommen werde. Damals hieß es, der Präsident freue sich auf ein Treffen mit Angela Merkel am Ende des Sommers.

Wie ČTK berichtet, ist ein Besuch der deutschen Kanzlerin in Prag schon länger geplant. So habe sich die tschechische Seite bemüht, den Besuch während der Zeit des tschechischen Vorsitzes in der Visegrád-Gruppe zu verwirklichen, die Ende Juni zu Ende ging.  

Merkel habe aber, so ČTK unter Berufung auf Informationen von namentlich nicht genannten Quellen, nicht nach Prag kommen wollen, weil die Visegrád-Länder (Polen, Ungarn, Tschechien und die Slowakei) aus Sicht der Bundeskanzlerin zu wenig Solidarität in der Flüchtlingskrise gezeigt und EU-Quoten zur Verteilung abgelehnt hätten.

Miloš Zeman profiliert sich dabei immer wieder als scharfzüngiger Gegner einer "Islamisierung Europas", der die Aufnahme insbesondere von muslimischen Migranten in Tschechien strikt ablehnt und hinter den Flüchtlingsströmen eine "gesteuerte Invasion" sieht. (nk)

Themen: Miloš Zeman, deutsch-tschechische Beziehungen, Flüchtlinge, Flüchtlingsquoten, Islamgegner
prag aktuellprag aktuell | Rubrik: Reise | 12. August 2016, 23:34 Uhr
Prag startet Informationskampagne: Verbot ist seit Anfang August in Kraft

Prag - Am 3. August ist in der tschechischen Hauptstadt eine Verordnung in Kraft getreten, die im Stadtzentrum und an ausgewählten weiteren Orten die Verwendung von Segways verbietet oder einschränkt.

Die Hauptstadt hat aus diesem Grund eine Informationskampagne gestartet, die insbesondere auf Besucher der abzielt. Denn mit den Elektrorollern bewegen sich fast ausschließlich Touristen durch die Moldaumetropole.

"Wir wollten die Touristen auf einfache und unterhaltsame Art darauf aufmerksam machen, dass die Verwendung dieser Fahrgeräte im Widerspruch zur geltenden Verordnung ist. Ziel ist es dabei selbstverständlich nicht, so viel Bußgeld wie möglich zu kassieren, sondern sich vor allem darum zu kümmern, dass die Touristen von dem Verbot Kenntnis nehmen", erklärt die Prager Oberbürgermeisterin Adriana Krnáčová (ANO). Und: "Auf das Verbot wird die Besucher der Metropole auch die Stadtpolizei mit Flugblättern mit einer Karte aufmerksam machen."

Die Verordnung, die vom Stadtrat der Hauptstadt Prag gebilligt wurde, weist die Orte und Stellen aus, an denen Segways verboten sind. Dabei handelt es sich insbesondere um Bürgersteige, Fußgängerzonen, Wege für Fußgänger und Radfahrer sowie die Fahrbahn. Vom Segway-Verbot sind auch einige Parks und Gärten betroffen.

Die betreffenden Plätze werden zudem mit Verkehrsschildern gekennzeichnet. Wer das Fahrverbot missachtet, muss mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 2.000 Kronen rechnen.

Grund für die Verbannung der selbstfahrenden Stehroller sind Sicherheitsbedenken. So sollen sich in jüngster Zeit Unfälle und Zusammenstöße mit Fußgängern gehäuft haben. (nk)

Bildnachweis:
Praha.eu
Themen: Segways, Lokales, Prag
Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Kultur | 9. August 2016, 20:01 Uhr
Die große Schau der Nationalgalerie in der Wallenstein-Reitschule haben schon über 50.000 Besucher gesehen

Prag - Die Ausstellung der Nationalgalerie in Prag anlässlich des 700. Jahrestags der Geburt von Kaiser Karl IV. erfreut sich eines außergewöhnlichen Besucherinteresses.

Die täglichen Besucherzahlen übersteigen schon jetzt den Durchschnitt der erfolgreichsten Ausstellungsprojekte der Nationalgalerie in Prag aus dem Vorjahr um mehr als das Dreifache, wie die Nationalgalerie mitteilt. 

Die wertvollen mittelalterlichen Exponate sind in der Wallenstein-Reitschule nur noch knapp zwei Monate zu bewundern. Nach dem 25. September wandert die Ausstellung nach Nürnberg weiter.

Die Ausstellung  Kaiser Karl IV. 1316 - 2016 präsentiert rund 200 wertvolle, aus der ganzen Welt geliehene Exponate einschließlich der für den Betrachter besonders anziehenden Krone aus Aachen (Foto), mit der sich Karl IV. zum römischen König krönen ließ.

"Interessant an der Ausstellung ist auch, wie sie sich während ihres Verlaufs ändert. Eine Reihe von Schaustücken darf nämlich nur für eine strikt begrenzte Zeit ausgestellt werden. Insbesondere wertvolle und höchst empfindliche Arbeiten auf Papier und Pergament werden daher laufend gegen andere Dokumente ausgetauscht," bemerkt Jiří Fajt, der Generaldirektor der Nationalgalerie in Prag, Autor und Kurator der Ausstellung.

So ist ab dem 5. August nur für eine einzige Woche eine ganz rare Urkunde zu sehen, in der Karl IV. "allen Juden Schutz gewährt, die sich zur Hochzeit des Prager Juden Lazar am 5.8.1351 einstellen" – also zu einem Ereignis, das auf den Tag genau vor 665 Jahren stattgefunden hat.

Zur Ausstellung ist auch aktuell die Publikation "Der lange Schatten des Kaisers Karl IV." von Jiří Fajt erschienen, welche die mitteleuropäische Kunst unter der Herrschaft der Luxemburger weiter ausholend in den Nordostgebieten des Heiligen römischen Reichs fokussiert. Zu Ausstellungsbeginn wurde ein Führer herausgegeben, der in Kürze noch von einem umfassenden Katalog ergänzt wird.

Ab September wird in der Wallenstein-Reitschule auch der Vortragszyklus von führenden ausländischen Fachleuten fortgesetzt - unter anderem von der Universität Straßburg oder dem Londoner Birkbeck College.

In Nürnberg wird die deutsche Neuauflage der Ausstellung am 20. Oktober eröffnet und dauert bis zum 5. März 2017. (nk)

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Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Wirtschaft, Unternehmen | 6. August 2016, 17:32 Uhr

Prag - Ebenso wie die vielfältigen Beziehungen zwischen Tschechien und Deutschland immer enger werden und die Verflechtungen auf unternehmerischer Ebene, aber auch im privaten Bereich dichter zunehmen, entstehen mitunter Konflikte und Problemstellungen, die das Hinzuziehen von Privatdetektiven erfordern.  

Eine große Vertrauensbasis zwischen der tschechischen Seite und deutschen Detektiven ist dabei Voraussetzung für erfolgreiche Ermittlungen, denn anders ließe sich Detektivarbeit im Ausland gar nicht bewerkstelligen. Internationale Detekteien genießen das Vertrauen der Menschen vor Ort und das kommt nicht von ungefähr. Diese Detekteien verfügen nicht nur im Heimatland Deutschland über viel Einfühlungsvermögen und Kernkompetenz, sondern auch in Tschechien.

Wer aber sind die Auftraggeber und was bewegt sie dazu, eine Detektei einzuschalten? Wo immer es bilaterale Beziehungen zwischen zwei Ländern gibt, sind Konflikte geschäftlicher wie privater Natur quasi unausweichlich. Zwar sind die Beziehungen zwischen beiden Ländern in historischen Perspektive derzeit hervorragend. Doch im konkreten Einzelfall kann es Unstimmigkeiten geben, die sich als schwer lösbar herausstellen - und genau dann kann mitunter eine international anerkannte Detektei zum Einsatz kommen. Denn es macht einen großen Unterschied, ob eine erfahrene Detektei im Ausland am Werk ist oder ob man sich selbst auf ein Abenteuer begeben möchte.

Der Laie tut sich schwer vor Ort

Von Nachforschungen auf eigene Faust ist in der Regel  abzuraten, denn ohne tschechische Sprachkenntnisse und ohne Kenntnisse der Gesetzeslage vor Ort kann der Laie sich mehr als schwer tun. Wer in Tschechien etwas zu klären hat, der sollte das besser von einer renommierten Detektei erledigen lassen, als sich auf ein Abenteuer mit vielen Fettnäpfchen und einem ungewissem Ausgang zu begeben. Die vermeintlich preiswerte, private Recherche wird nämlich im Endeffekt teurer als der gezielte Einsatz von geschulten Detektiven. Was immer es in Tschechien im unternehmerischen und auch im privaten Bereich zu klären gibt, Detektive sind die Ansprechpartner der ersten Wahl.

Ob es um die Überprüfung der Solvenz eines potenziellen Geschäftspartners geht oder um den Verdacht der Erschleichung von Alimenten. Eine Detektei Frankfurt zum Beispiel agiert gezielt und umfassend direkt vor Ort in Tschechien. Die Herausforderungen sind im bilateralen Bereich natürlich viel komplexer als bei rein nationalen Belangen. Es gilt, die Gesetze beider Ländern einzuhalten und dem Kunden trotzdem verwertbare Resultate detektivischer Arbeit abzuliefern. Die Detektive selbst sehen ihre Arbeit in Tschechien übrigens niemals als Abenteuer. Ihnen obliegt absolute Sachlichkeit, ganz gleich, in welchem Land sie denn nun tätig sind. Das Bonmot von der sprichwörtlich detektivischen Kleinarbeit trifft auch in diesem Fall oft genug zu und Aufgabe des Detektivs ist es, die Steinchen des Mosaiks zusammenzufügen.

Detektivische Kernkompetenz

Es ist sehr schwer, sich in einem anderen Land die Kernkompetenz in irgendeinem Bereich anzueignen. Um wie viel anerkennenswerter ist die sicher oft mühevolle Arbeit deutsch-tschechischer Detektive. Viel Fingerspitzengefühl ist da gefragt, wo es um monetäre Belange aller Art geht. Da hat ein Lieferant sein Geld nicht bekommen oder man weiß nicht, ob der neue Geschäftspartner in Tschechien wirklich so viel Kapital zur Verfügung hat, wie er behauptet. Eine Frau sucht Verwandte oder ein Ex-Ehemann vermutet falsche Angaben bei Unterhaltsforderungen. Firmen aller Art sind wohl die häufigsten Auftraggeber renommierter Detektive in Tschechien. Unternehmen haben im internationalen Geschäft vielfältige Aufgabenbereiche zu bewältigen. Auch hier steht der Detektiv mit all seiner Erfahrung in Kenntnis der Lage vor Ort zur Seite, damit der Kunde zu seinem Recht kommt. (dap)

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Wikimedia Commons / Autor: Rudolphs no uno - Kavčí Hory Office Park in Prag-Pankrác