Berühmt wegen Fischvorkommen, beliebt bei Windsurfern und Seglern
Vranov nad Dyjí/Prag - Der dominante Teil des Vranovská Stausee ist das Reservoir, das am Fluss Thaja (Dyje) in der Zeit der Ersten Republik zwischen 1930 und 1933 gebaut wurde.
Die Betonbarriere staut einen fast 30 Kilometer langen See, der 132 700 Millionen Kubikmeter Wasser enthält und eine Fläche von 763 Hektar bedeckt. Der See ist bis zu 45 Meter tief. Der Hauptsee ist dabei nur einen Kilometer von Stadt Vranov nad Dyjí entfernt.
Der Stausee ist ein Erholungs- und Wassersportzentrum, und besonders beliebt bei Windsurfern und Seglern. Berühmt ist er auch wegen seiner reichen Fischvorkommen. Die Sandstrände mit ihren flachen, langsam absinkenden Ufern sind sowohl ideal für Familien mit Kindern und Schwimmanfänger als auch für erfahrende Schwimmer.

Auf den Graswiesen gibt es viele Bäume, die Schatten spenden und vor der heißen südmährischen Sonne schützen. Für Kinder gibt es die eine große Rollschuhbahn und überall findet man Imbiss- und Erfrischungsstände und andere Verkaufsbuden mit Souvenirs und Badebedarf.
Es gibt auch Pläne, den Schiffsverkehr wieder aufzunehmen, der bis in die 80er Jahre in Betrieb war. Sollten diese Pläne umgesetzt werden, könnten Touristen die Gegend aus einer ganz neuen Perspektive bewundern, insbesondere die Ruine des Wachturms von Corn¹tejn aus dem 14. Jahrhundert sowie das Schloss Bítov aus dem 11. Jahrhundert. Unter der Wasseroberfläche befinden sich auch noch die Überreste des gefluteten Dorfes Bítov, dessen Ruinen heute noch bei niedrigem Wasserstand zu erkennen sind.
Die Umgebung der Vranovská-Talsperre ist ausgezeichnet für Wander- und Radtouren durch die hügelige mit Weinbergen bedeckte Landschaft. Möglich ist die Besichtigung von Weinkellern mit Weinproben sowie Tagesausflüge in das benachbarte Österreich, zum Beispiel in die pittoreske Stadt Hardegg.
Landkarte
- Vranov nad Dyjí