Einfamilienhaus diente vom Keller bis zum Dachboden dem Anbau von Hanf
Cheb/Prag - Westböhmische Zöllner haben am Mittwoch in Trstìnice im Kreis Cheb eine illegale Zuchtstation für Marihuana ausgehoben.
In den Räumen eines Einfamilienhauses, das in der Mitte der Gemeinde steht, wurde im großen Stil Marihuana angebaut, meldet die Nachrichtenagentur ÈTK (Prag).
Bei einer Razzia wurden demnach etwa 8000 Hanfpflanzen sichergestellt, von denen einige bereits etwa einen Meter Hoch und reif zur Ernte waren. Das Haus war zur Zeit der Zollaktion menschenleer, von den illegalen Hanfbauern fehlte jede Spur. Essensreste, Bekleidung und Hygieneartikel zeugten nach Einschätzung des Zolls jedoch davon, dass sich in dem Haus regelmäßig jemand aufhielt.
"Die Ausstattung der Zuchtstation war hochprofessionell. Die Täter haben moderne Belüftungstechnik, ein automatisches Bewässerungs- und Beleuchtungssystem eingesetzt. Die Pflanzen wuchsen praktisch überall, vom Keller bis zum Dachboden. Einige Räume dienten als Lager für das Substrat und den Dünger“, so eine Sprecherin der Pilsener Zolldirektion. Der Fall werde nun zur weiteren Ermittlung der Polizei übergeben.
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