Antiquitäten aus Tschechien günstig per Auktion online ersteigern

Aktuelle Internet-Auktion endete am 9. Dezember 2007 um 22.00 Uhr


Prag - Antiquitätengeschäfte gibt es in Prag heute beinahe an jeder Ecke, mit einem Sortiment, das in Ausrichtung, Qualität und Preisniveau etwa so breit gefächert ist, wie die zurückliegenden Jahrhunderte lang waren.

Für Liebhaber und Sammler gibt es neuerdings neben dem Stöbern in den einschlägigen Geschäften oder dem Besuch von Antiquitätenmessen eine weitere reizvolle Möglichkeit, Antiquitäten aus Tschechien zu erwerben.

Und zwar per Internet-Auktion und mit etwas Glück zum absoluten Schnäppchenpreis: Denn der Einstiegspreis für alle zur Versteigerung angebotenen Gegenstände beträgt sage und schreibe genau eine tschechische Krone (1 CZK).

Ins Leben gerufen hat die unter Antikvity.cz betriebene und auch mit einer deutschen Sprachversion ausgestattete Auktionsplattform für Antiquitäten der Prager Antiquitätenhändler Dr. Pavel Pochop. Sein Antiquitätengeschäft gründete Pochop zusammen mit seiner Frau Lidmila im Jahr 1998. Schon zuvor hatte er sich jedoch an Antiquitäten-Messen unter der Schirmherrschaft der internationalen Firma David Dorn beteiligt.

Die Pochops betreiben neben der virtuellen Auktionsplattform heute zwei „steinerne“ Geschäfte in Prag“, in denen man erstklassige Antiquitäten aus dem 18. und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts findet: insbesondere Keramik, Grafik, Möbel, Gemälde, Glas, Silber, Schmuck, Porzellan und Uhren.

Gebote erfolgen per Umschlagprinzip

Das Prinzip der Auktion ist denkbar einfach: Die Laufzeit, in der für die angebotenen Antiquitäten Gebote abgegeben werden können, beginnt und endet für alle Auktionsgegenstände gleichzeitig und beträgt in der Regel einen Monat. Einstiegspreis für alle Gegenstände ist eine tschechische Krone. Alle Gegenstände sind fotografisch abgebildet und werden kurz einschließlich etwaiger Mängel beschrieben.

Zur Teilnahme an der Auktion müssen sich Interessenten zunächst kostenlos im System als User registrieren. Geboten wird mittels der Methode des Umschlagssystems. Der Bieter sieht dabei nicht, wie hoch das bisherige Höchstgebot für den jeweiligen Gegenstand ist, sondern gibt ein Gebot nach seinem Ermessen ab. Der Interessent erwirbt den Gegenstand dabei in dem Fall, dass nach Ablauf des angegebenen Zeitlimits der Auktion sein Gebot das höchste war.

Wenn auch der Auktionsteilnehmer nicht die bisher gebotenen Höchstpreise für die zu Versteigerung angebotenen Antiquitäten sieht, so tappt er dennoch nicht völlig im Dunkeln. Denn Ikonen in Form von Briefumschlägen zeigen zumindest an, wie viele Gebote für das jeweilige Stück bisher abgegeben wurden.

Ist sein eigenes Gebot niedriger als das bisherige Höchstgebot, signalisiert ihm dies der rot aufleuchtende Hinweis: "Der angebotene Betrag ist nicht der höchste". Hat er dagegen selbst das höchste Gebot abgegeben und somit Chancen, den Gegenstand zu ersteigern, erscheint eine Benachrichtigung in grüner Schrift: "Ihr Angebot wurde empfangen".

Damit auch Laien eine ungefähre Vorstellung haben, welchen Wert die Auktionsgegenstände haben, ist zudem ein geschätzter Marktwert für jedes Stück angegeben. Der angeführte Betrag dient dabei lediglich zur Orientierung und es kann selbstverständlich auch ein niedrigeres Angebot abgegeben werden. Nur wenn der als Marktwert angegebene Betrag rot aufscheint, kann die Ware nur nach vorheriger Zustimmung des Besitzers zu einem geringeren Betrag verkauft werden.

Vier Wochen Nervenkitzel bis der virtuelle Hammer fällt

Der Käufer, der das höchste Angebot unterbreitet hat, erhält eine entsprechende Nachricht und die Kontonummer zur Überweisung des fälligen Geldbetrags per E-Mail. Zum Betrag, den der Erwerber im Angebot angeführt hat, wird ein 10%iger Auktionszuschlag hinzugerechnet, Mehrwertsteuer wird nicht fällig. Die Bezahlung kann entweder bar bei Übernahme der Ware, per Nachnahme oder Überweisung des Betrages auf das Konto des Betreibers der Seiten erfolgen.

Für Antiquitätenliebhaber ist das Online-Auktionssystem somit eine einfache Methode, vom heimischen Rechner aus, auf Schnäppchenjagd zu gehen - verbunden mit dem unnachahmlichen Nervenkitzel, den Auktionen mit sich bringen.

Weitere deutschsprachige Infos und Online-Auktion: www.antikvity.cz

Betreiber: Antiquitäten MUDr. Lidmila Pochopová
Na poøíèí 30 (im Hinterhof, Gebäude C), 110 00 Praha 1
Tel.: +420 251 812 323, Handy: +420 608 031 011, +420 777 228 062
E-Mail: ppochop@antikvity.cz, lpochop@antikvity.cz
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