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Rubrik: Politik | Veröffentlicht am: 03.11.2014

Prag - 2. November, Sonntagnachmittag. In Tschechien die Zeit der familiären Kaffeekränzchen und der möglicherweise letzten diesjährigen Autofahrten von der "chalupa" in Richtung Heimatstadt.

Allerseelen zudem, der Tag, an dem die mehrheitlich säkularen, "gottlosen" Tschechen ihrer Verstorbenen gedenken und auf den ebenso mehrheitlich katholischen Friedhöfen zuhauf rituell Blumengestecke ablegen und Kerzchen entzünden.

Sonntagnachmittag, die Zeit, an der im öffentlich-rechtlichen Tschechischen Rundfunk (ČRo) Redezeit für den Staatspräsidenten und die Sendung "Hovory z Lán" reserviert ist.

Die altehrwürdige, auf Masaryks und Václav Havels Zeiten zurückgehende, eher betuliche Gesprächsstunde mit dem Staatsoberhaupt, gerät jedoch am 2. November außer Kontrolle und zum gesamtgesellschaftlichen Schockereignis.

Als Miloš Zeman, der amtierende Staatspräsident, mit immer vulgärerem Vokabular die innenpolitische Situation in Tschechien, China und Russland (Pussy Riot) sowie die Arbeit der aus seiner Sicht gegen ihn gerichteten tschechischen Medien kommentiert, bekommt sogar der öffentlich-rechtliche Interviewer Fracksausen - und fragt vorsichtig nach, warum der Herr Präsident denn so unanständige Ausdrücke verwende.

Tschechisch, Tonaufnahme ohne Bilder (Youtube-Video daher schwarz). (nk)

Autor: Niels Köhler
Themen: Miloš Zeman, Medien, Rozhovory z Lán, Karel Schwarzenberg, Menschenrechte

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