Märchenhaftes Ausflugziel in der geschützten Landschaft des Kaiserwaldes
Beèov nad Teplou/Prag - Wen es im Herbst raus in die Natur und in die bunt gefärbten Wälder zieht, dem sei ein Ausflug nach Petschau (Beèov nad Teplou) empfohlen. Das altertümliche Burgstädtchen befindet sich im Tepl-Tal, im Herzen des Kaiserwaldes (Slavkovský les) zwischen Marienbad und Karlsbad gelegen.
Die Gegend um Petschau gehört zu den landschaftlich schönsten Regionen des böhmischen Bäderdreiecks und wurde schon 1974 zum Naturschutzgebiet erklärt. Man findet hier eine faszinierende Naturszenerie, eine saubere Umwelt und märchenhaft tiefe Wälder.
Die Anfänge von Petschau hängen mit einem wichtigen Handelsweg zusammen, der Böhmen und Deutschland verband. Im 13. Jahrhundert wurde zu seinem Schutz die befestigte Burg mit Wach- und Zollfunktion auf einem Felsen über dem Fluss gebaut, die ihre Blüte Ende des 15. bis zur Mitte des 16. Jahrhundert erlebte.
Barockschloss und Reliquienschrein St. Maurus aus dem 12. Jahrhundert
Seit 1989 wird der historische Stadtkern schrittweise renoviert, dessen Stolz das Barockschloss ist, das in Jahren 1750 bis 53 erbaut wurde und seit 1996 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Der wertvolle Reliquienschrein St. Maurus aus dem 12. Jahrhundert, ein unikates romanisches Denkmal von europäischer Bedeutung, wird derzeit noch restauriert.
Doch Petschau ist nicht nur wegen seiner Geschichte über seine Grenzen bekannt: einen guten Namen hat es auch wegen seiner Forellenzucht: nach dem Burgrundgang laden die ortsansässigen Restaurants zu einer frischen Forelle ein.
Internetseiten:
- Burg Petschau