Mittwoch, September 9, 2026

Sonntag, 1. Juni 2025 bis Sonntag, 30. Juni 2030

České Budějovice/Prag - Krims und Krams, Trödel und Antiquitäten werden fast jeden Samstag auf dem Ausstellungsgelände Výstaviště in Budweis feilgeboten. "Was das Haus hergibt, von der Oma geerbt", heißt es auf den Webseiten - Haushaltsauflösung auf Tschechisch.

Allerdings: Dieser Markt ist nichts für Nachtschwärmer und Langschläfer, die erst in Ruhe brunchen und dann gemütlich bummeln wollen.

Denn der "Bleší trh" auf dem Ausstellungsgelände öffnet bereits ab 6 Uhr morgens seine Pforten für Schnäppchenjäger und Sammler - um dann bereits um 11 Uhr wieder zu schließen. Wer scharf auf Trödel ist, sollte also nicht allzu sehr trödeln.

Der Flohmarkt findet ganzjährig statt, von Ende März bis Mitte Dezember unter freiem Himmel (Parkplatz P1), in den Wintermonaten dann in einem der Pavillons (R1 oder B4) des Ausstellungsgeländes. (nk)

Dienstag, 1. Juli 2025 bis Sonntag, 30. Mai 2027

Prag - In der ersten tschechischen Liga mischen meist mehrere Teams aus der tschechischen Hauptstadt mit: Ziemlich sicher vorne dabei die beiden Traditionsvereine und Erzrivalen Slavia und Sparta Prag.

In der Saison 2024/25 sind es immerhin vier Prager Clubs, deren Derbys immer für eine ganz besondere Stimmung und emotionsgeladene Atmosphäre sorgen: neben den beiden erstgenannten Vereinen nämlich noch die Bohemians 1905 und Dukla Praha.

Der Verein SK Slavia Praha wurde 1892 von tschechischen Studenten gegründet. Seit dem ersten Spiel 1896 trägt die Fußballmannschaft traditionell ein rot-weiß geteiltes Trikot, mit einem roten Stern auf der linken Seite. Slavia gilt als bürgerlicher Klub der Intellektuellen, sein großer Rivale ist der Arbeiterverein und Rekordmeister Sparta.

Seit Einführung der eigenständigen Tschechischen Liga kämpft Slavia gegen seinen Ruf als "ewiger Zweiter".

Und das in jüngster Zeit immer öfter mit Erfolg: In den Jahren 2019, 2020 und 2021 sicherte sich Slavia den Titel sogar in drei Jahren hintereinander. 2022 wurde dann Viktoria Pilsen Meister und in den Jahren 2023 und 2024 wieder Sparta Praha, um 2025 den Titel wieder an Slavia abtreten zu müssen, der ihn auch in der folgenden Saison 2025/26 verteidigte.

Heimatstadion des Vereins mit dem roten Stern ist die moderne Eden Aréna in Vršovice, die Heimspiele werden dort traditionell samstags um 18 Uhr angepfiffen. Tickets gibt es im Online-Vorverkauf Virtual Tickets ab etwa 25 Euro. (nk)

Donnerstag, 30. Juli 2026 bis Dienstag, 29. Juni 2027

Prag - Zugegeben, der höchsten tschechischen Fußballklasse fehlt es nicht nur an einem beständigen Namen (2016/17: "ePojisteni.cz liga", dann "HET liga" und nun: "Chance liga"), sondern leider auch an Klasse.

Viele Stadien in der Provinz sind veraltet, im Fernsehen die Bilder von leeren Rängen oder, noch schlimmer, von Ausschreitungen zwischen verfeindeten Hooligans (meist mit Beteiligung aus Ostrava), lassen einen Besuch im Fußballstadion auf den ersten Blick nicht besonders verlockend erscheinen. 

Tatsächlich, Weltklassespieler und ganz große Stars wie in der deutschen Bundesliga wird man kaum zu Gesicht bekommen. Auch auf internationalem Parkett haben tschechische Vereine derzeit eher wenig zu melden. 

Und doch: Auch in der tschechischen Liga gibt es viele reizvolle Begegnungen und spannende Spiele. Zu nennen sind hier natürlich die Derbys der rivalisierenden Prager Mannschaften: insbesondere die zwischen Rekordmeister Sparta und dem "ewigen Zweiten" Slavia, der aber 2019, 2020 und 2021 dann doch gleich drei mal hintereinander die Meisterschaft gewann.

Prager Derbys und die Konkurrenz aus der Provinz

Oder das kleine Derby der beiden Teams aus Prag-Vršovice, deren Heimspielstätten nur einen Katzensprung von einander entfernt liegen: das Stadion Ďoliček der Bohemians und die Eden Aréna von Slavia. Eine ganz außergewöhnliche Atmosphäre ist bei diesen Spielen garantiert.

Höhepunkte im Prager Fußballkalender sind auch immer die Heimspiele des AC Sparta auf der Letná-Ebene. Denn die Vormachtstellung des Rekordmeisters (14x Tschechischer Meister, 20x Tschechoslowakischer Meister) wird seit geraumer Zeit auch aus der Provinz ins Wanken gebracht.

Insbesondere Viktoria Pilsen geht nach gewonnenen Meisterschaften (2011, 2013, 2015, 2016, 2018, 2022) selbstbewusst ins Rennen. Doch auch Slovan Liberec hat es geschafft, den Meistertitel zu holen (2006, 2012) und meldet Anspruch an, um die Spitzenposition mitzuspielen.

Die Erstliga-Spiele in der Generali Arena auf der Letná werden in der Regel samstags um 18 Uhr angepfiffen. Tickets gibt es bereits für rund 23 Euro, Bratwurst (klobása) und Bier zu für deutsche Verhältnisse unschlagbar günstigen Preisen dann im Stadion. (nk)

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