Dienstag, 16. Juni 2026 | Namenstag: Zbyněk

Samstag, Dezember 2, 2023

Mittwoch, 1. Juni 2022 bis Sonntag, 30. Juni 2024

Prag - Die Kirchengemeinde gehört zur Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder (EKBB) und ist eine Auslandsgemeinde der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). In der Regel beginnen die deutschsprachigen Gottesdienste in der Kirche St. Martin in der Mauer (Foto) am jeweiligen Sonntag um 10.30 Uhr.

"Das Sakrament des Heiligen Abendmahles empfangen wir an jedem ersten Sonntag des Monats. Kindergottesdienst findet jeweils am ersten und am dritten Sonntag des Monats statt (Ausnahme: Schulferien der Deutschen Schule Prag)", heißt es dazu auf den Webseiten der Gemeinde (DEGP). 

Dort finden sich auch aktuelle Informationen und die Termine für die Gottesdienste an den wichtigsten christlichen Feiertagen, an Ostern und Weihnachten. (nk)

Samstag, 4. November 2023 bis Montag, 4. Dezember 2023

Prag - Das von Pavel Kohout und Reneta Vatková 1996 ins Leben gerufene Prager Theaterfestival deutscher Sprache bietet jedes Jahr einen anspruchsvollen Überblick zeitgenössischer Theaterinszenierungen. In diesem Jahr findet es bereits zum 28. Mal statt. Motto des diesjährigen Festivals: "selber schuld". 

Verschiedene Prager Bühnen, darunter das Divadlo Archa, das Theater in den Weinbergen, das DOX+ oder die Neue Bühne des Nationaltheaters zeigen einen Überblick der beeindruckendsten Theaterproduktionen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Auf Einladung von Petr Štědroň, dem Direktor des Festivals, kommt eine Auswahl bemerkenswerter deutschsprachiger Produktionen unter anderem aus dem Repertoire des Thalia Theaters Hamburg, des Berliner Ensembles, des Volkstheaters Wien, der Schaubühne am Lehniner Platz sowie des Schauspielhauses Zürich in Prag zur Aufführung.

Alle Vorstellungen werden traditionsgemäß ins Tschechische gedolmetscht, damit auch jene Zuschauer auf ihre Kosten kommen, die des Deutschen nicht mächtig sind. Die meisten Produktionen werden zweimal aufgeführt, damit sie so viele Zuschauer wie möglich sehen können.

"Das Motto des diesjährigen Festivals lautet selber schuld und verweist auf die gegenwärtige Weltlage, zu der wir leider alle beitragen. Wir sind selber schuld. Erneut leben wir in einer Welt voller Kriege und blutiger Konflikte, fahren unsere Waffenarsenale hoch und sind taub – Worte dringen nicht mehr zu uns vor. Es geht nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum, sich seine eigene Schuld einzugestehen und einen Ausweg zu suchen“, so Petr Štědroň, Leiter des Festivals.

Das Festival bietet dabei wieder ein reichhaltiges Rahmenprogramm. (nk)

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