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25. Januar 2019, 14:05 Uhr
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Telefon: +49(0)174-282 3707 (kontaktní osoba: Tomas Komarek)
E-Mail: tomas.komarek@zero-maxx.de

Rubrik: Politik | 16. Januar 2019, 21:56 Uhr
Heute vor 50 Jahren verbrannte sich der Student auf dem Prager Wenzelsplatz selbst
(* 11. August 1948 in Mělník; † 19. Januar 1969 in Prag)

Gegen 18 Uhr versammelten sich heute auf dem Wenzelsplatz Tausende Prager um an die Selbstverbrennung des 1948 in Mělník geborenen Studenten Jan Palach zu erinnern. 5 Monate nach dem Einmarsch der Warschauer Pakt-Truppen und der Niederschlagung des Prager Frühlings wollte der Student der Philosophischen Fakultät der Prager Karls Universität ein Zeichen setzen und die Öffentlichkeit aufrütteln.

















Foto: K. Kountouroyanis

Zwischen 15 und 16 Uhr legte Jan Palach am 16. Januar 1969 seinen Mantel und seine Tasche, in der sich Abschriften von Briefen an Verwandte und Kommilitonen befand, am Brunnen vor dem Nationalmuseum in Prag ab, übergoss sich mit Benzin und steckte sich mit einem Streichholz selbst an. Der augenblicklich lichterloh in Flammen stehende Student rannte den Wenzelsplatz einige Schritte hinab, wo ein Bediensteter der Prager Verkehrsbetriebe seinen Mantel über ihn warf und auch nach dem Eintreffen der Rettungskräfte bei ihm blieb. Ihm erklärte Palach, dass er sich selbst angezündet habe. Auch sein Abschiedsbrief, der offiziell nicht veröffentlicht wurde bezeugt den Grund für seine Aktion.

„Da unser Land davor steht, der Hoffnungslosigkeit zu erliegen, haben wir uns dazu entschlossen, unserem Protest auf diese Weise Ausdruck zu verleihen, um die Menschen aufzurütteln. Unsere Gruppe ist aus Freiwilligen gebildet, die dazu bereit sind, sich für unser Anliegen selbst zu verbrennen. Die Ehre, das erste Los zu ziehen, ist mir zugefallen, damit erwarb ich das Recht, den ersten Brief zu schreiben und die erste Fackel zu entzünden.“

Am 19. Januar 1969 erlag Jan Palach in einem Prager Krankenhaus seinen Verletzungen. Für die Prager stand fest, dass die Selbstverbrennung eine Aktion gegen die sowjetische Besatzung und Niederschlagung des Prager Frühlings war. Noch am Nachmittag des Todestages versammelten sich schätzungsweise 200.000 Menschen auf dem Wenzelsplatz und legten Kränze nieder, während kurze Zeit später sich die Menge zum Platz vor der Philosophischen Fakultät am Moldauufer begab, der seiner Zeit noch „Platz der Roten Armee“ hieß, um durch das Auswechseln der Schilder den Platz in „Jan-Palach-Platz“ umzubenennen. Von der offiziellen kommunistischen Führung wurde diese Aktion sofort rückgängig gemacht.

















Auch 50 Jahre später. Tausende gedenken Jan Palach.
Foto: K. Kountouroyanis

In den offiziellen Nachrichten und in einer Erklärung des ZK der KPČ wurde die Selbstverbrennung als Tat eines „psychisch Kranken“ umgedeutet. Doch Jan Palach soll bis zum letzten Atemzug klar bei Verstand gewesen sein und diktierte seinem Mitstudenten Lubomír Holeček für das Radio folgende Worte:

„Meine Tat hat ihren Sinn erfüllt. Aber niemand sollte sie wiederholen. Die Studenten sollten ihr Leben schonen, damit sie ihr ganzes Leben lang unsere Ziele erfüllen können, damit sie lebendig zum Kampfe beitragen. Ich sage euch ‚Auf Wiedersehen‘. Vielleicht sehen wir uns einmal wieder.“

Mit dem Ende der 60er Jahre setzte in Tschechien die Zeit der sog. „Normalisierung“ ein. Erst 20 Jahre nach Palachs tragischem Tod konnten sich die Tschechen aus der eisernen Umklammerung des Kommunismus im Zuge der „Sanften Revolution“ befreien. Seitdem heißt der Platz zwischen Rudolfinum und der Philosophischen Fakultät offiziell Jan-Palach-Platz.

Am heutigen Abend kamen schätzungsweise 8000 bis 10.000 Menschen auf dem Wenzelsplatz und nach Aussage der Veranstalter weitere Tausende in 101 tschechischen Gemeinden zusammen. Zu der Versammlung hat das Netzwerk „Milion chvilek pro demokracii“ aufgerufen, das bereits im letzten Jahr auch zu mehreren Demonstrationen gegen den tschechischen Premierminister Andrej Babiš aufrief. Im Vorfeld behaupteten daher verschiedene Nutzer in den sozialen Netzwerken, dass die Versammlung auch in eine Demonstration gegen Babiš umschlagen könnte. Doch dies war nicht der Fall. Die Versammlung stand ganz im Zeichen des Gedenkens an Jan Palach. Neben verschiedenen Gedenkreden, die über eine Videoleinwand an die Menge und auch über das tschechische Fernsehen übertragen wurden, wurden zahlreiche Kerzen an Palachs Denkmal und dem seines Nachfolgers Jan Zajíc, der sich nur einen Monat später, nämlich am 25. Februar 1969 in einem Gebäude am Prager Wenzelsplatz als „Fackel Nr. 2“ selbst verbrannte, niedergestellt. Weitere Kerzen wurden an die Teilnehmer der Versammlung verteilt, die während der öffentlichen Vorführung des Dokumentarfilms „Ticho“ („Stille“) mit dem gleichnamigen Lied des 1948 in Prag geborenen Sängers Bohdan Mikolášek entzündet wurden. Danach verließ die Menge gegen ca. 19:15 Uhr den Wenzelsplatz schweigend.

















Foto: K. Kountouroyanis 

Die Befürchtung, dass die Versammlung zu einer Anti-Babiš Veranstaltung umgedeutet werden könnte, war nicht ganz unberechtigt. Die Kerzen, die den Teilnehmern kostenlos überreicht wurden, enthielten einen besonderen Wachstropfenfänger. Es war ein Aufruf, eine Petition zur Rücktrittsforderung Andrej Babiš´ zu unterzeichnen.


Prag, 16.01.2019

Konstantin John Kowalewski

 
Rubrik: Reise, Einkaufen | 10. Januar 2019, 14:08 Uhr

Prag - Touristen bezahlen für Zigaretten im Prager Stadtzentrum mitunter doppelt so viel wie Einheimische. Und das, obwohl für Zigaretten in Tschechien seit einigen Jahren landesweit einheitliche Preise gelten, die zudem auf der Verpackung auf der Steuerbanderole ausgewiesen werden.  

Mit welchen Tricks die unehrlichen Verkäufer dabei arbeiten, zeigt das vorliegende englischsprachige Video. Sein Macher, der "Honest Guide", der ehrliche Stadtführer und investigative Reporter von Janek Rubeš hat sich den Kampf gegen die vielfaltige Abzocke in Prag auf die Fahnen geschrieben, deren Opfer vor allem ausländische Besucher der Stadt werden, die kein Tschechisch sprechen. 

Inzwischen hat der 31-Jährige eine ganze Reihe ähnlicher Videos mit hilfreichen Tipps veröffentlicht, die Touristen davor bewahren sollen, den Betrügern und Abzockern in Prag in die Falle zu gehen. (nk)

Rubrik: Kultur, Musik | 10. Januar 2019, 08:44 Uhr
Rückkehr nach Prag mit bislang größter Show

Prag - Die US-amerikanische Band Hollywood Undead geht 2019 auf US- und Europatour und macht dabei Halt in der tschechischen Hauptstadt. Bereits im Vorjahr waren sie hier, doch dieses Mal soll es größer denn je werden: Mit über 14.000 Plätzen bietet die Tipsport Aréna genug Platz, um das im Frühjahr 2019 erscheinende Album zu performen.

Hollywood Undead ist vor allem durch die besondere Mischung von Rap und Metal bekannt. Doch die drei bereits veröffentlichten Songs zeigen, dass sich die Nu-Metal-Band auch anderer Musikrichtungen bedienen kann.

Das Bandmitglied Johnny 3 Tears erklärt den elektronischen Einfluss in ihren neuen Songs damit, dass es bei ihrer Musik darum gehe, "Dinge soweit auszureizen, wie man nur für möglich hält - und dies dann noch einmal zehn Schritte weiterdenkt". Ein endgültiges Erscheinungsdatum für das neue Albums wurde aber noch nicht bekannt gegeben. (sanp)

Bildnachweis:
Virtual-tickets.cz
Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Kultur, Theater, Oper, Tanz | 8. Januar 2019, 20:23 Uhr
Premiere zum 60. Jubiläum der multimedialen Theaterform aus Prag / Von Regina Stölben

Prag - Auf der Neuen Bühne des Nationaltheaters gab es zum Jahresausklang 2018, am 20. Dezember, eine Premiere der Laterna magika, die neben dem Drama, dem Ballett und der Oper seit einigen Jahren eines der vier Ensembles des Nationaltheaters Prag ist. 

Zur Feier des 60-jährigen Bestehens dieser multimedialen Theaterform, die ihre fulminante Weltpremiere auf der Weltausstellung 1958 in Brüssel hatte, wurde das neue Stück "Zahrada“ (Der Garten) gezeigt, dessen Geschichte inspiriert ist von den Animationsfilmen des tschechischen Künstlers Jiří Trnka.

Das Publikum wird auf eine Reise in die eigene Kindheit und vor allem in die Gärten von früher geschickt. Erinnerungen an Abenteuer, die man dort als Kind erlebt hat, werden in der Laterna magika wieder wach. Das Stück ist in verschiedene Episoden eingeteilt, in der durch Veränderung der Kulisse immer neue fantasievolle Umgebungen entstehen. Es fliegen Papierflieger, es entsteht ein Labyrinth auf der Bühne und in einer Szene springen die DarstellerInnen in eine Schubkarre und befinden sich plötzlich, mithilfe der Kunst der Videoprojektion, mitten in einem Boot im Ozean. Die Bühnenelemente werden dabei für die verschiedenen Szenarien jeweils geschickt umfunktioniert und zeigen den Ideenreichtum und die Fantasie, die auch Kinder beim Spielen im Garten benutzen.

Regisseur und Drehbuchautor Pavel Knolle nutzt dafür die technischen Möglichkeiten der Laterna magika voll aus. Sowohl eine große Leinwand als auch der gesamte Bühnenboden kann als Projektionsfläche genutzt werden. Für besondere Effekte bedienen die Tänzerinnen und Tänzer außerdem kleinere Projektoren von der Bühne aus selbst. 

Zusätzlich wird auf tänzerisch-akrobatische Elemente, Marionettenspiel und nonverbale Kommunikation gesetzt. Dadurch ist das Stück auch für Touristen interessant, die der tschechischen Sprache nicht mächtig sind.

Wer für einen Tag mit der Familie nach einem Erlebnis sucht, ist bei der Laterna magika richtig. Ab Mitte Januar 2019 wird das Stück "Zahrada" regelmäßig auf der Neuen Bühne aufgeführt. (regs)

Bildnachweis:
Narodni-divadlo.cz / © Serghei Gherciu