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Rubrik: Sport, Fußball | 19. Juni 2024, 08:24 Uhr
Gerd Lemkes EM-Kolumne aus Prag (2): Frankreich – Österreich 1:0, Georgien – Türkei 1:3, Portugal – Tschechien verleiten Gerd Lemke zu grundsätzlichen Gedanken

Montagabend, die Aufholjagd ist vollendet und der hiesige Chronist der Eh-Em 2024 hat den Anschluss an die Gegenwart geschafft. Das ist auch bitter nötig, denn dann spielt Frankreich mit Sprint-Superstar Mbappé, dem hinterherzuhecheln ein schier aussichtsloses Unterfangen darstellt. Der pfeilschnelle Franzose hat ja Interesse bekundet, auch an den Olympischen Spielen in seiner Heimatstadt teilzunehmen. Doch sein zukünftiger Brötchengeber will das nicht zulassen, nicht einmal auf den 100m flach ohne Ball, Gegenspieler und Stollen am Fuß. Mein Gott, ihr Königlichen aus Madrid, das wäre nun wirklich kein Problem. Mbappé sprintet ein paar Mal, dekoriert seinen Hals mit Edelmetall und ist noch vor dem Zapfenstreich wieder im Trainingslager zurück. Ich finde das nun echt kleinlich.

Deschamps-Fußball

Ach ja, da ist ja auch noch das Fußballspiel, bei dem es mich nirgends anders hin verschlägt als auf mein Allzwecksitzmöbel vor die Allzweckmaschine namens Laptop. Am Anfang ist meine Aufmerksamkeitsspanne am höchsten und baut mit zunehmender Spieldauer ab. Ich frage mich gegen Ende sogar, ob sich das Zusehen noch lohnt. Ähnlich wie das England-Spiel vom Vortag versandet der Spielfluss im Unwillen auf der anderen und Unvermögen auf der einen Seite. Kaum ein enger Zweikampf geht ungepfiffen durch. Letztendlich entscheidet ein unglückliches Eigentor und der Titelfavorit beginnt das Turnier mit einem Sieg.

Duchamp-Kunst

Ja, so ist er, der Deschamps-Fußball, so war er auch schon als Spieler. Wenig Genuss für den neutralen Zuschauer, reine Zweckmäßigkeit und Erfolgsorientierung. Vorne stehen ein paar Fummel- und Sprintkönige, die irgendetwas Zählbares rausholen, hinten steht eine geballte Defensivathletik, gegen die es für einen Gegner wie Österreich kein wirkliches Durchkommen, nur ein stures Anrennen gibt. Fußball wie das Pissoir des beinah Namensvetters Marcel Duchamp. Das schaut man sich einmal an und hat es begriffen. Solche Kunst hängt sich keiner in sein Wohnzimmer. Niemand stellt sich stundenlang ins Museum und betrachtet es von allen Seiten. Oder können Sie sich vorstellen, dass jemand extra früh ins Museum geht, um den Schwung des Schattenwurfs der Pissoirrundung auf die Abrinnlöcher kurz nach Sonnenaufgang mit dem weicheren Licht am Abend zu vergleichen, und befriedigt feststellt, dass die Urinmuschel am Nachmittag einen fast schon kühn zu nennenden Spiegelungswinkel erreicht, in dem das Lächeln der Mona Lisa ausgesprochen frivol reflektiert würde? Das als Kunst deklarierte Pissoir reicht eigentlich nur für einen Schenkelklopfer, doch die Wirkung auf den Fortgang des Kunstgeschehens war natürlich frappant. Ohne das Urinal keine Fettecke von Beuys, wage ich zu behaupten. Die würde ich mir übrigens auch nicht ins Wohnzimmer hängen, nicht mal geschenkt.

Kinder und moderne Kunst

Mit der modernen Kunst ist es ja sowieso so eine Sache. Vor ein paar Wochen nahm ich meine Tochter mal mit auf eine Vernissage (sie hätte damals noch in der F-Jugend spielen können). Der mir persönlich bekannte Galerist fragte sie mit erwartungsvollen Augen, wie ihr denn die Bilder gefielen? Sie antwortete etwas wie „čmáranice“, was ich getrost mit „Schmiererei“ übersetzen darf.

„Ach du hast ja noch keine Ahnung! Das ist doch ein akademischer Maler!“, entrüstete sich der Galerist und wandte sich schroff ab. Nun stelle man sich vor, ich würde meiner Tochter auch noch das Duchamp-Pissoir zumuten und sie fragen, wie ihr das gefalle... So ist es auch besser, dass ihr zartes Pflänzchen des Fußballinteresses nicht mit Deschamps-Fußball (übersetzt übrigens: von den Feldern) gedüngt wird und sie beim Abendspiel altersgerecht im Bett liegt und schläft. Wohin ich mich nach Abpfiff übrigens auch zügig begebe (natürlich in mein eigenes).

Zu müde für das Abendspiel?

Am folgenden Tag bangt ganz Frankreich angeblich um Mbappés Nase, die er sich gegen Ende des Spiels blutig an der Schulter eines kantigen GegenspielerS gestoßen hat. Ich hingegen rede mit meinem Studenten über Jahreskartenpreise des FK Hradec Králové und dessen Transferperspektiven. Die Stadt ist als Königgrätz in der Geschichte zum Austragungsort einer grausamen Schlacht zwischen den Preußen und Österreichern bekannt geworden, worauf Bertha von Suttner die Friedensbewegung gegründet hat. Wir einigen uns auch darauf, dass das schottische Foul an Gündogan zurecht mit glatt Rot bestraft wurde. „Vor 30 Jahren war das gang und gäbe“, höre ich, „Roy Kean hat so den Vater von Haaland bearbeitet.“ Die Schotten spielen also den Fußball von vor 30 Jahren, schließe ich daraus, so hat das dann auch ausgesehen.

Bei den Aussichten für das tschechische Team landet mein Gesprächspartner in der Vergangenheit. „1996, war da der Nedvěd schon bei Lazio? Šmicer hat da noch bei Slavia gespielt und Poborský noch in der tschechischen Liga.“ Ich lasse die Vermutungen ungeprüft, halte mit meiner Meinung aber hinter dem Berg. Schließlich basierte der Erfolg 1996 auf 90% Antifußball und einigen lichten Momenten. Ausgerechnet im Endspiel gegen Deutschland sah das besser aus, doch das Spiel ging wegen Oliver Bierhoff verloren. Noch so ein anti-Fußballer, denke ich, der den Fußball nie geliebt hat, vor allem nicht als Funktionär. „2004, das war eine Mannschaft, bei welchen Vereinen die Spieler das gespielt haben! Und heute? Nein, ich schaue mir das Spiel gar nicht an. Ich habe viel zu arbeiten und stehe früh auf. Es ist besser, um neun Uhr schlafen zu gehen.“ Ich appelliere vehement ein das nationale Gewissen, „das geht nicht, du kannst doch nicht einfach ins Bett gehen, wenn Tschechien spielt“. „Na ja, vielleicht schaue ich die erste Halbzeit. Dann steht es 3:0 für Portugal und ich gehe ins Bett.“ Zum Abschied drücke ich fest die Hand, schaue streng in die Augen und ermahne nachdrücklich. „Schau das Spiel an!“

Freier Nachmittag

Ich empfinde ein großes Glück, als ich erfahre, dass es kein Nachmittagsspiel gibt. Ich habe frei! Und kann etwas für einen meiner drei Jobs machen, vielmehr für einen potentiellen vierten. Das will mir zwar nicht wirklich flott von der Hand gehen, doch ich beschließe, dass das reichen muss. Was gibt es eigentlich am Vorabend? Türkei – Georgien, zwar zögere ich zunächst, doch dann entscheide ich: Wer weiß, wie oft wir Georgien noch bei einer Eh-Em sehen können? Da soll ja so ein Mega-Mogul nach der absoluten Macht streben, nach dem Vorbild Russlands und der Junta im Kreml. Das Ergebnis wird eine georgische Diaspora sein, möglicherweise der Anschluss an den nördlichen Nachbarn oder ein Anschluss an den asiatischen Fußballverband. Nein, ich muss mir das anschauen.

Spektakel aus Klein-Asien

Und das geht dann gleich los wie die Feuerwehr, in beiden Strafräumen brennt's lichterloh. Schönes Tor der Türken, dann gleich noch eins, das Ding ist durch, denke ich. Der Video-Assi zieht unerbittlich seine digitale Linie und der vermeintliche Torschütze steht einen halben Fuß im Abseits. Kein Tor. Trotzdem wirkt Georgien erst angeschlagen, dann schlagen sie plötzlich zurück, all die -vilis, die mich an Kobyashvili, Iashvili, noch einen -vili und Tobias Willi in Freiburg erinnern. Das muss noch in der Ära Volker Finkes gewesen sein, als plötzlich drei Georgier in der Bundesliga auftauchten. Und hat nicht Dynamo Tiflis in den 1980er Jahren mal den Europapokal der Pokalsieger gegen Carl Zeiss Jena gewonnen? Ja, das waren noch Zeiten, als der Fußball viel langsamer gespielt und die Spiele viel seltener gezeigt wurden. Die goldenen Zeiten, als ein Kung-Fu Sprung von Harald „Toni“ Schumacher in seinen Gegenspieler kaum als Foul, geschweige denn als Platzverweis wahrgenommen wurde, und Goicochea (nicht der argentinische Torwart, sondern der baskische Verteidiger) zum Volkshelden aufstieg, nachdem er erst Diego Maradona, dann Bernd Schuster für Monate ins Verletztenlazarett getreten hatte.

Nur nicht einschlafen!

Die Gedanken schweifen ab und die Augen drohen mir trotz dem Hin- und Her zuzufallen, mit verschwommenem Blick sehe ich ich den Namen des türkischen Torschützen, Gerd Müller lese ich, nein, das kann nicht sein. Mert Mülür heißt er. Zum Glück vertreibt mir das Geschehen auf dem Platz die Müdigkeit, in der zweiten Hälfte entwickelt sich das bis dato spektakulärste Spiel des Turniers. Vergiss England, vergiss Frankreich, Türkei gegen Georgien ist das Highlight des Turniers. Reals Juwel Gülen bringt die Türkei wieder in Führung, mit einem herrlich Schuss aus gut 20 Metern. Gleich danach kann die Türkei erhöhen, doch wenige Zeigerumdrehungen später haben sich die Georgier den Ausgleich verdient, doch leider nur Latte. Willy „Halbfeldflanke“ Sagnol ist doch tatsächlich Trainer in Georgien und schickt neue Kräfte aufs Feld. Weitere Chancen wechseln hin und her. In der Nachspielzeit hat Georgien gleich zwei Mal den Ausgleich vor Augen, doch der Pfosten und ein Verteidigerkopf stehen im Weg. Der knapp zwei Meter große Torwart tummelt sich beim Eckballfeuerwerk vor dem Fünfer, aber der andere Torwart faustet den Ball aus der Gefahrenzone und ein Türke marschiert auf das verwaiste Tor, die Entscheidung. 3:1! Dem tschechischen Co-Kommentator rutscht bei diesen Leistungen das Herz aus der Hose in die Socken, ich bin sicher, dass die halbe fußballinteressierte Nation bereits auf Knödeln im Beinkleid hockt. Gegen diese Mannschaften müssen die Tschechen ja auch noch spielen! Nicht nur gegen Cristiano Ronaldo und seine Kumpane!

Sich selbst klein machen

Ja, da schaue ich mir tatsächlich das Süiel zu Hause an. Die Mutter meiner Tochter hat wieder einen Grund gefunden, rauszugehen (kein Saft im Haus), ich übersetze meiner Tochter das, dass ihre Mutter weg will. Sie hat ja wieder Tage lang mit vorgeblichen Halsschmerzen und sogar Fieber im Bett verbracht, nun ist wieder Zeit, das frisch erworbene Wohlergehen wieder zu ruinieren. Ich höre diesmal sogar die Nationalhymne und stelle fest, dass die portugiesische um einiges anspruchsvoller zu singen ist und man sie umso weniger von Fußballspielern intoniert hören möchte. Das Spiel an sich ist nichts besonderes, die Tschechen überlassen Portugal die Initiative. Portugal kommt zwar zu ein paar Torannäherungen, doch ich kann mich – im Gegensatz zu den Kommentatoren – des Eindrucks nicht erwehren, dass die Mannschaft ohne Ronaldo besser wäre. Der hat zwar seine Szenen, doch wirkt das auf mich gehemmt. Ich bin mir sicher, das portugiesische Spiel könnte ohne ihn flüssiger und schwerer auszurechnen sein. Wie alt ist er denn jetzt? 39? War er schon vor 20 Jahren dabei? Ich denke, ja, bei der Eh-Em in Portugal, doch damals wohl eher auf der Ersatzbank. Damals war noch Luis Figo der große Spieler. Man müsste mal Pepe fragen, der sollte das wissen, ist ja schließlich noch älter als CR7.

Was für eine Tragödie

Zweite Halbzeit, erst mal alles beim Alten. Ronaldo legt sich einen Freistoß zurecht – ich kann mich an kein einziges Spiel erinnern, in dem er einen Freistoß verwandelt hat – natürlich nichts. Hart auf's Tor geschossen, aber unplaziert, halbhoch dazu noch, da helfen nicht mal die Platzverhältnisse nach dem strömenden Regen. Und dann höre ich ihn, ich weiß nicht, woher er kommt, der Jubel, und dann sehe ich den Grund: Tschechien schießt ein Tor, nahezu aus dem Nichts. Wiederholt sich 1996? Ein paar Minuten später ist klar: Nein. Diesmal höre ich nichts, aber sehe, was den Zuschauern beim public viewing die Stimme verschlägt. Der tschechische Torwart hält gut, doch lenkt er den aufgesetzten Ball gegen das Bein des nachlaufenden Verteidigers. Ausgleich nach Eigentor. Na ja, denke ich, mit einem Unentschieden sind beide doch zufrieden. Doch es kommt in diesem Regenspiel noch zum Nackenschlag. In der Nachspielzeit kommt eine Flanke von links nach innen, der Verteidiger ist da, aber trifft den Ball nicht sauber, sondern stoppt ihn für den nachrückenden portugiesischen Stürmer, 2:1. Ein halbes Eigentor. Wie bitter. Aber noch ist nichts verloren, schließlich kommen die vier besten Gruppendritten auch weiter. Und damit schließe ich den ersten Gruppenspieltag ab, alle haben sich gezeigt und am folgenden Tag geht es einfach weiter. Wie Oliver Kahn einst sagte: Weiter, weiter, immer weiter.

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Rubrik: Sport, Fußball | 18. Juni 2024, 08:30 Uhr
Gerd Lemkes EM-Kolumne aus Prag (1): Das erste Wochenende der Eh-Em kompakt und den Montag als Bonus dazu

Von Deutschland – Schottland 5:1 über Rumänien – Ukraine 3:0 bis Belgien Slowakei 0:1 aus dem Leben und Denken von Gerd Lemke

Freitagvormittag, am Abend läuft das Eröffnungsspiel. Aus taktischen Gründen bemühe ich mich um einen Job vom Nachmittag bis zum Abend (Stichwort: 2014). Einem Studenten erkläre ich vormittags noch die Konfliktlinien in der deutschen Mannschaft: Neuer, Gündogan, Havertz/Füllkrug. Mein Gesprächspartner ist überrascht: „Wer soll denn statt Neuer spielen“ - „Na, 'ter Stegen.“ - „Wer?“ - „'ter Stegen. Von Barcelona.“ Jetzt klingelt's (noch nicht bei Neuer im Tor), denn mein Gesprächspartner ist Barcelona-Fan, wenn er sich auch mehr für Basketball interessiert. Nun ja, er hört sich meine Ausführungen geduldig an und meint dann, „ach, was soll denn gegen Schottland schon schief gehen?“ Ich gebe zu, dass ich von der Auswahl des Whisky-Landes wenig Ahnung habe.

„Was soll gegen Schottland schief gehen?“

Den Job für den Nachmittag bekomme ich und versuche mich in einer Disziplin, die ich erst in Prag kennengelernt habe: der zeitversetzten live-Reportage. Tatsächlich, niemanden interessiert im „Park der Freundschaft“ in einem Prager Außenbezirk die Eh-Em, es geht hier nur um leichte Musik, schwere Weine, internationales Streetfood und nationales Bier. „Die Welt zu Gast bei Feinden“, wie ein Journalist eines Hamburger Nachrichtenmagazins (diesmal war es nicht der Spiegel) titelte, ist kein Thema. Die so naheliegende wie eurozentristische Anspielung auf das einstige Sommermärchen ist aber grundlegend falsch: Was interessiert den Rest der Welt, was wir in Europa machen?

„Wie, du kuckst nicht Deutschland?“

Fast hätte es mit der zeitversetzten live-Reportage geklappt, doch wie in einem Münster-Tatort macht jemand einen Strich durch die Rechnung. Als wir zurück nach Prag 7 fahren fragt Gael überrascht: „Ah, heute spielt doch Deutschland. Wie, du kuckst das Spiel nicht an? Keine Panik, es steht eh schon 2:0.“ Da ist er, der Börne-Satz aus dem Tatort, die Spannung ist weg, wenn die Information auch falsch ist. „Ich sehe schon noch mein Spiel“, versichere ich und vertraue ganz auf das Tschechische Fernsehen. Und das sollte mich auch nicht enttäuschen. Zu Hause genieße ich zunächst 90 Minuten lang den Blick von oben, eine Kameraeinstellung, keine Schwenks, keine Zooms, kein Kommentar, nur Atmo aus dem Stadion. Endlich sieht man die Zusammenballungen der Spieler in einzelnen Spielsituationen und Zonen. Endlich kann man das Verschieben und die taktischen Manöver sehen, davon habe ich immer geträumt. Herrlich!

Spiel aus der Vogelperspektive

Um dann noch mitreden zu können, schaue ich das Spiel anschließend gleich nochmals an und sehe Gündogans Zuckerpasse auf Havertz vor dem zweiten Tor. Dann das schottische Foul, das zum Elfmeter führt. Ich hoffe, dass wir diesen Spieler bei der Eh-Em nicht mehr sehen werden, so im Fünfmeterraum in den Gegenspieler zu springen, ist nicht nur strohdumm, sondern auch gemeingefährlich und nahezu heimtückisch. Gündogans Bein scheint den Härtetest aber bestanden zu haben. Havertz macht sein Tor (Elfmeter), Füllkrug kommt rein und macht gleich sein Tor, zum Schluss sogar Emre Can, frisch aus dem Urlaubsmodus auf den Platz, hat er jetzt schon mehr Eh-Em-Tore geschossen als Rekordtorschütze Miroslav Klose und Thomas Müller zusammen. Die Neuer-Frage konnte nach diesem Spiel nicht beantwortet werden, Schottland hatte einfach keine Torchancen, erzielte dennoch aber ein Tor. Wie das geschehen konnte, muss ich Gael am folgenden Tag auf dem Weg zum erneuten Arbeitseinsatz im Park der Freundschaft erklären.

Fußballfrei im Park der Freundschaft

Wieder verbringe ich einen angenehmen Tag mit etwas Arbeit und absolut keiner Eh-Em am Prager Stadtrand, im Schatten der Wohnsilos und Einkaufszentren, und starte den zweiten Versuch in der zeitversetzten live-Übertragung. Niemand interessiert sich für Fußball, auch nicht für Eishockey. Ganz unbeleckt kehre ich noch vor Mitternacht nach Hause zurück und probiere mich in der Mediathek zu den Fußballaufzeichnung durchzuklicken, ohne auf die Ergebnisse zu sehen. Spanien – Kroatien – Mist, da ist der Blick schon auf ein 3:0 gefallen. Schweiz gegen Ungarn, das kann ich mir mit konservierter Spannung ansehen und schaffe noch eine Stunde (2:0 für die Schweiz), bis mir die Augen zufallen. Aebisch (so erinnere ich mich zumindest im Traum) ist der Mann der ersten Halbzeit mit einer sehr schönen Torvorlage und einem eigenen Treffer. Nie gehört, den Namen, chrchrchr.

Unglaubliche Aufholjagd

Am Sonntag heißt es endlich ausschlafen und dann Küche aufräumen, bevor ich ans Einkaufen und Essenkochen gehe. Auch 'ne Dusche kann ich noch einschalten, doch dann muss ich den Rest von Schweiz gegen Ungarn sehen. 1:1 endet die letzte halbe Stunde, zusammengenommen also 3:1. Dann stehe ich natürlich vor dem Dilemma, erst noch den Vortag aufarbeiten oder gleich live einsteigen? Ich entscheide mich für eine Mischung und sehe Spanien gegen Kroatien noch relativ ungestört, wenn auch nur die erste Halbzeit. Spanien zeigt sich furchterregend effizient, das Ergebnis spiegelte den Spielverlauf keinesfalls wieder.

Spaghetti Bolognese mit Pute

Die zweite Hälfte schenke ich mir und bereite in der Küche lieber eine Bolognese vor. Die lasse ich vor sich hin köcheln und stelle erfreut fest, dass die Niederlande (früher: Holland) am Ball sind. Mein Interesse ist geweckt und Italien muss warten. Ich weiß immer noch nicht das Ergebnis, nur, dass ein Tor gefallen ist. Italien schlägt Albanien 1:0, das würde ihnen gleichen. Später mehr. Erstmal also die Niederlande. Ehe ich's vergesse, Polen ist der Gegner. Der auch recht früh in Führung geht, ein schöner unhaltbarer Kopfball nach einer Standardsituation. So was kann man einfach nicht immer verteidigen. Doch die Niederlande schütteln sich nur kurz und so dauert es nicht lange, bis sie ihre spielerische Überlegenheit in den Ausgleich ummünzen. Meine Tochter (wäre derzeit E-Jugend) schaut ein bisschen mit mir und dann muss ich ein Kitzel- und Zeckspiel mit ihr machen, für Kurzweile ist also neben dem Geschehen auf dem grünen Rasen gesorgt.

Buksa und Gakpo, das klingt in den Ohren

In der Pause koche ich die Spaghetti zur Bolognese und mit Anpfiff der 2. Hälfte darf ich meinen Bauch nach drei Tagen unregelmäßigem Essen wieder gehörig füllen. Die Niederlande sind weiterhin spielbestimmend, doch Polen sorgt mit der Taktik der langen Sprints auf den Außenbahnen und den provozierten Standardsituationen immer wieder für Unruhe. Buksa und Gakpo, denke ich, Gakpo und Buksa, die Schützen der beiden Tore, wem das nicht wie Poesie in den Ohren klingt, mag weder Fußball noch Lyrik und ist sowieso unempfindlich für die wichtigen Dinge des Lebens. Für die Schlussphase wird Horst Weghorst, nein, der heißt doch nicht wirklich so mit Vornamen?, eingewechselt und macht, was man aus der Bundesliga hinreichend kennt, gleich ein Tor. Der Ball kommt an den Fünfer (im Neu-Fußballdeutsch: kleine Box), noch leicht abgefälscht, und der Weghorst ist eben den einen kleinen Schritt schneller und macht ihn rein. Spätes Aufbäumen nutzlos, die Niederlande (früher: Holland) holen drei Punkte.

Kein Schlaf am Nachmittag

Was nun? Ich könnte mich geradezu hinlegen, so schlapp fühle ich mich, fürchte aber, dann gleich bis in den Abend zu pennen. Ich schaue mir also die Zusammenfassung von Italien gegen Albanien an – Himmel, Albanien geht nach dem ersten Einwurf Italiens in Führung. Wenn das wirklich das einzige Tor des Spiels war, denke ich noch, dann hätte ich das Ergebnis sicher schon erfahren, führe ich den Gedanken fort, als auch schon der Ausgleich und die Führung Italiens fallen. Danach scheint nicht mehr so wahnsinnig viel passiert zu sein bis zur letzten Minute, denn da hat Albanien aus dem Nichts die dicke Ausgleichschance, Don(n?)aruma bringt noch die Schulter in die Flugbahn des Balls, unbemerkt vom Schiedsrichtergespann, denn es folgt ein Abstoß.

Entspannter Spaziergang

Ich will nicht das Risiko eingehen einzuschlafen und fahre in den Nachbarbezirk, wo ich einen Vietnamesen kenne – also nicht persönlich, sondern nur dessen Laden -, der ein halbes Kilo grünen Tee im Pack verkauft. Der geht mir nämlich gerade aus und reicht normalerweise für fünf Monate. Zurück lege ich einen netten Spaziergang ein, durch ein Villenviertel, in dem sich etliche Residenzen verschiedener Länder befinden, vorbei an der russischen Botschaft, vor der ein Mahnmal aus Schrotttraktoren und ausgebrannten Autos an den Überfall auf die Ukraine erinnert. Ich fürchte nur, es nützt nichts und wird die russische Haltung nicht ändern.

Wo sind eigentlich die Briten?

Dann vorbei an der Terrasse des Vegtrals, wo tatsächlich Kip und Fred sitzen. Fred quatscht mich gleich an und fragt nach Fußball. Ich geselle mich kurz zu ihnen, möchte aber nichts trinken, mir ist wirklich nicht danach. Immerhin bekomme ich die interessanten Informationen, dass die Briten, die sich früher in Fred's Bar zum Fußballschauen zusammengerottet haben, nun woanders ihrem Hobby frönen, nämlich im Frankie's oder im Irish-Pub. Ersteres heißt aber heute Bukowski's und ist eine Cocktail-Bar, zweiteres ist in meiner Straße, ein für mich jedoch indiskutabler Ort. Kip hat die wichtige Information, dass es beim Biergarten eine Leinwand gibt, also im Park, worauf ich mindestens sieben Turniere vergebens gewartet habe. Ich verabschiede mich schnell und mache einen Schlenker durch den Park. Es stimmt, dort gibt es einen Flachbildschirm, wo Dänemark eine 1:0-Führung herunterspielt. Bevor ich jedoch frage, wie lange sie das Abendspiel übertragen, entdecke ich die Getränkekarte, werde den spartanischen Sitzgelegenheiten gewahr und kann das nicht mit einem stimmungsvollen Abend in Übereinklang bringen. Also gehe ich nach Hause, bereite mir einen grünen Tee, werfe den Computer an und schaue Dänemark gegen Slowenien.

Ausklang am Sonntagabend

Zum grünen Tee öffne ich eine Flasche Pilsener Urquell und sehe, wie Slowenien das Spielgeschehen mehr und mehr in die dänische Hälfte verlagert und verdient zum Ausgleich kommt. Meine Tochter kommt mitsamt ihrer Mutter wieder nach Hause, ich wärme ihr zwischendurch Spaghetti und Sauce auf und kaufe zur Sicherheit noch ein paar Flaschen Urquell. Auf dem Rückweg mache ich einen Schlenker am Bukowski's alias Frankie's vorbei und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dort ein Spiel zu schauen. Also schaue ich Englands Kick gegen Serbien zu Hause, ermahne meine Tochter (wäre jetzt in der E-Jugend) zu baldigem Schlafengehen und finde das Spiel ziemlich entspannend, denn ich habe nie das Gefühl, dass Serbien noch etwas gelingen kann. In jede kleine Druckperiode mischen sie nach Ballverlusten so viele unnötige Fouls, dass die wenigen angesammelten Bar (früher: Atü) gleich wieder verpuffen. Als meine Tochter endlich im Bett ist, wende ich mich doch noch dem Spiel Italien gegen Albanien zu, zumindest etwa 30 Minuten lang, und habe somit das Wochenende aufgearbeitet.

Am Montag geht es nahtlos weiter

Nur dumm, dass ich am Montag erst mal arbeiten muss und bis ich das Wochenende zu Papier gebracht habe (ein herrlicher Atavismus, als würde heute noch jemand das Holzprodukt dafür gebrauchen), ist schon wieder ein Spiel vorbei, in dem die Rumänen den so schon gebeutelten Ukrainern ein 3:0 einschenken. So geht es eben zu in der Welt auf dem Fußballplatz, erst bereitet der Torwart mit einem katastrophalen Fehlpass Stancius Traumabschluss vor. Darüber darf ich nicht mal laut aufschnaufen, ich arbeite ja noch und muss sogar unterdrücken, meinen slowakischen Studenten das Ergebnis mitzuteilen. Das sind zwar alles gestandene Männer und sie hätten vielleicht Verständnis, doch ich wahre selbstredend den Schein. Anstandshalber frage ich sie nach ihrem Tipp für das Slowakei-Spiel. Skepsis herrscht vor, bestenfalls trauen sie sich auf unentschieden zu setzen. „Optimistisch würde ich tippen 2:1 für uns, realistisch 2:1 für Belgien.“ Ach ja, die Leute aus der IT-Branche. Da gewinnt der Verstand immer.

Skeptische Tipps der Slowaken

Die Ukraine müht sich weiterhin redlich, doch es ist alles vergebens und in der zweiten Hälfte fallen zwei schnelle Tore, wobei das zweite nicht unhaltbar aussah. Der „Käs' is' 'gess'“, wie man in meiner Heimat zu sagen pflegt. Rumäniens Kapitän Stanciu war ja mal in Prag, hat glaube ich für beide Prager „S“ gespielt. Bei Sparta, in meinem Wohnbezirk beheimatet, hat er sich jedenfalls keine Freunde gemacht. Erst der heiße Treueschwur, dann die kalte Abfuhr. Das vergessen die hier nicht so schnell. Einer meiner damaligen Schüler, glühender Sparta-Anhänger, hat mir das mit zornigen Augen erzählt. Dabei habe der doch so gut bei Sparta verdient, eine halbe Million pro Woche oder so. Allerdings in tschechischen Kronen, da kann man bei einem Legionär auf keine große Loyalität rechnen.

Das Mysterium der Zeit

Doch ich rase rastlos weiter, schlimmer als einst der rasende Reporter aus Prag. Der Chronist lebt ja in einem mindestens doppelten Universum, der Zeit, die er erlebt und von der er berichtet, und der Zeit, in der er seine Aufzeichnungen macht, in der die erste Zeit jedoch nicht stehenbleibt. Wenigstens nicht in der Vorrunde eines Großturniers, denn schon stehen die Slowaken auf dem Platz und spielen eine bemerkenswerte Partie gegen Belgien. Nach zwei Minuten vergibt Lukaku eine grotesk glasklare Chance, kurz darauf noch eine und dann spielt Doku, gedacht als Vorbereiter für belgische Tore, einen herrlichen Pass von der Außenlinie nach innen vors Tor, in den Rücken der Abwehrspieler und im Nachschuss fällt das Tor, da sind erst gut fünf Minuten gespielt. Dumm nur, dass Doku bei der ganzen Aktion hinten ausgeholfen hat und damit der Slowakei das Siegtor auf dem silbernen Tablett serviert. Bis es so weit ist, vergehen noch lange 95 Minuten, in denen Lukaku zwei Tore durch Video-Intervention aberkannt werden. Auch sonst ist es eines der Lukaku-Spiele, in denen er den Ball einfach nicht unterbringt. Und das, obwohl die Slowakei hinten manchmal Harakiri spielt und im Aufbau aus vor der eigenen Torlinie haarsträubende Ballverluste erleidet. Dieses Spiel ist für die Roten Teufel einfach verhext und es geht gegen hochengagierte, aber zunehmend ausgepumptere Slowaken schief, was nur schief gehen kann.

Ich bin ratlos, ein Spiel steht noch an, Frankreich gegen Österreich, dann ist auch schon der Montag vorbei und ich endlich in der Gegenwart angekommen. Nur, was fange ich damit an?

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Tschechien OnlineTschechien Online | 19. April 2024, 16:27 Uhr
Prags internationaler Verkehrsflughafen auf Vor-Corona-Kurs

Prag - Der Vaclav Havel Airport Prague, im Jahr 2012 (um)benannt nach dem im Jahr zuvor verstorbenen ehemaligen tschechischen Präsidenten und Bürgerrechtler Václav Havel, ist nicht nur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Mitteleuropa, sondern bietet auch luxuriöse Möglichkeiten für Privatflüge. 

Nach dem starken Einbruch während der Corona-Pandemie, steigen die Passagierzahlen des Airports inzwischen wieder kontinuierlich. Knapp 14 Millionen Menschen starteten im Jahr 2023 von Prag aus, knapp ein Drittel mehr Passagiere als noch im Vorjahr, wie die Flughafenbetreibergesellschaft Letiště Praha, a. s. im Januar 2024 mitteilte. Zu den beliebtesten Destinationen zählten dabei Großbritannien, Italien und Spanien.

Der Flughafen befindet sich etwa 17 Kilometer westlich des Stadtzentrums von Prag und ist auch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Zwar gibt es die immer wieder diskutierte direkte Anbindung an das Prager U-Bahn-Netz oder die Tschechische Bahn (České drahy) bis heute nicht, dafür aber für ÖPNV-Fans eine andere Attraktion: So nahmen die Prager Verkehrsbetriebe für den Transport vom und zum Flughafen im November 2023 einen XXL-Oberleitungsbus in Betrieb. Der Koloss ist fast 25 Meter lang und hat zwei Gelenke, er bietet dabei Platz für 179 Fahrgäste, von denen 54 Sitzplätze haben. Auch so wird Reisen, zumindest die Anreise, zum Erlebnis. 

Doch es geht auch anders, auch auf die Bedürfnisse der auf Komfort und Flexibilität Wert legenden Passagiere, die ihre Reise nicht an der Haltestange im Gedränge eines Omnibusses beginnen möchten, ist die tschechische Hauptstadt eingestellt. 

Wer einen Privatflug nach Prag plant, für den stehen auch die exklusiven Dienstleistungen für Privatjets zur Verfügung. Für Charterflüge von und nach Prag ist auf dem Flughafen ein eigener Bereich bereit reserviert, nämlich das General Aviation Terminal. Charterflüge von und in die tschechische Metropole an der Moldau sind dabei zu jeder Tag- und Nachtzeit möglich.

Mit seiner modernen Infrastruktur und erstklassigen Einrichtungen bietet der Vaclav Havel Airport Prague dabei einen ausgezeichneten Ausgangspunkt für Reisende, die ein maßgeschneidertes und luxuriöses Flugerlebnis wünschen. Für diejenigen, die Privatflüge von oder in die pulsierende Goldene Stadt planen, stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden, dazu gehören selbstverständlich separater und diskreter Check-in, ebenso wie VIP-Lounges, Meetingräume, VIP-Betreuung, aber auch  Helikopterlandeplätze und einen Linousinenservice.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen Privatjet zu chartern, der von verschiedenen Unternehmen angeboten wird, die am Flughafen tätig sind. Diese Unternehmen bieten eine Vielzahl von Flugzeugtypen, von kleinen Privatjets für Geschäftsreisen bis hin zu luxuriösen Langstreckenjets für internationale Reisen. Die Passagiere haben die Flexibilität, ihr Abflugdatum und ihre Abflugzeit nach ihren eigenen Zeitplänen festzulegen, und können die exklusiven VIP-Lounges des Flughafens nutzen, um ihren Aufenthalt noch angenehmer zu gestalten.

Darüber hinaus ermöglichen es einige Unternehmen auch Privatjet-Besitzern, ihre Flugzeuge zu vermieten, wenn sie nicht in Gebrauch sind. Dies bietet eine kosteneffiziente Möglichkeit, die Betriebskosten eines Privatjets zu decken und gleichzeitig die Flexibilität zu genießen, jederzeit und überall zu reisen.

Für diejenigen, die den Luxus eines Privatjets genießen möchten, aber nicht die Kosten eines kompletten Charterfluges tragen möchten, bietet der Vaclav Havel Airport Prague zudem die Möglichkeit, sich einem Flug zu einem gemeinsamen Ziel anzuschließen. Diese Option ermöglicht es Passagieren, sich mit anderen Reisenden zusammenzuschließen, um die Kosten eines Privatjets zu teilen, während sie den Komfort und die Privatsphäre eines exklusiven Flugerlebnisses genießen.

Insgesamt bietet der Vaclav Havel Airport Prague eine Vielzahl von Möglichkeiten für Privatflüge, die den Bedürfnissen und Vorlieben verschiedener Reisender gerecht werden. Von der Flexibilität des Charterns eines Privatjets bis hin zur kosteneffizienten Option des gemeinsamen Fluges gibt es für jeden Reisenden eine geeignete Möglichkeit, den Luxus des privaten Fliegens von und nach Prag zu erleben. (dap)

Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Reise | 8. März 2024, 10:25 Uhr
Geheime Pfade: Ein Autoabenteuer durch Tschechiens versteckte Winkel

Prag - Stellen Sie sich vor, Sie fahren auf offener Straße, umgeben von atemberaubenden Landschaften, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Tschechien, ein Land reich an Geschichte, Kultur und unberührter Natur, bietet genau das – und noch viel mehr. Abseits der ausgetretenen Pfade liegen verborgene Schätze, die nur die wenigsten Reisenden zu Gesicht bekommen. Von malerischen Dörfern, die in der Zeit stehen geblieben zu sein scheinen, bis hin zu geheimnisvollen Naturschönheiten, die abseits der bekannten Touristenrouten liegen, hält Tschechien unzählige Überraschungen bereit. Dieser Beitrag lädt Sie ein, Tschechien auf eine Weise zu erkunden, die Sie nie für möglich gehalten hätten – mit dem Auto, auf einer Reise zu den geheimen Orten, die dieses wunderbare Land zu bieten hat.

Entdeckungsreise durch Tschechien: Ein Roadtrip abseits der bekannten Pfade

Warum Tschechien?

Tschechien ist ein Land, das durch seine vielfältige Landschaft, reiche Geschichte und lebendige Kultur besticht. Ein Roadtrip durch Tschechien bietet die einzigartige Möglichkeit, die Schönheit und Vielseitigkeit dieses Landes hautnah zu erleben. Anders als bei herkömmlichen Reisen ermöglicht Ihnen ein Auto die Freiheit, Orte zu erkunden, die abseits der üblichen Touristenpfade liegen. Sie können in Ihrem eigenen Tempo reisen, spontane Abstecher machen und die verborgenen Schätze Tschechiens entdecken, die in keinem Reiseführer zu finden sind.

Ein Autoabenteuer durch Tschechien ist nicht nur eine Reise durch die Landschaft, sondern auch eine Reise durch die Zeit. Sie werden auf Burgen stoßen, die majestätisch über historischen Städten thronen, durch Wälder fahren, die Geschichten aus vergangenen Zeiten flüstern, und Dörfer besuchen, deren Traditionen und Bräuche bis heute lebendig sind.

Vorbereitung auf den Roadtrip

Planung ist alles

Bevor Sie sich auf die Reise zu Tschechiens verborgenen Schätzen begeben, ist eine sorgfältige Vorbereitung unerlässlich. Die beste Reisezeit hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab: Während die Sommermonate ideal für Wanderungen und die Erkundung der Natur sind, bieten der Frühling und der Herbst milderes Wetter und weniger Touristenströme. Im Winter verwandelt sich das Land in ein Winterwunderland, das besonders für Liebhaber von Wintersportarten reizvoll ist.

Dokumente und Mietwagen

Stellen Sie sicher, dass alle notwendigen Dokumente, wie Ihr Führerschein und Reisepass, gültig sind und Sie über eine geeignete Kfz-Versicherung verfügen. Wenn Sie keinen eigenen Wagen haben, bietet Tschechien zahlreiche Mietwagenoptionen. Vergleichen Sie Angebote, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Denken Sie auch daran, sich mit den Verkehrsregeln in Tschechien vertraut zu machen, um sicher unterwegs zu sein.

Autozubehör für eine sorgenfreie Fahrt

Eine gute Ausrüstung kann den Unterschied zwischen einer stressigen und einer entspannten Reise ausmachen. Von Navigationshilfen über Notfallkits bis hin zu bequemen Reisekissen – das richtige Autozubehör sorgt dafür, dass Sie auf alles vorbereitet sind. Für qualitativ hochwertiges Autozubehör, das Ihre Fahrt durch Tschechien angenehmer macht, finden Sie hier mehr Infos. Hier finden Sie eine breite Auswahl an Produkten, die speziell darauf ausgerichtet sind, Ihre Reiseerfahrung zu verbessern. 

Sicherheit und Nachhaltigkeit

Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen. Überprüfen Sie vor Abfahrt den Zustand Ihres Fahrzeugs, insbesondere Reifen, Bremsen und Lichter. Packen Sie zudem eine Notfallausrüstung ein, die Erste-Hilfe-Materialien, Warnwesten und ein Warndreieck umfasst. Denken Sie auch an die Umwelt und versuchen Sie, Ihren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten, indem Sie beispielsweise Müll vermeiden und lokale Produkte bevorzugen.

Verborgene Schätze entdecken

Auf den Spuren des Unbekannten

Tschechien ist voller Orte, die abseits der bekannten Touristenpfade liegen und nur darauf warten, von abenteuerlustigen Reisenden entdeckt zu werden. Diese verborgenen Schätze bieten einzigartige Erlebnisse, die Sie nicht so schnell vergessen werden.

Kloster Sázava

Eines dieser Juwelen ist das Kloster Sázava, ein spirituelles Zentrum, das bereits im 11. Jahrhundert gegründet wurde. Es liegt malerisch am Ufer des Flusses Sázava und bietet neben seiner reichen Geschichte auch atemberaubende Architektur. Besucher können die alte Bibliothek, die wunderschön verzierten Kirchen und die ruhigen Gärten erkunden.

Die Felsenstadt Teplice

Ein weiterer Geheimtipp ist die Felsenstadt Teplice, ein Naturwunder, das aus labyrinthartigen Felsformationen besteht. Wanderwege führen durch diese einzigartige Landschaft, die sowohl für erfahrene Abenteurer als auch für Familien geeignet ist. Die Felsenstadt bietet spektakuläre Ausblicke und ist ein perfekter Ort für alle, die die Natur lieben und fotografieren.

Praktische Informationen

Bevor Sie diese Orte besuchen, ist es wichtig, sich über Öffnungszeiten, Eintrittspreise und eventuelle Besuchsbeschränkungen zu informieren. Eine hervorragende Ressource für aktuelle Informationen und Tipps für Reisende in Tschechien ist das offizielle Tourismusportal Lonelyplanet, das umfassende Reiseführer, Empfehlungen und wichtige Reisehinweise bietet.

Ihr Weg zu den verborgenen Schätzen

Die Entdeckung dieser Orte erfordert oft eine Fahrt durch ländliche Gebiete und kleine Dörfer, was Ihnen die Möglichkeit gibt, das echte Tschechien kennenzulernen. Planen Sie Ihre Route sorgfältig, um sicherzustellen, dass Sie alles sehen, was Sie interessiert, und gleichzeitig genügend Zeit haben, um die Schönheit auf dem Weg zu genießen.

Unterwegs in Tschechien: Ein Leitfaden für Autofahrer

Grundlegende Verkehrsregeln

  • Abblendlicht Tag und Nacht: In Tschechien ist es Pflicht, rund um die Uhr das Abblendlicht einzuschalten, unabhängig von der Tageszeit oder den Wetterbedingungen.
  • Nulltoleranz bei Alkohol: Die Promillegrenze liegt bei 0,0. Jeglicher Alkoholkonsum vor oder während der Fahrt ist verboten.
  • Geschwindigkeitsbegrenzungen: Innerorts gilt in der Regel ein Limit von 50 km/h, außerorts 90 km/h und auf Autobahnen 130 km/h.
  • Mautpflicht: Für die Nutzung der meisten Autobahnen und Schnellstraßen ist eine Vignette erforderlich.
  • Wir empfehlen Ihnen, sich bevor Sie starten, noch einmal über die allgemeinen Verkehrsregeln und was es in Tschechien zu beachten gilt hier zu informieren.

Vorbereitung des Fahrzeugs

  • Überprüfung vor der Fahrt: Stellen Sie sicher, dass Ihr Fahrzeug in gutem Zustand ist. Überprüfen Sie Reifendruck, Ölstand und Bremsen.
  • Notfallausrüstung: Führen Sie immer ein Warndreieck, Warnwesten für alle Insassen und ein Erste-Hilfe-Set mit sich.
  • Navigation und Parken
  • Zuverlässiges GPS: Nutzen Sie ein aktuelles Navigationssystem, um sich zurechtzufinden. Eine physische Karte als Backup kann ebenfalls nützlich sein.
  • Parkregeln beachten: Parken Sie nur auf ausgewiesenen Flächen, um Strafzettel zu vermeiden. In vielen Städten gibt es Parkzonen mit Parkscheinautomaten.

Sicherheitstipps

  • Angepasste Fahrweise: Seien Sie besonders aufmerksam in ländlichen Gebieten, wo enge Straßen und Wildwechsel zu unerwarteten Situationen führen können.
  • Rücksichtnahme auf Radfahrer und Fußgänger: In Städten teilen Sie sich die Straße oft mit Radfahrern und Fußgängern. Achten Sie auf ausreichenden Abstand und Vorsicht beim Abbiegen.

Nützliche Webseiten und Apps

  • Verkehrsinfo und Maut: Informieren Sie sich über aktuelle Verkehrsbedingungen und Mautgebühren auf offiziellen tschechischen Verkehrsportalen.
  • Wettervorhersage: Checken Sie die Wettervorhersage für Ihre Route, um auf schlechte Wetterbedingungen vorbereitet zu sein.

Dieser Leitfaden soll Ihnen helfen, sich auf das Autofahren in Tschechien vorzubereiten und während Ihrer Reise sicher unterwegs zu sein. Denken Sie daran, sich stets über lokale Verkehrsregeln und -bedingungen zu informieren, um eine angenehme und sichere Fahrt zu gewährleisten.

Ihr Abenteuer beginnt jetzt

Das Erkunden Tschechiens mit dem Auto ist eine wunderbare Möglichkeit, die verborgenen Schätze dieses vielfältigen Landes zu entdecken. Von der sorgfältigen Vorbereitung über die Beachtung der lokalen Verkehrsregeln bis hin zum Genießen der landschaftlichen Schönheiten und kulturellen Highlights – jede Etappe Ihrer Reise verspricht einzigartige Erlebnisse und Begegnungen. Nehmen Sie sich die Zeit, die malerischen Routen Tschechiens zu befahren, halten Sie an, wo es Ihnen gefällt, und tauchen Sie ein in die reiche Geschichte und die lebendige Gegenwart dieses faszinierenden Landes. Mit Respekt vor den Regeln und Offenheit für Neues wird Ihre Autofahrt durch Tschechien zu einem unvergesslichen Abenteuer. (dap)

Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Wirtschaft | 30. Januar 2024, 19:48 Uhr

Prag - Tschechien bietet eine faszinierende Lebensqualität mit erschwinglichen Lebenshaltungskosten, reicher Kultur, malerischer Architektur und herzlicher Gastfreundschaft. Ein Land, das eine perfekte Balance zwischen Tradition und Modernität schafft.

In der malerischen Stadt Prag offenbart sich nicht nur eine reiche Geschichte und beeindruckende Architektur, sondern auch ein faszinierendes Phänomen: ein vergleichsweise niedriger Lebenshaltungskostenaufwand im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen. Wie von Numbeo berichtet, wird deutlich, dass der Lebensstandard in Prag mit einem Budget von etwa 3.752,7 € (93.211,4 Kč) äquivalent zu dem in der deutschen Hauptstadt mit 4.800,0 € gehalten werden kann. 

Diese Erkenntnis wirft einen Blick auf die wirtschaftliche Anziehungskraft der tschechischen Hauptstadt und verdeutlicht, wie Prag als Wohnort eine überaus attraktive Option darstellt. Entdecken Sie mit uns, wie Prag eine perfekte Balance zwischen kultureller Vielfalt und kostengünstigem Lebensstil bietet, wodurch es zu einem begehrten Ziel für ein qualitativ hochwertiges Leben wird.

Mindestlöhne, Entwicklung und Durchschnittsgehälter

In der wirtschaftlichen Landschaft Tschechiens spiegelt sich eine komplexe Dynamik wider, die durch Mindestlöhne und das Durchschnittsgehalt geprägt ist. Der Mindestlohn, festgelegt bei 729 EUR pro Monat oder 18108 CZK, bildet das Fundament für die Arbeitsentlohnung im Land. Diese Zahl allein vermittelt einen Einblick in die ökonomische Realität für viele Arbeitnehmer.

Ein kritischer Blick auf das Lohnwachstum im zweiten Quartal 2023 ergibt eine interessante Entwicklung. Mit einem Rückgang von 3,1% zeigt sich eine Herausforderung in der wirtschaftlichen Stabilität. Diese Analyse ermöglicht es, die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen zu verstehen und Maßnahmen zur Förderung des Wohlstands zu diskutieren.

Im Kontext dieser wirtschaftlichen Überlegungen rückt das durchschnittliche Monatsgehalt in den Fokus. Mit beeindruckenden 43.193 CZK (entsprechend in etwa EUR) liegt es über dem Mindestlohn und spiegelt die Vielfalt der Einkommensstrukturen im Land wider. Diese Information ermöglicht nicht nur einen Einblick in die Einkommensverteilung, sondern auch in die Lebensqualität der Menschen.

Die Zahlen zeigen, dass die wirtschaftliche Realität in Tschechien vielschichtig ist. Der Mindestlohn bildet die Grundlage, während die Analyse des Lohnwachstums Einsicht in die wirtschaftliche Stabilität bietet. Das durchschnittliche Monatsgehalt hebt die Vielfalt der Einkommensstrukturen hervor und trägt dazu bei, ein umfassendes Bild der Arbeitsentlohnung im Land zu zeichnen. Diese Faktoren sind entscheidend für Diskussionen über Arbeitsbedingungen, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliches Wachstum.

Lebenshaltungskosten für Familien und Alleinstehende im Fokus

In der Analyse der Lebenshaltungskosten in Tschechien offenbaren sich spannende Einblicke in die finanziellen Realitäten von Familien und Alleinstehenden. Betrachten wir zunächst die geschätzten monatlichen Kosten für eine vierköpfige Familie, die sich ohne Miete auf 2.520,8 € oder 62.612,9 Kč belaufen. Dieser Betrag bildet die Grundlage für das Verständnis der finanziellen Herausforderungen, mit denen viele Familien in Tschechien konfrontiert sind.

Die detaillierte Aufschlüsselung dieser Kosten ermöglicht nicht nur einen Einblick in die Ausgabenstrukturen, sondern eröffnet auch die Möglichkeit eines Vergleichs mit den Lebenshaltungskosten in Deutschland. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf den Zahlen selbst, sondern auch auf den alltäglichen Realitäten, die sich hinter diesen finanziellen Angaben verbergen.

Im Gegensatz dazu werfen die Lebenshaltungskosten für Alleinstehende mit einer geschätzten monatlichen Summe von 755,6 € oder 18.767,3 Kč, ohne Miete, eine eigene Herausforderung auf. Hierbei betonen wir die signifikanten Unterschiede zu den Kosten, die für Familien anfallen. Dies verdeutlicht, dass Alleinstehende spezifische finanzielle Bedürfnisse und Prioritäten haben, die in ihrer Lebenshaltung berücksichtigt werden müssen.

Diese umfassende Analyse geht über die bloße Aufschlüsselung von Zahlen hinaus. Sie vermittelt ein tiefgreifendes Verständnis für die vielfältigen Aspekte der Lebenshaltungskosten in Tschechien, sowohl für Familien als auch für Alleinstehende. Diese Zahlen sind nicht nur statistische Informationen, sondern spiegeln die praktischen Realitäten wider, die das tägliche Leben der Menschen in Tschechien prägen. Es wird interessant sein zu sehen, wie diese Kostenstrukturen nicht nur die finanzielle Stabilität, sondern auch die Lebensqualität der Menschen beeinflussen.

Mindestlöhne, Entwicklung und Durchschnittsgehälter

In der wirtschaftlichen Landschaft Tschechiens spiegelt sich eine komplexe Dynamik wider, die durch Mindestlöhne und das Durchschnittsgehalt geprägt ist. Der Mindestlohn, festgelegt bei 729 EUR pro Monat oder 18108 CZK, bildet das Fundament für die Arbeitsentlohnung im Land. Diese Zahl allein vermittelt einen Einblick in die ökonomische Realität für viele Arbeitnehmer.

Ein kritischer Blick auf das Lohnwachstum im zweiten Quartal 2023 ergibt eine interessante Entwicklung. Mit einem Rückgang von 3,1% zeigt sich eine Herausforderung in der wirtschaftlichen Stabilität. Diese Analyse ermöglicht es, die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen zu verstehen und Maßnahmen zur Förderung des Wohlstands zu diskutieren.

Im Kontext dieser wirtschaftlichen Überlegungen rückt das durchschnittliche Monatsgehalt in den Fokus. Mit beeindruckenden 43.193 CZK (entsprechend in etwa EUR) liegt es über dem Mindestlohn und spiegelt die Vielfalt der Einkommensstrukturen im Land wider. Diese Information ermöglicht nicht nur einen Einblick in die Einkommensverteilung, sondern auch in die Lebensqualität der Menschen.

Die Zahlen zeigen, dass die wirtschaftliche Realität in Tschechien vielschichtig ist. Der Mindestlohn bildet die Grundlage, während die Analyse des Lohnwachstums Einsicht in die wirtschaftliche Stabilität bietet. Das durchschnittliche Monatsgehalt hebt die Vielfalt der Einkommensstrukturen hervor und trägt dazu bei, ein umfassendes Bild der Arbeitsentlohnung im Land zu zeichnen. Diese Faktoren sind entscheidend für Diskussionen über Arbeitsbedingungen, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliches Wachstum.

Strategien zur Steigerung des monatlichen Einkommens

Die Steigerung der monatlichen Einnahmen erfordert eine strategische Herangehensweise und die Berücksichtigung verschiedener effektiver Methoden. Ein vielseitiger Ansatz zur Einkommenssteigerung besteht darin, Einkommensquellen zu diversifizieren. Hierbei bietet die Investition in diverse Portfolios, einschließlich Aktien, Fonds und Immobilien, die Möglichkeit, das finanzielle Risiko zu minimieren und langfristige Renditen zu erzielen.

Die Erkundung zusätzlicher Einkommensquellen durch freiberufliche Tätigkeiten oder Teilzeitarbeit ist eine pragmatische Vorgehensweise. Durch die Nutzung eigener Fähigkeiten und Expertise können so zusätzliche Einnahmen generiert werden, ohne dabei hohe Vorabinvestitionen tätigen zu müssen. Plattformen für freiberufliche Arbeit erleichtern den Zugang zu einer breiten Palette von Möglichkeiten in verschiedenen Branchen.

Die Generierung passiver Einkommen spielt eine herausragende Rolle in modernen Finanzstrategien. Investitionen in dividendenstarke Aktien, Anleihen oder Immobilien, die regelmäßige Erträge abwerfen, tragen zu einem stabilen Einkommensfluss bei. Der Aufbau passiver Einkommensquellen erfordert gründliche Recherche und ein nuanciertes Verständnis der Marktmechanismen.

Ein weiterer Ansatz zur Generierung passiver Einkommen, der in modernen Finanzstrategien an Bedeutung gewinnt, ist der Online-CFD-Handel. Plattformen wie Plus500 in Deutschland bieten die Möglichkeit, auf Preisbewegungen verschiedener Finanzinstrumente wie Aktien, Währungen und Rohstoffe zu spekulieren, ohne die tatsächlichen Vermögenswerte zu besitzen.1

Unternehmerische Initiativen bieten eine Möglichkeit, zusätzliches Einkommen zu generieren. Die Gründung eines eigenen Unternehmens oder die Erweiterung einer bestehenden Geschäftstätigkeit eröffnet die Chance auf erhebliche Einnahmen, auch wenn dies mit höherem Engagement und Risikobereitschaft einhergeht.

Effektives Budgetmanagement ist ein entscheidender Faktor bei der Einkommenssteigerung. Durch die Optimierung der monatlichen Ausgaben und die Identifizierung von Bereichen für Kostenreduktion können mehr finanzielle Mittel für Sparmaßnahmen oder Investitionen freigesetzt werden.

Lebensqualität bewahren

In Zeiten der Herausforderung ist es für jeden von uns schwierig, eine angemessene Lebensqualität zu bewahren. Dennoch zeigt sich, dass durch bedachte Planung auch in solchen Phasen eine gute Lebensführung möglich ist. Eine solide finanzielle Planung bildet hierbei das Fundament, um Ressourcen effektiv zu nutzen und Prioritäten zu setzen.

Um eine qualitativ hochwertige Lebensführung aufrechtzuerhalten, bedarf es eines bewussten Umgangs mit Ausgaben. Hierbei ist es wichtig, Einsparungsmöglichkeiten zu identifizieren, ohne dabei essenzielle Bedürfnisse zu vernachlässigen. Eine durchdachte Budgetierung ermöglicht es, finanzielle Ressourcen optimal zu verteilen und eine solide finanzielle Grundlage zu schaffen.

Neben finanziellen Überlegungen spielt auch die Pflege der physischen und mentalen Gesundheit eine zentrale Rolle. Durch gezielte Selbstfürsorge, die Etablierung gesunder Gewohnheiten und den Ausbau sozialer Unterstützungssysteme wird es möglich, auch in herausfordernden Zeiten eine positive Lebensqualität zu bewahren. Es zeigt sich, dass durch einen ganzheitlichen Ansatz, der finanzielle, physische und mentale Aspekte berücksichtigt, eine ausgewogene und erfüllende Lebensführung auch in schwierigen Phasen realisierbar ist. (dap)