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Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Wirtschaft | 14.2.2007
Stärkstes Wachstum seit 2001, Auftragsvolumen um 18,8 Prozent gestiegen

Prag - Die tschechische Industrieproduktion stieg im Jahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 9,7 Prozent, das ist das stärkste Wachstum seit dem Jahr 2001.

Zum Wachstum trugen hauptsächlich die Produktion von elektrischen und optischen Geräten sowie die Automobilproduktion bei. Die Umsätze stiegen gegenüber 2005 um 10,3 Prozent, wie das Tschechische Statistikamt (ČSÚ) heute meldet.

Während das Wachstum auf der einen Seite von der Herstellung elektrischer rund optischer Geräte und Anlagen, Verkehrsmitteln und dem Bau und der Reparatur von Maschinen beflügelt wurde, ging auf der anderen Seite die Herstellung von Basismetallen, Hütten- und Stahlprodukten, chemischen Stoffe und Präparaten sowie von Arzneimitteln und chemischen Fasern zurück. Ein Rückgang war auch bei der Verteilung von elektrischer Energie, Gas und Wasser zu verzeichnen.

Die Zahl der Beschäftigten in der tschechischen Industrie stieg im vergangenen Jahr gegenüber dem Jahr 2005 um 11.200 Personen, was einem Anstieg um ein Prozent entspricht. Der Durchschnittslohn in diesem Wirtschaftszweig betrug 19.400 Kronen, wobei hier ein zwischenjähriger Anstieg um sechs Prozent verzeichnet wurde. Der Wert der neuen Aufträge für die tschechische Industrie betrug im Jahr 2006 insgesamt 1.720,1 Milliarden Kronen, das sind 18,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

"Bei der Industrie geht es nicht mehr nur um Autos. Hinter dem Rekordwachstum im vergangenen Jahr standen auch die Expansion von Computerfirmen und der High-Tech-Sektor. Dieses Jahr werden wir der größte Computerexporteur in Mitteleuropa“, kommentiert die neuen Zahlen des Statistikamtes Aleš Michl, ein Analyst der Raiffeisenbank.

Ein so großes Wachstum wie im vergangenen Jahr prognostiziert Michl für dieses Jahr allerdings nicht: "Ich erwarte nicht, dass wir in diesem Jahr Rekorde brechen werden. Es erwartet uns ein Jahr der Ernüchterung. Sowohl die Slowakei, als auch Polen und Ungarn werden uns in der Industrieproduktion überholen. Dieses Jahr wächst die Industrie um sieben Prozent“, so Michls Einschätzung. (gp/nk)

Themen: Industrie, Industrieproduktion

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