Prag - Die Stadt Aš im deutsch-tschechischen Grenzgebiet will künftig bestimmte Zonen für Prostituierte ausweisen.
Rotgerahmte Schilder mit einem Kussmund werden die Straßen beschildern, in denen Prostituierte ihre Dienste anbieten können, wie die Zeitung Mladá fronta Dnes (Prag) berichtet.
„Das Gesetz ermöglicht es uns nicht, die Prostitution in unserer Stadt flächendeckend zu verbieten, daher haben wir eine Verordnung verabschiedet, nach der solche Sexdienste verboten und nur noch in einem 100 Meter langen Stück der Příčná-Straße angeboten werden dürfen“, sagte Bürgermeister Dalibor Blažek.
Blažek räumte ein, dass Streifenpolizisten nicht für eine hundertprozentige Einhaltung der neuen Verordnung sorgen könnten, da der Nachweis von Prostitution schwer zu führen sei. Man wolle mit der Regelung aber versuchen, die Prostitution wenigstens aus dem Stadtzentrum zu verdrängen und „den Prostituierten das Leben so schwer wie möglich“ zu machen. (nk/gp)
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Rubrik: Panorama, Gesellschaft |
12.1.2006
Schilder mit Kussmund für Straßenstrich und Rotlicht-Bezirke
Tschechien Online, 12.1.2006
Autor:
Tschechien Online - Ressort Politik und Gesellschaft
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