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Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Wirtschaft | 26.1.2011
Ärzte-Exodus bedroht Versorgung werdender Mütter

Prag - Angesichts der drohenden Abwanderung von Ärzten ins Ausland stehen zwei Geburtskliniken in Prag vor dem Aus. Betroffen sei unter anderem das renommierte Thomayer-Krankenhaus, wie das tschechische Fernsehen am Mittwoch berichtete.

Die Versorgung werdender Mütter und Pflege von Frühgeborenen in der tschechischen Hauptstadt könnte bald zusammenbrechen.

Ob es wirklich zum Kollaps kommt, hängt dem Bericht nach davon ab, wie viele Ärzte ihre Drohung wahr machen und zum 1. März kündigen. Allerdings nehmen das Thomayer-Krankenhaus und die Bulovka bereits jetzt keine neuen Patientinnen mehr auf.

Mit Einschränkungen des regulären Betriebes rechnen auch andere Häuser. Am zentralen Krankenhaus U Apolináře erklärten 41 von insgesamt 48 der betroffenen Ärzte, künftig keine Nachtdienste über den gesetzlichen Rahmen hinaus mehr zu leisten.

Vor dem Hintergrund der Krise trafen die Chefärzte der sechs Prager Geburtskliniken am Mittwoch zu einem Gespräch mit Oberbürgemeister Svoboda zusammen, der ebenfalls Frauenarzt ist.

"Wir werden ab dem 1. März nicht mehr in der Lage sein, die akute Pflege der Gebährenden sicher zu stellen", erklärte Svoboda im Anschluss und kündigte an, an die Regierung zu appellieren. (gp)

Themen: Gesundheitswesen, Ärzte, Geburtskliniken

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