Prag - Pünktlich zum 20. Jahrestag des Falls des Eisernen Vorhangs zeigt das Haus zur Steinernen Glocke in Prag eine Fotoausstellung, die sich dem Leben zu Zeiten des Kommunismus widmet.
"Tenkrát na východě", zu deutsch "Es war einmal im Osten“ lautet der Titel der Ausstellung, die noch bis zum 3. Januar 2010 laufen wird.
Im Vordergrund stehen nicht politische Ereignisse oder Portraits hochrangiger kommunistischer Persönlichkeiten. Vielmehr ging es den Kuratoren darum, einen Einblick in das alltägliche Leben in der Tschechoslowakei zwischen den Jahren 1948 und 1989 zu geben.
Sie haben dafür etliche Fotografien sowohl aus öffentlichen Sammlungen und Archiven als auch von Privatleuten zusammen getragen.
Entstanden ist dabei eine außergewöhnliche Ausstellung, die das eingeschränkte Leben unter der omnipräsenten Herrschaft des kommunistischen Regimes zeigt. Seien es Bilder von Paraden und kommunistischer Propaganda oder einfach nur Schnappschüsse vom Treffen auf ein Bier, das alles gehörte zum Alltag der Menschen. (nk/gp)


















