Prag - Das Kaufhaus Máj in der Prager Nationalstraße ist - wie erst jetzt bekannt wurde - bereits seit dem 2. Oktober offiziell ein „nationales Kulturdenkmal“. Das entschied das tschechische Kulturministerium.
Einen entsprechenden Antrag hatte im März der Architekturhistoriker Rostislav Švácha eingereicht - unter anderem deshalb, weil der derzeitige Eigentümer des Gebäudes, die britische Handelskette Tesco, eine umfassende Umgestaltung des alten Máj geplant hatte.
Zeitweise war von der Firma sogar der Abriss des Gebäudes erwägt worden. Nach Ansicht des Kulturministeriums ist das Máj ein „bedeutendes Beispiel für die Architektur der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts“.
Das Máj war 1975 fertiggestellt worden und geht auf einen Entwurf des Ateliers SIAL zurück. Architekten waren Miroslav Masák, John Eisler und Martin Rajniš. (nk/gp)
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24.10.2006
Handelskette Tesco hatte zwischenzeitlich Abriss des Gebäudes erwogen
Tschechien Online, 24.10.2006
Autor:
Tschechien Online - Ressort Kultur
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27.03.2006
Architektur-Historiker fordert Kulturministerium auf, den Bau aus den 70er Jahren unter Denkmalschutz zu stellen
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Die Gemeinde zählt etwa 140 deutschsprachige Mitglieder unterschiedlicher Nationalitäten und Bekenntnisse, die zeitweise oder dauerhaft in Prag leben. Ein Schwerpunkt der Aktivitäten ist die Arbeit mit Familien und Kindern. Die Gottesdienste finden sonntags in der Kirche St. Martin in der Mauer statt.
Die Hauptidee des Kulturverbandes liegt in der Erhaltung der Volkskultur und der deutschen Sprache der Minderheit. Das Prager Büro des Verbandes befindet sich im Haus der Nationalen Minderheiten (Dům národnostních menšin) in Vinohrady, unweit der Metrostation und Tramhaltestelle I.P. Pavlova.


















