Prag - Der Tarifstreit im Automobilwerk Skoda geht weiter. Heute wollen sich Konzernführung und Betriebsrat noch einmal zusammensetzen, um eine Lösung zu finden.
Škoda-Personalchef Martin Jahn sagte gestern im Tschechischen Fernsehen (ČT), er gehe allerdings davon aus, dass sich der von den Gewerkschaften für morgen angekündigte Warnstreik nicht mehr abwenden lasse.
Jahn betonte seine Verhandlungsbereitschaft. Am Freitag hatte das Škoda-Management das Angebot von einer zehnprozentigen Lohnerhöhung wieder zurückgezogen, nachdem der Betriebsrat die Verhandlungen am Donnerstag einseitig abgebrochen hatte.
Die Gewerkschaften fordern weitere Zugeständnisse, unter anderem einen vollen Inflationsausgleich. Škoda hat rund 27.000 Angestellte. Ein Werksarbeiter verdient bei Škoda durchschnittlich etwa 22.000 Kronen im Monat. (gp/nk)
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Rubrik: Politik |
16.4.2007
Personalchef Martin Jahn sieht nur geringe Chance auf Einigung
Tschechien Online, 16.4.2007
Autor:
Tschechien Online - Ressort Wirtschaft
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