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Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Wirtschaft | 29.6.2010
AHK-Mitglieder wählen das Land erneut zum attraktivsten Standort Ostmitteleuropas

Prag - Tschechien bleibt der attraktivste Standort für deutsche Investoren in Mittel- und Osteuropa. Das geht aus einer Umfrage der deutschen Außenhandelskammern (AHK) unter rund 1000 ihrer Mitglieder in den 15 Ländern der Region hervor, die Ende Juni veröffentlicht wurde.

An zweiter Stelle folgt Polen, das vergangenes Jahr auf Platz 4 lag, gefolgt von Slowenien, das seine Vorjahresposition behielt.

Die Slowakei verschlechterte ihr Standing gegenüber der Umfrage von 2009 und rutschte von Platz 2 auf Platz 4.

Tschechien führt die AHK-Liste der beliebtesten Standorte für deutsche Unternehmen bereits seit fünf Jahren an. Es zeuge sich, dass der Standort "nach wie vor beste Voraussetzungen hat", erklärte Bernard Bauer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DTIHK in Prag zu den Umfrageergebnissen. "Das bedeutet aber auch, dass es jetzt heißt, diese Ausgangsposition zu verteidigen. Dafür muss sich die neue Regierung jetzt schnell finden und Reformen auf den Weg bringen."

Im Attraktivitätsranking gab es trotz der wirtschaftlich und politisch bewegten Zeit in der Region MOE nur wenig Bewegung. Einzig Polen konnte durch die Resistenz der polnischen Wirtschaft in der Krise entscheidend Boden gut machen und verbesserte sich vom vierten auf den zweiten Rang. Die Slowakei, die im vergangenen Jahr noch auf dem zweiten Rang landete, fiel auf Position 4 zurück. Die Top 5 komplettieren Slowenien und Kroatien.

Die Region Mittel- und Osteuropa ist insgesamt für die deutschen Investoren ein wichtiger Wachstumsmarkt. Bis Ende 2008 haben deutsche Unternehmen in den 10 osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten insgesamt 77 Mrd. Euro investiert – 8 % der gesamten deutschen Auslandsinvestitionen. Tschechien liegt hier mit mehr als 20 Mrd. Euro deutscher Investitionen klar an der Spitze. Deutsche Unternehmen investierten in Tschechien damit deutlich mehr als in den hoch gehandelten Wachstumsmärkten Brasilien, Russland, China und Indien. (gp)

Themen: Auslandsinvestitionen, DTIHK
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