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Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Wirtschaft | 10.4.2007
Quote sinkt im März auf 7,3 Prozent gegenüber 8,8 Prozent im Vorjahr

Prag - Die Arbeitslosenquote in Tschechien ist im März auf das niedrigste Niveau seit Anfang des Jahres 2004 gesunken, als eine neue statistische Erfassungsmethode eingeführt worden war.

Gegenüber 7,7 Prozent im Februar sank die Quote auf 7,3 Prozent Ende März, die absolute Zahl der sofort verfügbaren Beschäftigungssuchenden ging im gleichen Zeitraum um 23.326 auf 399.618 Personen zurück. Diese Zahlen gab heute das Ministerium für Arbeit und Soziales bekannt.

Gegenüber dem März 2006 sank die Arbeitslosenquote um 1,5 Prozent. Zwischenjährig ging die Zahl der verfügbaren Bewerber um Arbeit um 80.366 Personen zurück. Die Gesamtzahl der Arbeitsuchendenden sank zwischenjährig 84.285 auf 430.474 Personen.

Auch wenn der Rückgang der Arbeitslosigkeit im März eine saisonale Erscheinung ist, die mit den günstigeren Witterungsbedingungen zusammenhängt, ist nach Einschätzung eines Analysten der HVB Bank, Pavla Sobíška, der Hauptfaktor das anhaltende starke Wirtschaftswachstum in Tschechien. Die Unternehmen hätten nicht mehr so viele freie Kapazitäten wie noch vor zwei Jahren und könnten die gestiegene Nachfrage nicht mehr
allein durch Produktivitätssteigerung erreichen, so Sobíška gegenüber der Nachrichtenagentur ČTK (Prag).

Die Arbeitslosigkeit in Tschechien weist dabei weiterhin regional starke Unterschiede auf: Am höchsten lag die Quote im März in den Kreisen Most (18,3 %), Karviná (16,2 %), Teplice (14,6 %), Jeseník (14,3 %), Znojmo (13,7 %) und Ústí nad Labem (13,1 %). Insgesamt lag die Arbeitslosenquote in 32 Kreisen höher als im Landesdurchschnitt.

Am niedrigsten lag die Arbeitslosigkeit traditionell in den Kreisen Praha-západ und Praha-východ, wo die Quote im März bei 1,8, beziehungsweise 2,1 Prozent lag. In der gesamten Hauptstadt Prag lag die Quote im bei 2,6 Prozent. (nk/gp)

Themen: Arbeitslosigkeit, Arbeitsmarkt, Arbeitslosenquote
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