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Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Wirtschaft | 5.10.2007
Starke Inlandsnachfrage trägt tschechisches Wirtschaftswachstum

Prag - Nach Einschätzung der tschechischen Nationalbank (ČNB) werden die gegenwärtigen Turbulenzen auf dem Weltmarkt das Wirtschaftswachstum in Tschechien nicht beeinträchtigen.

Dies geht aus den am Freitag veröffentlichten Sitzungsprotokollen des ČNB-Bankenrats vom 27.September hervor, meldet die Nachrichtenagentur ČTK (Prag).

Anders als in der Vergangenheit basiert das tschechische Wirtschaftswachstum gegenwärtig zu einem großen Teil auf einer starken Inlandsnachfrage. Aus diesem Grund können negative Auswirkungen aus dem Ausland gut verkraftet werden, so die ČNB.

Allerdings erhöht die Entwicklung auf den Weltmärkten, zusammen mit den verabschiedeten und von der tschechischen Regierung finanzierten Reformen, die Unsicherheit in Bezug auf die zukünftige Geldpolitik der tschechischen Notenbank.

Gleichwohl vertrat die Mehrheit des Bankenrats die Ansicht, dass die in der Wirtschaftsprognose der ČNB beinhalteten wirtschaftlichen Aussichten für Tschechien ihre Gültigkeit beibehalten, so die ČNB. Die Wirtschaftsprognose de ČNB rechnet mit einer Anhebung des Leitzinsens.

Steigende Löhne verantwortlich für Inflationsdruck

Ein wichtiges Thema der Sitzung vom 27. September war neben der starken Krone auch die steigende Inflation in Tschechien. Nach Ansicht der Nationalbank ist der tschechische Arbeitsmarkt mit den steigenden Löhnen einer der Hauptursachen des Inflationsdrucks in Tschechien. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt sei, so die ČNB, angespannt.

Nach Ansicht der Nationalbank könnten die Reformen des Regierungskabinetts, die strengere Bedingungen für den Erhalt von Arbeitslosengeld und die Öffnung des tschechischen Arbeitsmarktes für Arbeitnehmer aus dem Ausland beinhalten, die Situation auf dem tschechischen Arbeitsmarkt entspannen und der sich nach oben drehenden Lohnspirale entgegenwirken.

Der Bankenrat ließ den Referenzzinssatz von 3,25 Prozent unverändert. Damit hat die Tschechische Republik weiterhin die niedrigsten Zinsraten in der EU. (nk/gp)

Themen: Wirtschaftswachstum

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