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Tschechien OnlineTschechien Online | Rubrik: Wirtschaft, Finanzen | 16.8.2006
Prager Ministerium für Industrie- und Handel rechnet mit Preisanstieg in Handel und Produktion

Prag - Die Einführung des Euro könnte in Tschechien zu einem deutlichen Preisanstieg führen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Analyse des Prager Industrie- und Handelsministeriums, wie der Online-Dienst der Tageszeitung Právo (Prag) berichtet.

Danach könnten die einheimischen Händler und Hersteller angesichts der "größeren Transparenz des Preisgefälles" zwischen Tschechien und den anderen Länder der Euro-Zone die Preise für Waren, Dienstleistungen und Industrieprodukte "rascher angleichen".

Im Jahr 2000 betrug das Preisniveau in Tschechien etwa 47 Prozent des EU-Durchschnitts, vier Jahre später waren es bereits 55 Prozent.

Sollte der Beitritt zur Euro-Zone tatsächlich eine Teuerung auslösen, sei mit einem "wachsenden Druck auf Lohnerhöhung" zu rechnen, so die Autoren der Analyse. Dies wiederum würde die Konkurrenzfähigkeit der tschechischen Wirtschaft negativ beeinflussen.

Die Einführung der europäischen Einheitswährung ist in Tschechien für das Jahr 2010 geplant. Aufgrund der neueren Entwicklung der Prager Haushaltspolitik und die höhere Staatsverschulung rechnen Fachleute allerdings mit einer Verschiebung des Termins. (gp/nk)

Themen: Euro-Einführung, Preise, Verbraucherpreise
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