Pilsen - Ein ungleicher "Revierkampf" sorgt in Tschechien für Belustigung und Besorgnis zugleich. Beim Streit um einen Hochsitz soll eine Prostituierte in der Nähe von Pilsen (Westböhmen) einen Jäger so zusammengeschlagen haben, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste.
Die Polizei nahm die 33-Jährige am Freitag fest, berichtete der Tschechische Rundfunk (ČRo) am Sonntag.
Zu der Auseinandersetzung war es offensichtlich gekommen, als der Jäger einen Hochsitz besteigen wollte, den die Prostituierte bereits als Schlafplatz nutzte. Da der 67-Jährige diese Stelle für die Pirsch vorgesehen hatte, wollte er die Frau verjagen.
Sie weigerte sich, und es entstand zunächst ein heftiges Wortgefecht. Danach nahm die Prostituierte eine Eisenstange und schlug den Mann damit mehrmals über den Kopf.
Die Täterin erklärte der Polizei gegenüber, dass sie seit längerer Zeit in der Nähe des Tatorts der Straßenprostitution nachgehe. Mit ihren Freiern, die sie als Anhalterin auf sich aufmerksam macht, suche sie einen unweit gelegenen Friedhofsparkplatz auf. Den Hochsitz will sie gewohnheitsmäßig zum Ausruhen genutzt haben.
Der Frau drohen nach tschechischem Recht bis zu acht Jahre Haft. (gp/nk)
Nachrichten
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Rubrik: Panorama |
27.8.2007
Der Mann wollte auf die Pirsch - die Frau erholte sich von ihren Freiern
Tschechien Online, 27.8.2007
Autor:
Tschechien Online - Ressort Politik und Gesellschaft
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