Prag - Wie wirkte sich die Nazi-Besatzung auf die Literaturproduktion in Tschechien aus? Und wie wurde das literarische Leben in dieser Zeit kontrolliert und gelenkt?
Diesen Fragen widmet sich eine dreiteilige Veranstaltungsreihe, mit der das Literaturhaus in das erste Quartal des Jahres startet.
Ein erster Termin im Januar war der böhmendeutschen Heimatliteratur gewidmet, die schon vor der Annektierung nationalistische und antisemitische Tendenzen erkennen ließ.
Bei den zwei verbleibenden Terminen wird Dr. Peter Becher die Entwicklungen der Prager Literatur in den Monaten des Übergangs 1938 - 1939 beleuchten (17. Februar), sowie Volker Mohn von der Universität Düsseldorf die Überwachung des Literaturlebens in Böhmen und Mähren während des Protektorats (15. März). Die Moderation übernimmt Ondřej Matějka. (kw)
Nachrichten
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Rubrik: Kultur |
14.2.2011
Vortragsreihe im Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren mit Vorträgen am 17. Februar und 15. März
Tschechien Online, 14.2.2011
Autor:
Tschechien Online - Ressort Kultur
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Seitenblick
Die Franz-Kafka-Gesellschaft ist eine nichtstaatliche Organisation, deren Hauptziel ist es, zur Wiederbelebung der Traditionen beizutragen, aus denen das einzigartige Phänomen der sogenannten Prager deutschen Literatur hervorgegangen war. Sie betreibt das Franz-Kafka-Zentrum in der Prager Altstadt.
Die Strahover Gemäldegalerie gehört zu den bedeutendsten Klostersammlungen in Mitteleuropa. Der umfangreiche Bestand an Bildern, Plastiken und Gebrauchskunst spiegelt die Jahrhunderte lange künstlerische Entwicklung des Prämonstratenserklosters wider.

















