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Peter Pragal

Peter Pragal wurde 1939 in Breslau (heute Wrocław, Polen) geboren. Nach Flucht und Vertreibung kam er mit seiner Familie nach Deutschland, wo er das Abitur machte und nach dem Studium der Publizistik, Neueren Geschichte und Politik auch die Journalistenschule in München besuchte.

Als Korrespondent der Süddeutschen Zeitung war er für die Berichterstattung aus der DDR, Bulgarien, Rumänien, der Tschechoslowakei und Ungarn zuständig. Pragal war außerdem leitender Redakteur bei der Berliner Zeitung. Seit 2004 arbeitet er als freier Journalist und Publizist in Berlin.

Basierend auf persönlichen und professionellen Erfahrungen hat er mehrere Bücher herausgegeben, unter anderem "Der geduldete Klassenfeind - Als Westkorrespondent in der DDR" und "Wir sehen uns wieder mein Schlesierland - Auf der Suche nach Heimat".

Im Internet: www.prager-literaturhaus.comwww.prager-literaturhaus.com

Peter Pragal

| Peter Pragal | Reise | Erstellt am: 29.4.2015
Pragals Prager Tagebuch (17)

Es hätten ruhig ein paar mehr Zuhörer sein können, als am gestrigen Montag im Literaturhaus die abschließende Lesung stattfand. Manche meiner alten und neuen Bekannten hatten kurzfristig abgesagt...

| Peter Pragal | Gesellschaft | Erstellt am: 27.4.2015
Pragals Prager Tagebuch (16)

Im Vortragssaal des Goethe-Instituts wurden die freien Stühle knapp. Immer mehr Besucher drängten durch die Tür. Etliche bekamen keinen Platz und mussten stehen. Das überaus große Interesse galt...

| Peter Pragal | Karriere | Erstellt am: 27.4.2015
Pragals Prager Tagebuch (15)

Wenn Fabian Möpert auf die zurück liegenden Wochen schaut, gerät er geradezu ins Schwärmen. Die tschechischen Gastgeber, sagt er, „haben uns das Gefühl gegeben, willkommen zu sein.“ Sie hätten...

| Peter Pragal | Reise | Erstellt am: 23.4.2015
Pragals Prager Tagebuch (14)

Als ich an einem Wochenende aus der U-Bahn-Station die Rolltreppe zur Halle des Hauptbahnhofs hinauf fuhr, hörte ich Jazz-Musik. Oben angekommen, sah ich die Band. Um die jungen Musiker hatte sich...

| Peter Pragal | Panorama | Erstellt am: 22.4.2015
Pragals Prager Tagebuch (13)

Als ich eines Tages die Treppe hinab schritt, die von der Neuen Bühne neben dem Nationaltheater zur Masaryk-Uferstraße führt, kam ich nicht weiter. Sicherheitsleute versperrten mir den Weg. Ein...

| Peter Pragal | Gesellschaft | Erstellt am: 21.4.2015
Pragals Prager Tagebuch (12)

Rechts und links der Prager Vinohradska (deutsch: Weinbergstraße) liegen mehrere Friedhöfe. Der Olsaner, der flächenmäßig größte, wurde Ende des 17. Jahrhunderts als Begräbnisstätte für Pestopfer...

| Peter Pragal | Gesellschaft | Erstellt am: 20.4.2015
Pragals Prager Tagebuch (11)

Wenn ich diesen Tagen, von der Burg kommend, die Loretanska-Gasse hinauf schritt, sah ich schon von weitem das Palais Cernin, Sitz des Außenministeriums. In den achtziger Jahren, als die...

| Peter Pragal | Kultur | Erstellt am: 17.4.2015
Pragals Prager Tagebuch (10)

Seine herausragende Bedeutung verdankt das Haus nicht nur seiner Architektur, sondern vor allem der Tatsache, dass hier Prags ältester Gesangsverein mit dem Namen „Hlahol“ - abgeleitet von...

| Peter Pragal | Leute | Erstellt am: 15.4.2015
Pragals Prager Tagebuch (9)

Das Haus am Masaryk-Kai, schräg gegenüber der Galerie „Manes“, gehört zu jenen Gebäuden, in denen sich der Wohlstand des Prager Großbürgertums um die Jahrhundertwende spiegelt. Hier wohnt der...

| Peter Pragal | Leute | Erstellt am: 14.4.2015
Pragals Prager Tagebuch (8)

Bei einem Erkundungsgang durch die Gassen der Altstadt fiel mein Blick auf ein Metallschild: „Gottesdienst in deutscher Sprache, sonntags 10:30.“ Es ist in der Fassade eines Kirchengebäudes...

| Peter Pragal | Reise | Erstellt am: 14.4.2015
Pragals Prager Tagebuch (7)

Die Straßenbahn war voll. Fahrgäste, die keinen Sitzplatz ergattert hatten, hielten sich stehend an Stangen und Haltegriffen fest. Ihre Körper waren in der Enge auf Tuchfühlung. Plötzlich stand...

| Peter Pragal | Panorama | Erstellt am: 14.4.2015
Pragals Prager Tagebuch (6)

Die Bartolomejska in der Prager Altstadt ist eine ruhige Gasse. Während über die nahe Narodni Straßenbahnen rattern und sich Autos durch den Verkehr quälen, geht es in der Bartholomäusstraße eher...

| Peter Pragal | Kultur | Erstellt am: 10.4.2015
Pragals Prager Tagebuch (5)

Jedes Mal, wenn ich am Rudolfinum vorbeikam, um durch die Gassen der Josefstadt zu bummeln, nahm ich mir vor: Wenigstens einmal muss ich während meiner Prager Zeit ein Konzert in diesem Haus...

| Peter Pragal | Fußball | Erstellt am: 8.4.2015
Prager Tagebuch (4)

Der Gedanke kam mir, als ich im Sportteil der Prager Zeitung das Programm für den 22. Spieltag der ersten tschechischen Fußballliga sah. Angekündigt wurde ein Lokalderby:  SK Slavia Prag gegen...

| Peter Pragal | Reise | Erstellt am: 8.4.2015
Prager Tagebuch (3)

In keiner europäischen Hauptstadt - Berlin natürlich ausgenommen - bin ich so oft gewesen wie in Prag. Weder in Wien oder Paris, noch in Brüssel oder Warschau. Beim Nachzählen bin ich auf knapp...

| Peter Pragal | Reise | Erstellt am: 7.4.2015
Prager Tagebuch (2)

„Prag hat historische Denkmäler, kleine geschichtliche Pikanterien, tragische Reminiszenzen. Aber es hat keinen Fremdenverkehr. Der Geschmack des reisenden Ausländers findet in dieser Stadt nicht...

| Peter Pragal | Reise | Erstellt am: 7.4.2015

Heute ist der 1. April. Ein Tag der Scherzbolde. Sie versuchen, ihre Mitbürger mit erfundenen Geschichten in die Irre zu führen. Nach gelungenem Streich klären sie die Genasführten voller Häme auf...

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